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	<title>Sporting Spine Regensburg</title>
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	<description>Physiotherapie &#38; Training</description>
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	<title>Sporting Spine Regensburg</title>
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	<item>
		<title>Bewegung, Bildung und Gesundheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 16:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[kindergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
		<category><![CDATA[regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[schule]]></category>
		<category><![CDATA[sportunterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum moderner Schulsport aus trainingswissenschaftlicher und physiotherapeutischer Sicht unverzichtbar ist Die körperliche, psychische und soziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen steht seit Jahren unter zunehmendem Druck. Bewegungsmangel, steigende Sitzzeiten, digitale Mediennutzung sowie psychosoziale Belastungen zeigen sich heute nicht mehr nur in epidemiologischen Studien, sondern täglich in physiotherapeutischen Praxen, Schulen und Familien. Als physiotherapeutische Praxis mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Warum moderner Schulsport aus trainingswissenschaftlicher und physiotherapeutischer Sicht unverzichtbar ist</h2>



<p>Die körperliche, psychische und soziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen steht seit Jahren unter zunehmendem Druck. Bewegungsmangel, steigende Sitzzeiten, digitale Mediennutzung sowie psychosoziale Belastungen zeigen sich heute nicht mehr nur in epidemiologischen Studien, sondern täglich in physiotherapeutischen Praxen, Schulen und Familien.</p>



<p>Als physiotherapeutische Praxis mit trainingswissenschaftlichem Anspruch vertreten wir die Position, dass <strong>Schulsport nicht nur erhalten, sondern grundlegend modernisiert, ausgebaut und aufgewertet werden muss</strong>. Die im Folgenden dargestellten Punkte beschreiben aus unserer Sicht zentrale Hebel, um dem Trend zunehmender Inaktivität und psychischer Probleme wirksam zu begegnen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">1. Körpererziehung braucht einen zeitgemäßen Stellenwert im Bildungssystem</h2>



<p>Der schulische Fächerkanon ist historisch gewachsen, jedoch nur begrenzt an moderne gesundheitswissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Während mathematische, sprachliche und kognitive Kompetenzen detailliert curricular verankert sind, bleibt <strong>körperliche Leistungsfähigkeit, motorische Entwicklung und Gesundheitskompetenz</strong> häufig randständig.</p>



<p>Aus trainings- und gesundheitswissenschaftlicher Perspektive ist diese Gewichtung nicht mehr haltbar. Regelmäßige Bewegung beeinflusst nachweislich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>neuronale Entwicklung und Exekutivfunktionen</li>



<li>Stressregulation und emotionale Stabilität</li>



<li>Lernfähigkeit und Aufmerksamkeit</li>



<li>langfristige Prävention chronischer Erkrankungen</li>
</ul>



<p>Ein Schulsystem, das Bewegung strukturell unterpriorisiert, ignoriert diese Zusammenhänge. Körperliche Aktivität ist kein „Add-on“, sondern eine <strong>Grundlage für nachhaltige Bildungsprozesse</strong>.</p>



<p><strong>Referenzen (Auswahl):</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hillman et al., <em>Nature Reviews Neuroscience</em></li>



<li>Donnelly et al., <em>British Journal of Sports Medicine</em></li>



<li>WHO, <em>Guidelines on Physical Activity and Sedentary Behaviour</em></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">2. Qualifizierte Sportlehrkräfte sind ein zentrales Qualitätsmerkmal</h2>



<p>Bewegung ist nicht gleich Bewegung. Unspezifische Aktivität ohne didaktische Struktur, Belastungssteuerung oder entwicklungsangepasste Progression bleibt in ihrer Wirkung limitiert und kann im ungünstigen Fall sogar Überforderung oder Frustration erzeugen.</p>



<p>Aus physiotherapeutischer Sicht ist entscheidend, dass Sportlehrkräfte über <strong>fundierte Kompetenzen</strong> verfügen in:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>motorischer Entwicklung im Kindes- und Jugendalter</li>



<li>Grundlagen der Trainingslehre</li>



<li>Belastungsdosierung und Regeneration</li>



<li>Einfluss von Bewegung auf psychische Gesundheit</li>



<li>Prävention von Überlastungen und Verletzungen</li>
</ul>



<p>Nur so kann Schulsport mehr sein als reine „Bewegungszeit“ – nämlich <strong>gezielte Entwicklungsförderung</strong>.</p>



<p><strong>Referenzen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lloyd et al., <em>British Journal of Sports Medicine</em></li>



<li>Myer et al., <em>Journal of Strength and Conditioning Research</em></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">3. Umfang, Frequenz und Struktur des Schulsports sind entscheidend</h2>



<p>Ein einmaliger oder sporadischer Reiz pro Woche reicht nicht aus, um physiologisch relevante Anpassungen zu erzielen. Trainingswissenschaftlich gilt: <strong>Adaptation folgt der Regelmäßigkeit</strong>.</p>



<p>Wir befürworten daher ausdrücklich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>mindestens <strong>drei strukturierte Bewegungseinheiten pro Woche</strong></li>



<li>eine Kombination aus Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit</li>



<li>alters- und entwicklungsspezifische Differenzierung</li>



<li>langfristige Kontinuität statt punktueller Projekte</li>
</ul>



<p>Gerade im Jugendalter, in dem sich viele gesundheitsrelevante Verhaltensmuster verfestigen, ist diese Regelmäßigkeit von zentraler Bedeutung.</p>



<p><strong>Referenzen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ACSM Position Stands</li>



<li>Strong et al., <em>Journal of Pediatrics</em></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">4. Schulsport braucht moderne Infrastruktur und diagnostische Grundlagen</h2>



<p>Moderne Trainings- und Gesundheitsförderung basiert nicht ausschließlich auf subjektivem Eindruck. Auch im schulischen Kontext sind <strong>einfache, praktikable Formen der Leistungsrückmeldung</strong> sinnvoll und motivierend – sofern sie entwicklungsangepasst und nicht selektiv eingesetzt werden.</p>



<p>Beispiele sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>grundlegende motorische Tests</li>



<li>einfache Belastungs- und Beweglichkeitschecks</li>



<li>altersgerechte Leistungsdokumentation</li>



<li>transparente Rückmeldung ohne Leistungsstigmatisierung</li>
</ul>



<p>Aus physiotherapeutischer Sicht fördert dies:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Körperwahrnehmung</li>



<li>Selbstwirksamkeit</li>



<li>realistische Selbsteinschätzung</li>



<li>langfristige Motivation zur Bewegung</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">5. Bewegung als Schutzfaktor für psychische Gesundheit</h2>



<p>Der Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit ist heute gut belegt. Bewegungsmangel korreliert mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>erhöhter Depressivität</li>



<li>Angststörungen</li>



<li>reduzierter Stressresilienz</li>



<li>Schlafproblemen</li>
</ul>



<p>Gerade Jugendliche profitieren nachweislich von regelmäßiger körperlicher Aktivität als <strong>nicht-medikamentösem, niedrigschwelligem Interventionsansatz</strong>.</p>



<p>Schulsport ist damit nicht nur Prävention im klassischen Sinne, sondern ein <strong>gesellschaftlich relevanter Schutzfaktor</strong>.</p>



<p><strong>Referenzen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Biddle et al., <em>The Lancet Psychiatry</em></li>



<li>Rodriguez-Ayllon et al., <em>Pediatrics</em></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Unsere Position als Physiotherapiepraxis</h2>



<p>Als physiotherapeutische Praxis erleben wir täglich die Konsequenzen früher Inaktivität:<br>Bewegungsdefizite, Belastungsintoleranz, unspezifische Schmerzen, geringe körperliche Selbstwirksamkeit – zunehmend bereits im Jugendalter.</p>



<p>Wir befürworten daher ausdrücklich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einen <strong>stärker verankerten, qualitativ hochwertigen Schulsport</strong></li>



<li>die <strong>interdisziplinäre Zusammenarbeit</strong> zwischen Schule, Sportwissenschaft und Therapie</li>



<li>eine Abkehr von kurzfristigen Symbolmaßnahmen hin zu <strong>struktureller Gesundheitsförderung</strong></li>
</ul>



<p>Bewegung im Kindes- und Jugendalter ist keine Frage individueller Motivation allein, sondern eine <strong>systemische Verantwortung</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ein moderner Schulsport ist kein Luxus und kein Freizeitangebot, sondern ein <strong>zentrales Instrument öffentlicher Gesundheitsvorsorge</strong>. Trainingswissenschaft, Physiotherapie und Pädagogik liefern heute ausreichend Evidenz, um diesen Stellenwert klar zu begründen.</p>



<p>Die Herausforderung besteht nicht im Wissen – sondern in der konsequenten Umsetzung.</p>



<p></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen:</h2>



<h4 class="wp-block-heading"><br>Bewegung, Kognition und Lernen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hillman, C. H., Erickson, K. I., Kramer, A. F. (2008)</strong><br><em>Be smart, exercise your heart: Exercise effects on brain and cognition.</em><br><strong>Nature Reviews Neuroscience</strong>, 9(1), 58–65.</li>



<li><strong>Donnelly, J. E. et al. (2016)</strong><br><em>Physical activity, fitness, cognitive function, and academic achievement in children: A systematic review.</em><br><strong>British Journal of Sports Medicine</strong>, 50(14), 832–838.</li>



<li><strong>World Health Organization (WHO) (2020)</strong><br><em>WHO Guidelines on Physical Activity and Sedentary Behaviour.</em><br>Genf: WHO.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading">Qualifikation, Trainingslehre und motorische Entwicklung</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lloyd, R. S. et al. (2014)</strong><br><em>Position statement on youth resistance training.</em><br><strong>British Journal of Sports Medicine</strong>, 48(7), 498–505.</li>



<li><strong>Myer, G. D. et al. (2011)</strong><br><em>The importance of fundamental movement skills in youth.</em><br><strong>Journal of Strength and Conditioning Research</strong>, 25(10), 2731–2741.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading">Umfang, Frequenz und Wirksamkeit von Bewegung im Kindes- und Jugendalter</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Strong, W. B. et al. (2005)</strong><br><em>Evidence based physical activity for school-age youth.</em><br><strong>Journal of Pediatrics</strong>, 146(6), 732–737.</li>



<li><strong>American College of Sports Medicine (ACSM) (2018)</strong><br><em>ACSM Position Stand: Physical Activity in Children and Adolescents.</em><br><strong>Medicine &amp; Science in Sports &amp; Exercise</strong>, 50(4), 822–834.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading">Psychische Gesundheit und Bewegung</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Rodriguez-Ayllon, M. et al. (2019)</strong><br><em>Physical activity and mental health in children and adolescents: A meta-analysis.</em><br><strong>Pediatrics</strong>, 144(4), e20183945.</li>



<li><strong>Biddle, S. J. H., Ciaccioni, S., Thomas, G., Vergeer, I. (2019)</strong><br><em>Physical activity and mental health in children and adolescents: An updated review.</em><br><strong>The Lancet Psychiatry</strong>, 6(11), 964–978.</li>
</ul>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bulgarian Bags – ein funktionelles Trainingsinstrument mit außergewöhnlicher Bandbreite</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 21:36:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bulgarian bag]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1. Einordnung und Herkunft Der Bulgarian Bag ist ein funktionelles Trainingsgerät, das ursprünglich aus dem olympischen Ringertraining in Bulgarien hervorgegangen ist. 1996 wurde es von Ivan Ivanov, Trainer des olympischen Ringerteams der USA und mehrfacher Landesmeister und internationaler Titelgewinner im Ringen. Entwickelt wurde er, um die spezifischen Anforderungen des Ringens – insbesondere Rotation, Griffkraft, Rumpfstabilität und dynamische Kraftübertragung – [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Einordnung und Herkunft</strong></h2>



<p>Der Bulgarian Bag ist ein funktionelles Trainingsgerät, das ursprünglich aus dem <strong>olympischen Ringertraining</strong> in Bulgarien hervorgegangen ist. 1996 wurde es von Ivan Ivanov, Trainer des olympischen Ringerteams der USA und mehrfacher Landesmeister und internationaler Titelgewinner im Ringen. Entwickelt wurde er, um die spezifischen Anforderungen des Ringens – insbesondere <strong>Rotation, Griffkraft, Rumpfstabilität und dynamische Kraftübertragung</strong> – gezielt zu trainieren.</p>



<p>Im Gegensatz zu klassischen Hanteln oder Maschinen ist der Bulgarian Bag so konzipiert, dass er&nbsp;<strong>keine lineare, gleichförmige Belastung</strong>&nbsp;erzeugt, sondern eine&nbsp;<strong>dynamische, asymmetrische und rotatorische Lastführung</strong>.</p>



<p>Heute findet der Bulgarian Bag Anwendung in:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>funktionellem Krafttraining</li>



<li>Athletik- und Leistungssport</li>



<li>Prävention</li>



<li>Rehabilitation (v. a. späte Reha-Phasen)</li>



<li>Gruppentraining und Personal Training</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Aufbau und konstruktive Merkmale</strong></h2>



<p>Ein Bulgarian Bag ist halbmond- oder hufeisenförmig und besteht in der Regel aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einer flexiblen Außenhülle (Leder oder synthetische Materialien)</li>



<li>einer Füllung aus Sand, Gummigranulat oder Textilfasern</li>



<li>mehreren <strong>Griffoptionen</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Hauptgriffe</li>



<li>Außengriffe</li>



<li>Schulter- bzw. Handgelenkgriffe</li>
</ul>
</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Trainingsrelevante Konsequenzen des Designs</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Unbalancierte Masseverteilung</strong></li>



<li>variable Hebelarme während der Bewegung</li>



<li>ständige Veränderung des Lastvektors</li>



<li>hohe Anforderungen an Stabilisation und Koordination</li>
</ul>



<p>Diese Eigenschaften unterscheiden den Bulgarian Bag fundamental von klassischen freien Gewichten. </p>



<p>Eine hervorragende Möglichkeit bietet das umsteigen von den üblichen Griffen zu Schlaufen die die Hände entlasten können. Dadurch wird die Griffkraft zwar im Gegensatz zu den Hörnern nicht sehr gut trainiert, aber hier sind Pausen für die Unterarme und Hände möglich ohne mit dem Training aufhören zu müssen. </p>



<p>Die Gewichtsklassen variieren. Hier sind die Abstufungen vom Körpergewicht des Athleten / Klienten abhängig: </p>



<p><strong>Empfohlene Gewichtsauswahl bei Bulgarian Bags</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>5,0 kg (11 lb)</strong><em>Gurtfarbe:</em> Gelb <em>Empfehlung:</em> Athlet:innen bis ca. 50 kg Körpergewicht (bis 110 lb)</li>



<li><strong>7,7 kg (17 lb)</strong><em>Gurtfarbe:</em> Grün <em>Empfehlung:</em> Athlet:innen mit ca. 50–68 kg Körpergewicht (110–150 lb)</li>



<li><strong>12 kg (26 lb)</strong><em>Gurtfarbe:</em> Rot <em>Empfehlung:</em> Athlet:innen mit ca. 68–86 kg Körpergewicht (150–190 lb)</li>



<li><strong>17 kg (37 lb)</strong><em>Gurtfarbe:</em> Silber<em> Empfehlung:</em> Athlet:innen mit ca. 95–113 kg Körpergewicht (209–249 lb)</li>



<li><strong>23 kg (50 lb)</strong><em>Gurtfarbe:</em> Braun <em>Empfehlung:</em> Fortgeschrittene Athlet:innen mit hoher Kraft- und Belastungstoleranz</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Biomechanische Besonderheiten</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3.1 Multiplanare Bewegungsausführung</strong></h3>



<p>Bulgarian Bags erlauben Bewegungen in allen drei Raumebenen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sagittalebene</strong>: Heben, Tragen, Beugen, Strecken</li>



<li><strong>Frontalebene</strong>: laterale Bewegungen, Seitneigung</li>



<li><strong>Transversalebene</strong>: Rotation und Antirotation</li>
</ul>



<p>Gerade die Transversalebene ist im traditionellen Krafttraining häufig unterrepräsentiert, obwohl sie für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sportarten mit Rotationsanteil</li>



<li>Alltagsbewegungen</li>



<li>Wirbelsäulenbelastbarkeit eine zentrale Rolle spielt.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3.2 Dynamische Drehmomente</strong></h3>



<p>Durch Schwung- und Kreisbewegungen entstehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wechselnde externe Drehmomente</li>



<li>hohe exzentrische Anforderungen</li>



<li>reaktive Kraftspitzen</li>
</ul>



<p>Dies führt zu einer intensiven Beanspruchung von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rumpfmuskulatur</li>



<li>Hüft- und Beckenstabilisatoren</li>



<li>Schultergürtel</li>



<li>tiefen segmentalen Muskelsystemen</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Neuromuskuläre Effekte</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4.1 Intermuskuläre Koordination</strong></h3>



<p>Bulgarian Bag Training fördert die&nbsp;<strong>Zusammenarbeit mehrerer Muskelgruppen</strong>&nbsp;über Gelenk- und Körperabschnitte hinweg. Kraft wird nicht isoliert erzeugt, sondern über kinetische Ketten übertragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4.2 Intramuskuläre Ansteuerung</strong></h3>



<p>Durch instabile und wechselnde Lastverhältnisse wird:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die motorische Rekrutierung verbessert</li>



<li>die Feinabstimmung von Kraftentwicklung geschult</li>



<li>die neuromuskuläre Effizienz erhöht</li>
</ul>



<p>Diese Effekte sind insbesondere relevant für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sportartspezifische Leistungsfähigkeit</li>



<li>Bewegungskontrolle</li>



<li>Verletzungsprävention</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Gesundheitliche Vorteile</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5.1 Rumpfstabilität und Wirbelsäulenfunktion</strong></h3>



<p>Rotatorische und antirotatorische Belastungen fördern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>aktive Wirbelsäulenstabilität</li>



<li>segmentale Kontrolle</li>



<li>Belastbarkeit der passiven Strukturen (Bandapparat, Sehnen)</li>
</ul>



<p>Im Vergleich zu rein statischen Core-Übungen entstehen funktionellere Anpassungen, da Stabilität <strong>unter Bewegung</strong> trainiert wird.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5.2 Schultergesundheit</strong></h3>



<p>Durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>offene kinetische Ketten</li>



<li>variable Zugrichtungen</li>



<li>hohe propriozeptive Anforderungen</li>
</ul>



<p>werden insbesondere:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rotatorenmanschette</li>



<li>Skapulafixatoren</li>



<li>scapulohumeraler Rhythmus</li>
</ul>



<p>funktionell belastet. Dies ist relevant für Prävention und Belastungssteuerung bei Überkopfarbeit, Wurfsportarten und Alltagsbelastungen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5.3 Hüft- und Beinachsenkontrolle</strong></h3>



<p>Viele Bulgarian-Bag-Übungen kombinieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hüftstreckung</li>



<li>Beckenstabilität</li>



<li>Rotation</li>
</ul>



<p>Dadurch wird die Fähigkeit trainiert, Kraft aus der unteren Extremität effizient über den Rumpf weiterzuleiten – ein zentraler Faktor für Lauf-, Sprung- und Richtungswechselbewegungen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5.4 Kardiovaskuläre und metabolische Effekte</strong></h3>



<p>Zyklische, rhythmische Bewegungen mit moderatem bis hohem Widerstand führen zu:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>gesteigerter Herzfrequenz</li>



<li>erhöhtem Sauerstoffverbrauch</li>



<li>kombinierter Kraft-Ausdauer-Belastung</li>
</ul>



<p>Damit eignen sich Bulgarian Bags für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>metabolisches Training</li>



<li>funktionelle Intervallformate</li>



<li>zeiteffiziente Trainingseinheiten</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Trainingsmethodische Vorteile</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>6.1 Hohe Variabilität mit einem einzigen Gerät</strong></h3>



<p>Ein Bulgarian Bag ermöglicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Krafttraining</li>



<li>Koordinationstraining</li>



<li>Stabilisation</li>



<li>Ausdauerbelastung</li>
</ul>



<p>→ ohne Gerätewechsel, Maschinen oder aufwendige Setups.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>6.2 Progressionsmöglichkeiten</strong></h3>



<p>Belastungssteuerung ist möglich über:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gewicht des Bags</li>



<li>Bewegungsumfang</li>



<li>Geschwindigkeit</li>



<li>asymmetrische Griffpositionen</li>



<li>zyklische vs. kontrollierte Bewegungen</li>
</ul>



<p>Damit ist das Gerät sowohl für Einsteiger als auch für leistungsorientierte Athleten geeignet.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Einsatz in Prävention und Rehabilitation</strong></h2>



<p>In der Rehabilitation wird der Bulgarian Bag vorrangig eingesetzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>in der <strong>späten Reha-Phase</strong></li>



<li>im funktionellen Belastungsaufbau</li>



<li>bei sportartspezifischer Vorbereitung</li>
</ul>



<p>Voraussetzung sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>saubere Bewegungsausführung</li>



<li>klare Zieldefinition</li>



<li>kontrollierte Progression</li>
</ul>



<p>Gerade für den Übergang von isolierten Reha-Übungen zu komplexen Alltags- oder Sportbelastungen stellt der Bulgarian Bag ein sinnvolles Bindeglied dar.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Abgrenzung zu anderen Trainingsgeräten</strong></h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th><strong>Gerät</strong></th><th><strong>Charakteristik</strong></th><th><strong>Limitation</strong></th></tr></thead><tbody><tr><td>Langhantel</td><td>Hohe Maximalkraft</td><td>überwiegend linear</td></tr><tr><td>Kettlebell</td><td>Ballistisch</td><td>eingeschränkte Rotation</td></tr><tr><td>Sandbag</td><td>Instabile Masse</td><td>geringere Dynamik</td></tr><tr><td><strong>Bulgarian Bag</strong></td><td>Dynamisch-rotatorisch</td><td>begrenzte Maximalgewichte</td></tr></tbody></table></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. Wissenschaftliche Einordnung</strong></h2>



<p>Direkte Interventionsstudien ausschließlich zu Bulgarian Bags sind vermutlich aufgrund dieses relativ jungen Trainingsgerätes begrenzt. Die beobachteten Effekte lassen sich jedoch gut aus folgenden Forschungsfeldern ableiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rotational Resistance Training</li>



<li>Unstable Load Training</li>



<li>Functional Strength Training</li>



<li>Core Stability unter dynamischer Last</li>



<li>Neuromuskuläre Kontrolle und Propriozeption</li>
</ul>



<p>Die dokumentierten Anpassungen in diesen Bereichen decken sich mit den praktischen Effekten des Bulgarian-Bag-Trainings.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. Zusammenfassung</strong></h2>



<p>Bulgarian Bags sind ein&nbsp;<strong>hochgradig vielseitiges Trainingsinstrument</strong>, das Kraft, Rotation, Stabilität und Ausdauer in einzigartiger Weise verbindet. Durch ihre konstruktiven Eigenschaften ermöglichen sie Trainingsreize, die mit klassischen Geräten nur eingeschränkt abbildbar sind. Richtig eingesetzt, bieten sie einen substantiellen Mehrwert für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>W</strong>eitere Links:</h2>



<p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Bulgarian_bag">https://en.wikipedia.org/wiki/Bulgarian_bag</a></p>



<p>https://www.youtube.com/watch?v=zVKgwcPafCQ (Beispiel für ein Workout)</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2025/12/16/bulgarian-bags-ein-funktionelles-trainingsinstrument-mit-aussergewoehnlicher-bandbreite/">Bulgarian Bags – ein funktionelles Trainingsinstrument mit außergewöhnlicher Bandbreite</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Belastungsmonitoring und Regenerationsmanagement als effektive Verletzungsprophylaxe und warum es nicht „die beste Übung“ zur Verletzungsvorbeugung gibt</title>
		<link>https://www.sportingspine-regensburg.de/2025/12/01/belastungsmonitoring-und-regenerationsmanagement-als-effektive-verletzungsprophylaxe-und-warum-es-nicht-die-beste-uebung-zur-verletzungsvorbeugung-gibt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=belastungsmonitoring-und-regenerationsmanagement-als-effektive-verletzungsprophylaxe-und-warum-es-nicht-die-beste-uebung-zur-verletzungsvorbeugung-gibt</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 20:12:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Regeneration]]></category>
		<category><![CDATA[sportphysio]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzungsprophylaxe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sportingspine-regensburg.de/?p=2465</guid>

					<description><![CDATA[<p>1. Warum wir über Verletzungsprophylaxe anders sprechen sollten In vielen Vereinen und Fitnessstudios läuft die Logik etwa so: „Gib mir die 5 besten Übungen gegen Kreuzbandriss / Rückenschmerzen / Hamstringverletzungen – dann kann ich volle Leistung bringen.&#8220; Das Problem:&#160;So funktioniert Verletzungsprophylaxe nach heutigem Kenntnisstand nicht. Verletzungen sind das Ergebnis eines&#160;komplexen Zusammenspiels&#160;aus: Die sportmedizinische Literatur der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Warum wir über Verletzungsprophylaxe anders sprechen sollten</strong></h2>



<p>In vielen Vereinen und Fitnessstudios läuft die Logik etwa so:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Gib mir die 5 besten Übungen gegen Kreuzbandriss / Rückenschmerzen / Hamstringverletzungen – dann kann ich volle Leistung bringen.&#8220;</p>
</blockquote>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/116C56FE-4209-41DF-9D00-1DDA139B7E83-683x1024.png" alt="regeneration" class="wp-image-2466" style="width:337px;height:auto" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/116C56FE-4209-41DF-9D00-1DDA139B7E83-683x1024.png 683w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/116C56FE-4209-41DF-9D00-1DDA139B7E83-200x300.png 200w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/116C56FE-4209-41DF-9D00-1DDA139B7E83-768x1152.png 768w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/116C56FE-4209-41DF-9D00-1DDA139B7E83.png 1024w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild erstellt mit ChatGPT</figcaption></figure>
</div>


<p>Das Problem:&nbsp;<strong>So funktioniert Verletzungsprophylaxe nach heutigem Kenntnisstand nicht.</strong></p>



<p>Verletzungen sind das Ergebnis eines&nbsp;<strong>komplexen Zusammenspiels</strong>&nbsp;aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>aktueller Belastung und kumulativer Vorbelastung</li>



<li>Regenerationsstatus (Schlaf, Stress, Mikropausen)</li>



<li>Technik, Taktik, Umfeld</li>



<li>individuellem „Verletzungs-Hintergrund“ (Verletzungshistorie, Gewebequalität, Alter, Trainingsalter usw.)</li>
</ul>



<p>Die sportmedizinische Literatur der letzten 10–15 Jahre zeigt sehr deutlich:</p>



<p><strong>Fehlende oder schlechte Steuerung von Belastung und Regeneration ist ein zentraler, veränderbarer Risikofaktor für Verletzungen – stärker als das Vorhandensein einer bestimmten Übung.</strong>&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Load Management: „How much is too much – and how fast?“</strong></h2>



<p>Die zentrale Frage lautet nicht:&nbsp;<em>„Welche Übung?“</em>, sondern:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wie viel Belastung, mit welcher Progression, bei welchem Regenerationsstatus?“</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2.1. Training Load als modifizierbarer Risikofaktor</strong></h3>



<p>Große Reviews und Konsensuspapiere (u. a. International Olympic Committee und British Journal of Sports Medicine) kommen zu folgenden Kernaussagen:&nbsp;&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Training Load (TL)</strong> ist ein <em>modifizierbarer</em> Risikofaktor für Verletzungen.</li>



<li><strong>Spikes</strong> – also schnelle, starke Anstiege der Belastung – erhöhen das Risiko deutlich.</li>



<li>Athlet:innen, die <strong>kontinuierlich hohe, aber gut aufgebaute Lasten</strong> gewohnt sind, verletzen sich tendenziell <em>seltener</em> (sog. <em>training–injury prevention paradox</em>).  </li>
</ul>



<p>Für die Praxis heißt das:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Nicht hohe Belastung an sich ist das Problem, sondern&nbsp;<strong>schlecht gemanagte</strong>&nbsp;Belastung.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Was genau bedeutet „Belastungsmonitoring“?</strong></h2>



<p>Aus der Literatur hat sich die Unterscheidung zwischen&nbsp;<strong>externer</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>interner</strong>&nbsp;Last etabliert:&nbsp;&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3.1. Externe Last – „Was wurde gemacht?“</strong></h3>



<p>Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>km, Sprintmeter, Richtungswechsel (GPS / GNSS, Tracking)</li>



<li>Sätze × Wiederholungen × Last im Krafttraining</li>



<li>Sprunganzahl, Wurfzahl, Tackles etc.</li>
</ul>



<p>Diese Größen beschreiben die&nbsp;<strong>mechanische Arbeit</strong>, aber noch nicht, wie der Körper sie beantwortet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3.2. Interne Last – „Wie hat der Körper reagiert?“</strong></h3>



<p>Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Herzfrequenz</strong> und HF-Variabilität</li>



<li><strong>session RPE (sRPE)</strong>: subjektive Belastung (0–10) × Dauer</li>



<li>Laktat, HRex im submaximalen Test, Blutmarker, etc.</li>
</ul>



<p>Reviews zu Monitoring-Methoden in Leistungs- und Jugendsport betonen, dass&nbsp;<strong>sRPE, Herzfrequenz und Trainingsdauer</strong>&nbsp;die am häufigsten eingesetzten und pragmatischsten Tools sind.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Was moderne Monitoringforschung zeigt</strong></h2>



<p>Die Arbeitsgruppe um&nbsp;<strong>Wiewelhove, Ferrauti, Schneider, Kellmann u. a.</strong>&nbsp;(Ruhr-Universität Bochum) hat in den letzten Jahren wesentlich dazu beigetragen,&nbsp;<strong>Regeneration und Belastung multidimensional</strong>&nbsp;zu fassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4.1. Herzfrequenzbasiertes Monitoring</strong></h3>



<p>Schneider et al. stellten ein <strong>Konzept zur Herzfrequenzsteuerung im Teamsport</strong> vor: Herzfrequenz in standardisierten Belastungen (z. B. Warm-up-Lauf) kann helfen, <strong>Fitness, Ermüdung und Anpassung</strong>von Athlet:innen abzuschätzen, insbesondere im Verbund mit subjektiven Daten.  </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4.2. Neuromuskuläre Marker – nicht alles, was messbar ist, ist hilfreich</strong></h3>



<p>Wiewelhove et al. untersuchten, ob&nbsp;<strong>Tensiomyographie</strong>&nbsp;(TMG) Muskelermüdung bei Nachwuchsleistungssportler:innen zuverlässig abbilden kann. Ergebnis: Trotz klarer Leistungsreduktion in Sprungtests waren TMG-Parameter&nbsp;<strong>nicht sensitiv genug</strong>, um Ermüdung valide zu erkennen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Interpretation:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Aufwendige Hightech-Parameter sind nicht automatisch bessere Frühwarnsysteme.</strong></p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Oft liefern&nbsp;<strong>einfache Tools</strong>&nbsp;(CMJ, sRPE, kurzer Fragebogen) mehr praktisch nutzbare Information.</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4.3. Schlaf und Microcycles</strong></h3>



<p>Kölling et al. zeigen, dass intensive Mikrozyklen (z. B. exzentrisches Krafttraining oder HIIT über mehrere Tage) <strong>Schlafqualität, Stimmung und subjektiven Erholungszustand</strong> beeinflussen – und dass diese Marker als Frühwarnsignale für Überlastung dienen können.  </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Regenerationsmanagement: Die „andere Hälfte“ der Verletzungsprophylaxe</strong></h2>



<p>Belastung ohne Regeneration ist nur die halbe Gleichung. Moderne Reviews zu Erholung in Team- und Ausdauersportarten zeigen:&nbsp;&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Es gibt <strong>kein einzelnes Recovery-Tool</strong>, das allen überlegen ist.</li>



<li>Entscheidend ist ein <strong>System</strong> aus:
<ul class="wp-block-list">
<li>Schlafqualität und -dauer</li>



<li>Periodisierung von intensiven und leichten Tagen</li>



<li>Aktiver Erholung</li>



<li>ggf. Kälte, Kompression, Massage – abhängig von Sportart, Timing, Athlet:in</li>
</ul>
</li>



<li>Recovery-Strategien müssen <strong>individualisiert</strong> und an Belastung gekoppelt werden.</li>
</ul>



<p>Die Botschaft aus aktuellen Arbeiten (z. B. Henze et al. 2024):&nbsp;<strong>Subjektives Wohlbefinden + Belastungsdaten</strong>&nbsp;sind gemeinsam oft bessere Prädiktoren für Verletzungs- und Krankheitsrisiko als isolierte Einzelmarker.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Warum es nicht „die besten Übungen zur Verletzungsvorbeugung“ gibt</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>6.1. Verletzungen sind multifaktoriell</strong></h3>



<p>Systematische Reviews zu Training Load und Verletzung zeigen:</p>



<p>Der Zusammenhang zwischen einzelnen Belastungsmaßen und Verletzungen ist <strong>inkonsistent</strong>, weil viele <strong>konfundierende Faktoren</strong> (Schlaf, Stress, frühere Verletzungen, Technik, Untergrund, Spielposition usw.) mit hineinspielen.  </p>



<p>Das bedeutet: <strong>Eine Übung allein kann dieses komplexe Gefüge nicht „neutralisieren“.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>6.2. Das eigentliche Problem:&nbsp;</strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading">Ein &#8222;<strong>Mismatch&#8220;</strong> <strong>zwischen Kapazität und Anforderung</strong></h3>



<p>Die IOC-Statements und Arbeiten von Gabbett betonen immer wieder: Verletzungen entstehen typischerweise dort, wo <strong>Anforderung (Load) höher ist als die aktuelle Kapazität</strong> – insbesondere, wenn sich die Anforderung <strong>zu schnell</strong> verändert.  </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zwei Athlet:innen mit identischem Übungskatalog können völlig unterschiedliche Verletzungsverläufe haben – je nachdem,
<ul class="wp-block-list">
<li>wie ihre Trainingswoche strukturiert ist,</li>



<li>welche Spiele / Wettkämpfe anstehen,</li>



<li>wie sie schlafen,</li>



<li>welche Lebensbelastungen (Job, Familie, Reisen) vorliegen.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>6.3. Implementierung schlägt Übungsauswahl</strong></h3>



<p>Aktuelle Scoping Reviews zur Implementierung von Präventionsprogrammen zeigen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Adhärenz, Trainerakzeptanz und Einbettung ins Gesamtsystem</strong>&nbsp;entscheiden stärker über den Erfolg von Präventionsprogrammen als die exakte Übungsliste.&nbsp;&nbsp;</p>
</blockquote>



<p>Mit anderen Worten:</p>



<p>Ein „mittelgutes“ Übungsprogramm, das konsequent und sinnvoll in einen <strong>guten Load- und Recovery-Plan</strong>eingebettet ist,wirkt wahrscheinlicher verletzungspräventiv als ein „perfektes“ Programm, das unregelmäßig, unpassend dosiert oder unter Zeitdruck hineingequetscht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Wie sieht effektive Prävention in der Praxis aus?</strong></h2>



<p>Für Praxis, Verein oder Leistungsdiagnostik lassen sich einige robuste Prinzipien ableiten:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>7.1. Monitoring als Basis</strong></h3>



<p>Mindestens wöchentlich erheben:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Externe Last</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Trainingsumfang (Dauer, km, Sätze × Wiederholungen × Last, Sprung- oder Wurfanzahl)</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Interne Last</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>sRPE × Dauer (Belastung pro Einheit und pro Woche)</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Subjektive Marker</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Einfacher Fragebogen (z. B. Schlafqualität, Müdigkeit, Muskelkater, Stress, Stimmung 1–7)</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Ein bis zwei objektive Performance-Marker</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>z. B. 1–2 Sprünge (CMJ) oder kurze Sprinttests in standardisiertem Warm-up</li>
</ul>
</li>
</ol>



<p>Damit lässt sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Überblick über Wochenlasten</strong> gewinnen</li>



<li><strong>Spikes</strong> identifizieren</li>



<li>sehen, wie Athlet:innen auf Last reagieren (z. B. CMJ↓ + Müdigkeit↑ + Schlaf↓ = Warnsignal)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>7.2. Regenerationsmanagement systematisch planen</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ruhe- und Entlastungstage <strong>bewusst setzen</strong>, nicht „irgendwo, wenn Zeit ist“.</li>



<li>Intensivblöcke mit <strong>konsequenter Entlastungsphase</strong> koppeln (Mikro-/Mesozyklus-Logik).</li>



<li>Schlaf (Dauer + Regelmäßigkeit) als <strong>zentralen Regenerationsfaktor</strong> priorisieren.</li>



<li>Recovery-Tools (Kälte, Kompression, Massage) <strong>nicht als Ersatz</strong> für Laststeuerung einsetzen, sondern als Ergänzung.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>7.3. Übungen: sinnvoll, aber eingebettet</strong></h3>



<p>Krafttraining, Sprung- und Technikprogramme bleiben wichtig, z. B.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hamstringorientierte Übungen</li>



<li>hüftdominante und kniedominante Kraftübungen</li>



<li>Rumpf- und Beckenstabilisation</li>



<li>sportartspezifische Landungs- und Richtungswechseltechnik</li>
</ul>



<p><strong>Aber:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Diese Übungen entfalten ihren präventiven Nutzen&nbsp;<strong>vor allem dann</strong>, wenn sie in ein&nbsp;<strong>stimmiges Gesamtbild aus Lastaufbau, Monitoring und Regeneration</strong>&nbsp;integriert sind – und nicht als isolierte „Wunderübung“ verstanden werden.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Zusammenfassung in einem Satz</strong></h2>



<p><strong>Die beste Verletzungsprophylaxe ist kein spezieller Übungskatalog, sondern ein System aus gezieltem Belastungsmonitoring, klugem Lastaufbau und strukturiertem Regenerationsmanagement – Übungen sind Werkzeuge, nicht die Lösung an sich.</strong></p>



<p>Quellen:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Belastungsmonitoring, Training Load &amp; Verletzungsrisiko</strong></h3>



<p>Bourdon, P. C., Cardinale, M., Murray, A., Gastin, P., Kellmann, M., Varley, M. C., Gabbett, T. J., Coutts, A. J., Burgess, D., Gregson, W., &amp; Cable, N. T. (2017).&nbsp;<em>Monitoring athlete training loads: Consensus statement.</em>&nbsp;<strong>International Journal of Sports Physiology and Performance, 12</strong>(Suppl. 2), S2161–S21670.</p>



<p>Gabbett, T. J. (2016).&nbsp;<em>The training–injury prevention paradox: Should athletes be training smarter and harder?</em>&nbsp;<strong>British Journal of Sports Medicine, 50</strong>(5), 273–280.</p>



<p>Hulin, B. T., Gabbett, T. J., Lawson, D., Caputi, P., &amp; Sampson, J. A. (2016).&nbsp;<em>The acute:chronic workload ratio predicts injury: High chronic workload may decrease injury risk in elite rugby league players.</em>&nbsp;<strong>British Journal of Sports Medicine, 50</strong>(4), 231–236.</p>



<p>Soligard, T., Schwellnus, M., Alonso, J.-M., Bahr, R., Clarsen, B., Dijkstra, H. P., Gabbett, T., Gleeson, M., Hägglund, M., Hutchinson, M. R., van Rensburg, C. J., Khan, K. M., Meeusen, R., Orchard, J. W., Pluim, B., Raftery, M., Budgett, R., &amp; Engebretsen, L. (2016).&nbsp;<em>How much is too much? (Part 1) International Olympic Committee consensus statement on load in sport and risk of injury.</em>&nbsp;<strong>British Journal of Sports Medicine, 50</strong>(17), 1030–1041.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Belastungsmonitoring – Herzfrequenz, sRPE, interne/externe Last</strong></h3>



<p>Impellizzeri, F. M., Marcora, S. M., &amp; Coutts, A. J. (2019).&nbsp;<em>Internal and external training load: 15 years on.</em><strong>International Journal of Sports Physiology and Performance, 14</strong>(2), 270–273.</p>



<p>Schneider, C., Hanakam, F., Wiewelhove, T., Döweling, A., Kellmann, M., Meyer, T., Pfeiffer, M., &amp; Ferrauti, A. (2018).&nbsp;<em>Heart rate monitoring in team sports—A conceptual framework for contextualizing heart rate measures for training load quantification.</em>&nbsp;<strong>Sports, 6</strong>(1), 5.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Neuromuskuläre Ermüdung, Monitoring-Methoden &amp; Sensitivität</strong></h3>



<p>Wiewelhove, T., Raeder, C., de Paula Simola, R. Á., Schneider, C., Döweling, A., Häberle, K., Kellmann, M., Pfeiffer, M., &amp; Ferrauti, A. (2017).&nbsp;<em>Tensiomyography does not detect changes in muscle contractile properties following cycling-induced fatigue in elite youth athletes.</em>&nbsp;<strong>Applied Physiology, Nutrition, and Metabolism, 42</strong>(6), 630–636.</p>



<p>Kölling, S., Ferrauti, A., Kibele, A., Meyer, T., Pfeiffer, M., Kellmann, M., &amp; Wiewelhove, T. (2020).&nbsp;<em>Sleep, training load and recovery in youth sports: A systematic review.</em>&nbsp;<strong>International Journal of Sports Physiology and Performance, 15</strong>(7), 985–1000.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Regeneration &amp; Erholung</strong></h3>



<p>Dupuy, O., Douzi, W., Theurot, D., Bosquet, L., &amp; Dugué, B. (2018).&nbsp;<em>An evidence-based approach for choosing post-exercise recovery techniques to reduce markers of muscle damage, soreness, fatigue, and inflammation: A systematic review and meta-analysis.</em>&nbsp;<strong>Frontiers in Physiology, 9</strong>, 403.</p>



<p>Henze, A., Kellmann, M., &amp; Beckmann, J. (2024).&nbsp;<em>Subjective well-being and training load interactions as predictors of injury and illness in athletes: A systematic review.</em>&nbsp;<strong>Sports Medicine, 54</strong>(2), 205–223.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fachbuchempfehlung:</h2>



<p>Ferrauti, A. and Wiewelhove, T. (2025) <em>Trainingswissenschaft für die Sportpraxis</em>. 2nd Edt. </p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rinderleber – ein unterschätztes Superfood, wenn Qualität und Zubereitung stimmen</title>
		<link>https://www.sportingspine-regensburg.de/2025/10/16/rinderleber-ein-unterschaetztes-superfood-wenn-qualitaet-und-zubereitung-stimmen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rinderleber-ein-unterschaetztes-superfood-wenn-qualitaet-und-zubereitung-stimmen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 06:05:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[leber]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
		<category><![CDATA[regensburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sportingspine-regensburg.de/?p=2455</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kaum ein Lebensmittel ist so reich an essenziellen Mikronährstoffen wie Rinderleber – und kaum eines wird so häufig zu Unrecht gemieden. Während viele bei dem Gedanken an Leber an ein altes Hausmannsgericht denken, zeigt die moderne Ernährungswissenschaft: Rinderleber ist eines der konzentriertesten Naturpakete an bioverfügbaren Vitaminen und Spurenelementen, die es gibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2025/10/16/rinderleber-ein-unterschaetztes-superfood-wenn-qualitaet-und-zubereitung-stimmen/">Rinderleber – ein unterschätztes Superfood, wenn Qualität und Zubereitung stimmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kaum ein Lebensmittel ist so reich an essenziellen Mikronährstoffen wie Rinderleber – und kaum eines wird so häufig zu Unrecht gemieden. Während viele bei dem Gedanken an Leber an ein altes Hausmannsgericht denken, zeigt die moderne Ernährungswissenschaft:&nbsp;<strong>Rinderleber ist eines der konzentriertesten Naturpakete an bioverfügbaren Vitaminen und Spurenelementen, die es gibt.</strong></p>



<p>Doch der gesundheitliche Wert steht und fällt mit zwei Faktoren:&nbsp;<strong>artgerechter Herkunft</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>sorgfältiger Zubereitung.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/10/ChatGPT-Image-16.-Okt.-2025-08_03_48-1024x683.png" alt="" class="wp-image-2456" style="width:525px;height:auto" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/10/ChatGPT-Image-16.-Okt.-2025-08_03_48-1024x683.png 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/10/ChatGPT-Image-16.-Okt.-2025-08_03_48-300x200.png 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/10/ChatGPT-Image-16.-Okt.-2025-08_03_48-768x512.png 768w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/10/ChatGPT-Image-16.-Okt.-2025-08_03_48.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">Ein Nährstoffprofil, das beeindruckt</h3>



<p>Rinderleber enthält außergewöhnlich hohe Mengen an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vitamin A (Retinol)</strong> – für Zellwachstum, Immunsystem und Sehkraft</li>



<li><strong>Vitamin B12, B2, B6 und Folsäure</strong> – zentral für Energiehaushalt, Nervensystem und Blutbildung</li>



<li><strong>Eisen, Zink, Kupfer und Selen</strong> – wichtige Spurenelemente für Stoffwechsel und antioxidativen Schutz</li>
</ul>



<p>Schon 100 g Rinderleber decken den Bedarf an&nbsp;<strong>Vitamin A und B12</strong>&nbsp;um ein Vielfaches. Diese Kombination findet sich in kaum einem anderen natürlichen Lebensmittel in vergleichbarer Dichte.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Nährstoff</th><th>Empfindlichkeit</th><th>Bemerkung</th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Vitamin A (Retinol)</strong></td><td>Relativ hitzestabil</td><td>Geringe Verluste bei Brattemperaturen, empfindlich gegen Licht/Oxidation</td></tr><tr><td><strong>Vitamin B1 (Thiamin)</strong></td><td>Hitzelabil, wasserlöslich</td><td>Geht bei &gt; 120 °C rasch verloren</td></tr><tr><td><strong>Vitamin B2, B6, B12</strong></td><td>Mäßig hitzestabil</td><td>Verluste um 10–30 % bei moderater Bratzeit</td></tr><tr><td><strong>Folsäure</strong></td><td>Sehr hitzeempfindlich</td><td>Reduktion um bis zu 40 % bei Übergarung</td></tr><tr><td><strong>Eisen, Zink, Kupfer</strong></td><td>Hitzestabil</td><td>Verluste nur durch austretenden Saft möglich</td></tr></tbody></table></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">Herkunft entscheidet über Qualität</h3>



<p>Die Quelle ist entscheidend. Leber ist ein Stoffwechselorgan – sie speichert keine Gifte, filtert aber Stoffwechselprodukte. Daher sollte sie ausschließlich von&nbsp;<strong>gesunden, artgerecht gehaltenen Rindern</strong>&nbsp;stammen, vorzugsweise aus&nbsp;<strong>Weide- oder Biohaltung</strong>.<br>Tiere, die auf natürlichem Grünland leben und kein Kraftfutter erhalten, weisen in der Regel ein günstigeres Fettsäuremuster (mehr Omega-3, weniger Omega-6) und höhere Mikronährstoffkonzentrationen auf.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Empfehlung:</strong>&nbsp;Bevorzugen Sie Leber von zertifizierten Biohöfen, regionalen Weidebetrieben oder Metzgereien mit transparenter Herkunftskennzeichnung.</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Zubereitung – entscheidend für den Nährstofferhalt</h3>



<p>Leber ist empfindlich. Viele ihrer wertvollsten Inhaltsstoffe – besonders die B-Vitamine und Folsäure – reagieren sensibel auf Hitze.<br>Die Faustregel lautet daher:&nbsp;<strong>kurz, aber sorgfältig garen.</strong></p>



<p><strong>Optimales Vorgehen:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Leber in 1–1,5 cm dicke Scheiben schneiden und Sehnen entfernen.</li>



<li>Etwas Butterschmalz, Ghee oder Rapsöl in einer Pfanne auf <strong>mittlere Temperatur (130–150 °C)</strong> erhitzen.</li>



<li><strong>Pro Seite 1,5–2 Minuten braten</strong>, bis sie außen leicht gebräunt, innen aber noch zart rosa ist.</li>



<li>Nach dem Braten <strong>2–3 Minuten ruhen lassen</strong>, damit sich der Saft verteilt und die Restwärme sanft durchzieht.</li>



<li>Erst <strong>nach dem Garen salzen</strong>, um den Austritt von Flüssigkeit und Mineralstoffen zu minimieren.</li>
</ol>



<p>So bleiben&nbsp;<strong>bis zu 80–90 % der Mikronährstoffe</strong>&nbsp;erhalten – im Gegensatz zu starkem Anbraten oder Schmoren, das die Vitaminverluste verdoppeln kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Tradition trifft Moderne</h3>



<p>Rinderleber ist kein Relikt vergangener Zeiten, sondern ein modernes, funktionelles Lebensmittel – vorausgesetzt, Herkunft und Zubereitung stimmen.<br>In Kombination mit frischem Gemüse, Kartoffelpüree oder einem Salat mit Zitrone entsteht ein Gericht, das sowohl geschmacklich als auch ernährungsphysiologisch überzeugt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"> Fazit </h3>



<p><strong>Rinderleber verdient Rehabilitation.</strong><br>Sie ist kein „Abfallprodukt“, sondern ein Lebensmittel von außerordentlicher Dichte an Vitalstoffen – vergleichbar mit einem natürlichen Multivitaminpräparat.<br>Doch dieser gesundheitliche Mehrwert zeigt sich <strong>nur bei hochwertiger Herkunft und schonender Zubereitung</strong>.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wer Leber aus artgerechter Haltung respektvoll zubereitet, vereint kulinarische Tradition mit moderner Ernährungsmedizin.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2025/10/16/rinderleber-ein-unterschaetztes-superfood-wenn-qualitaet-und-zubereitung-stimmen/">Rinderleber – ein unterschätztes Superfood, wenn Qualität und Zubereitung stimmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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		<title>Mein Rücken schmerzt, aber man sieht nichts auf dem MRT und mein Arzt sagt, da ist nichts.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 06:27:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[phyio]]></category>
		<category><![CDATA[regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Rückenschmerz]]></category>
		<category><![CDATA[schmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>🔎&#160;Segmentale Instabilität der LWS – Wenn der Rücken schmerzt, das MRT aber unauffällig bleibt! Viele Patient:innen erleben Rückenschmerzen, die sich nicht an übliche Regeln halten. Zum Beispiel sind sie längere Zeit komplett weg aber bei schnellen Drehbewegungen oder ruckartigen Bewegungen &#8222;schiesst es ein&#8220; – doch das Röntgenbild zeigt keine Auffälligkeiten? Das kann an einer funktionellen Instabilität der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">🔎&nbsp;<strong>Segmentale Instabilität der LWS – Wenn der Rücken schmerzt, das MRT aber unauffällig bleibt!</strong></h2>



<p>Viele Patient:innen erleben Rückenschmerzen, die sich nicht an übliche Regeln halten. Zum Beispiel sind sie längere Zeit komplett weg aber bei schnellen Drehbewegungen oder ruckartigen Bewegungen &#8222;schiesst es ein&#8220; – doch das Röntgenbild zeigt keine Auffälligkeiten? </p>



<p><br>Das kann an einer <strong>funktionellen Instabilität</strong> der Lendenwirbelsäule liegen.</p>



<p><strong>Was passiert dabei?</strong><br>👉 Die feinen, tiefen Muskeln der Wirbelsäule stabilisieren das Segment nicht optimal.<br>👉 Schnelle oder unerwartete Bewegungen (z. B. Rotationen) können dann zu kleinen, aber schmerzhaften Irritationen führen.<br>👉 Reizbare Strukturen sind vor allem Gelenkkapseln, Bänder und Bandscheibenringe.</p>



<p><strong>Warum sieht man das nicht im MRT?</strong><br>🔬 Hier liegt&nbsp;<em>keine</em>&nbsp;strukturelle Verletzung vor – die Problematik ist funktionell und betrifft die Feinabstimmung der Muskelkontrolle. Moderne Forschung (z. B. Panjabi 1992, Hodges &amp; Richardson 1996) belegt, dass gestörte motorische Kontrolle auch ohne sichtbare Schäden Schmerzen auslösen kann.</p>



<p>Wir wollen hier etwas tiefer einsteigen und versuchen die Mechanismen zu erklären, die zu Schmerzentstehung und Enstehung der Probleme führen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Begriff und korrekte pathomechanische Definition</h3>



<p><strong>Funktionelle Instabilität</strong>&nbsp;bezeichnet eine Störung der aktiven und/oder passiven Kontrolle eines Bewegungssegments der Wirbelsäule, die zu übermäßigen, unkontrollierten Bewegungen im physiologischen Bewegungsbereich (Neutralzone) führt, ohne dass strukturelle Läsionen im bildgebenden Verfahren nachweisbar sind.<br>Diese Instabilität manifestiert sich primär auf funktioneller Ebene, d. h. als Verlust der&nbsp;<em>segmentalen Bewegungssteuerung</em>bei klinischer Provokation, ohne makroskopisch fassbare Schädigung von Bändern, Gelenken oder Knochen.<br>(Panjabi MM, 1992; O’Sullivan PB, 2000; Hodges PW &amp; Richardson CA, 1996)</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Pathomechanik</strong></h3>



<p>Nach Panjabi (1992, 2003) basiert die spinale Stabilität auf einem&nbsp;<em>Dreischichtenmodell</em>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Passives System:</strong> Wirbelkörper, Bandscheiben, Bänder, Gelenkkapseln</li>



<li><strong>Aktives System:</strong> Tiefen- und Oberflächenmuskulatur</li>



<li><strong>Neurales System:</strong> Propriozeptives Feedback und zentrale Steuerung</li>
</ul>



<p><strong>Funktionelle Instabilität</strong>&nbsp;entsteht, wenn eine oder mehrere dieser Komponenten im Bereich der Neutralzone nicht adäquat zusammenarbeiten, sodass es zu einer&nbsp;<em>mikroskopisch erhöhten segmentalen Beweglichkeit</em>&nbsp;mit inadäquater Kontrolle kommt. Das Resultat sind wiederkehrende Mikrotraumen, irritierte Nozizeptoren und letztlich Schmerzen oder muskuläre Schutzreaktionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Mögliche Entstehungsgründe (Ätiologie)</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>A. Motorisches Kontrolldefizit</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unzureichende oder verspätete Aktivierung der tiefen, lokalen Stabilisatoren (z. B. M. multifidus, M. transversus abdominis), was zu einer fehlerhaften Kontrolle der Wirbelsegmente führt.</li>



<li>Ursache: Inaktivität, Schmerzerfahrung, vorangegangene Verletzungen, neurologische Defizite.</li>



<li>Evidenz: Hodges &amp; Richardson (1996), Cholewicki &amp; McGill (1996)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>B. Fehlende Adaptation nach Verletzung</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nach akuten Verletzungen (z. B. Distorsionen, Muskelzerrungen) kann die neuronale Ansteuerung der Stabilisatoren beeinträchtigt bleiben, auch wenn die Strukturen an sich wieder intakt sind.</li>



<li>Das Segment „lernt“ die Instabilität als Schutzverhalten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>C. Chronische Überlastung / Mikrotraumata</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wiederholte Überlastung, v. a. in End- oder Neutralstellung (z. B. monotone Arbeit, schweres Heben, wiederholte Rotationsbelastungen), kann zu Überdehnung der passiven Strukturen führen.</li>



<li>Überdehnte Bänder und Kapseln verlieren ihre mechanische Rückmeldung und tragen weniger zur segmentalen Führung bei.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>D. Inaktive oder schwache Muskulatur</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Durch Inaktivität, Immobilisation, postoperative Schonung oder chronischen Schmerz entwickelt sich eine Atrophie und Koordinationsstörung der lokalen Stabilisatoren.</li>



<li>Folge: Verlust der reflektorischen und willkürlichen Kontrolle.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>E. Fehlregulation des neuralen Systems</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gestörtes Zusammenspiel von Propriozeption und motorischer Antwort (gestörte Feedforward/Feedback-Mechanismen), häufig auch zentral bedingt (Pain-Adaption-Modell).</li>



<li>Schmerzhafte Erfahrungen führen zu „Umorganisation“ der Steuerung (z. B. cortical mapping changes; siehe Tsao et al., 2011).</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorsicht! Jetzt wird es komplizierter. Wie kommt es nun zu Schmerzen dabei?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Nozizeption: Primäre Schmerzquelle</h3>



<p><strong>Nozizeption</strong>&nbsp;bezeichnet die Aufnahme und Weiterleitung potenziell schädlicher (noxischer) Reize über spezialisierte Nervenendigungen, die sog.&nbsp;<strong>Nozizeptoren</strong>. In der LWS sind nozizeptive Strukturen vor allem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Facettengelenke und deren Kapseln</strong></li>



<li><strong>Bandstrukturen</strong> (Ligamenta interspinalia, supraspinalia, flavum, intertransversaria)</li>



<li><strong>Annulus fibrosus der Bandscheibe</strong></li>



<li><strong>Paraspinale Muskulatur und deren Faszien</strong></li>
</ul>



<p>(Bogduk N, 2012; Freynhagen &amp; Baron, 2009)</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">2. Pathophysiologischer Mechanismus bei segmentaler Instabilität</h3>



<h4 class="wp-block-heading">A. Mechanische Mikro-Irritation</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei <strong>funktioneller Instabilität</strong> versagen die <strong>aktiven Stabilisatoren</strong> (insbesondere M. multifidus, M. transversus abdominis), was zu einer <strong>erhöhten Beweglichkeit</strong> im betroffenen Segment führt (Hodges &amp; Richardson, 1996; Panjabi, 2003).</li>



<li><strong>Schnelle Rotationsbewegungen</strong> bewirken eine abrupte, unkontrollierte Verschiebung, wodurch mechanische Dehnungs- und Scherkräfte auf die passiven Strukturen einwirken.</li>



<li>Dadurch werden <strong>Nozizeptoren</strong> in Gelenkkapsel, Bändern und Bandscheibenring aktiviert, obwohl keine makroskopisch sichtbare Läsion besteht (Bogduk, 2012).</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">B. Periphere Sensibilisierung</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Durch wiederholte Mikrotraumatisierung und subklinische Entzündungsprozesse (z. B. lokale Freisetzung von Prostaglandinen, Bradykinin, Substanz P) sinkt die Reizschwelle der Nozizeptoren, sodass bereits normale Bewegungen als schmerzhaft empfunden werden (Latremoliere &amp; Woolf, 2009).</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">3. Weiterleitung und Verarbeitung des Schmerzes</h3>



<h4 class="wp-block-heading">A. Übertragung</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong>afferenten Fasern</strong> (Aδ- und C-Fasern) leiten die Information aus den betroffenen Strukturen ins Rückenmark, Segmenthöhe L1–S1.</li>



<li>Im <strong>Hinterhorn</strong> erfolgt die Umschaltung auf das 2. Neuron und Weiterleitung über Tractus spinothalamicus zum Thalamus und Kortex.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">B. Zentrale Sensibilisierung</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Chronische Instabilität kann eine <strong>zentrale Sensibilisierung</strong> fördern, wobei das Rückenmark und supraspinale Strukturen verstärkt auf eingehende Signale reagieren. Dies führt zur Ausweitung des Schmerzes und zu einer „Überempfindlichkeit“ auch ohne akute Gewebeschädigung (Woolf, 2011).</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">4. Modulierende Faktoren</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Psychosoziale Einflüsse</strong> (z. B. Angst, Katastrophisierung) können die Schmerzwahrnehmung zusätzlich verstärken („yellow flags“; Vlaeyen &amp; Linton, 2012).</li>



<li>Eine gestörte <strong>propriozeptive Rückmeldung</strong> aus den Tiefensensoren führt zu weiterer Unsicherheit und Schutzspannung, was den circulus vitiosus aufrechterhält.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">5. Fazit</h3>



<p><strong>Schmerzen bei segmentaler Instabilität</strong>&nbsp;der LWS ohne radiologischen Nachweis entstehen durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wiederholte mechanische Mikro-Irritation nozizeptiver Strukturen,</li>



<li>daraus resultierende periphere und zentrale Sensibilisierung,</li>



<li>verstärkte Schmerzmodulation durch psychosoziale Faktoren,</li>



<li>bei fehlender struktureller Läsion und intaktem MRT.</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was hilft?</strong></h2>



<p><br>1. <strong>Gezieltes Training der tiefen Rumpfmuskulatur („Core Stability Training“)</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ziel:</strong> Verbesserung der segmentalen Kontrolle durch Aktivierung und Koordination insbesondere des M. multifidus und M. transversus abdominis.</li>



<li><strong>Belege:</strong> Mehrere RCTs und Metaanalysen belegen die Wirksamkeit solcher Programme bei chronischem unspezifischem LWS-Schmerz und Instabilitätszeichen (Smith et al., 2014; Hides et al., 2001).</li>



<li><strong>Praktische Umsetzung:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Isoliertes Training im ersten Schritt (z. B. aktiviertes Anspannen des M. transversus abdominis in neutraler Position)</li>



<li>Sukzessive Einbindung in funktionelle Alltags- und Belastungssituationen</li>



<li>Progression zu dynamischen Stabilisationsübungen</li>
</ul>
</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">2.&nbsp;<strong>Motorisches Kontrolltraining (MCT)</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ziel:</strong> Wiederherstellung einer physiologischen Bewegungssteuerung durch gezieltes sensomotorisches Re-Training (z. B. retraining of feedforward and feedback mechanisms).</li>



<li><strong>Belege:</strong> RCTs zeigen bessere Outcomes bei ausgewählten Patienten mit klinischen Zeichen funktioneller Instabilität (O’Sullivan et al., 1997; Saragiotto et al., 2016).</li>



<li><strong>Elemente:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Verbesserung der Propriozeption</li>



<li>Schulung gezielter Aktivierung der lokalen Stabilisatoren vor globalen Bewegungen</li>



<li>Transfer in Alltag und Sport</li>
</ul>
</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">3.&nbsp;<strong>Funktionelles Krafttraining / globales Stabilisationstraining</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nach dem motorischen Basistraining sollte ein schrittweiser Übergang in globales Krafttraining erfolgen (Kettlebell-Übungen, freie Gewichte, mehrgelenkige Bewegungen).</li>



<li><strong>Beleg:</strong> Kombination von lokalem und globalem Stabilisationstraining ist langfristig effektiver als entweder allein (Rackwitz et al., 2006; Wang et al., 2012).</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">4.&nbsp;<strong>Patientenedukation und Eigenmanagement</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ziel:</strong> Verständnis für das Krankheitsbild und Förderung von Aktivität/Bewegung, Vermeidung von Schon- und Vermeidungsverhalten.</li>



<li><strong>Beleg:</strong> Patientenedukation reduziert Chronifizierungsrisiko und verbessert Therapieadhärenz (Engers et al., 2008).</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">5.&nbsp;<strong>Manuelle Therapie (nur unterstützend)</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mobilisationstechniken können sinnvoll zur Schmerzlinderung und kurzfristigen Funktionsverbesserung eingesetzt werden, sind aber kein Ersatz für aktives Training (Oliveira et al., 2018).</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">6.&nbsp;<strong>Multimodale Therapie</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Kombination aus aktiver Therapie, Edukation und (falls notwendig) psychologischen Verfahren (CBT, Schmerzbewältigungstraining) ist laut internationalen Leitlinien am effektivsten für chronisch persistierende Beschwerden (NICE 2020, van Middelkoop et al., 2011).</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">7.&nbsp;<strong>Weitere Optionen (je nach Patient)</strong></h3>



<p><strong>Invasive Verfahren:</strong> (z. B. Infiltration, Denervierung) sind bei funktioneller Instabilität ohne strukturelle Läsion nicht indiziert.</p>



<p><strong>Biofeedback und Elektrostimulation:</strong> Teilweise hilfreich zur muskulären Aktivierung, aber der Nutzen ist nicht eindeutig belegt.</p>



<p><strong>Fazit:</strong><br>Nicht jeder Rückenschmerz hat eine sichtbare Ursache – die Funktion zählt!</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Literatur/Quellen</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bogduk N. (2012). Clinical Anatomy of the Lumbar Spine and Sacrum. Elsevier.</li>



<li>Hodges PW, Richardson CA. (1996). Inefficient muscular stabilization of the lumbar spine associated with low back pain. Spine.</li>



<li>Panjabi MM. (2003). Clinical spinal instability and low back pain. J Electromyogr Kinesiol.</li>



<li>Latremoliere A, Woolf CJ. (2009). Central Sensitization: A Generator of Pain Hypersensitivity by Central Neural Plasticity. J Pain.</li>



<li>Freynhagen R, Baron R. (2009). The evaluation of neuropathic components in low back pain. Curr Pain Headache Rep.</li>



<li>Woolf CJ. (2011). Central sensitization: implications for the diagnosis and treatment of pain. Pain.</li>



<li>Vlaeyen JWS, Linton SJ. (2012). Fear-avoidance and its consequences in chronic musculoskeletal pain: a state of the art. Pain.</li>



<li>Smith BE, Littlewood C, May S. An update of stabilisation exercises for low back pain: a systematic review with meta-analysis. BMC Musculoskelet Disord. 2014;15:416.</li>



<li>Hides JA, Richardson CA, Jull GA. Multifidus muscle recovery is not automatic after resolution of acute, first-episode low back pain. Spine. 1996;21(23):2763-2769.</li>



<li>Saragiotto BT, Maher CG, Yamato TP, et al. Motor control exercise for chronic non-specific low-back pain. Cochrane Database Syst Rev. 2016;(1):CD012004.</li>



<li>Rackwitz B, de Bie R, Limm H, et al. Segmental stabilizing exercises and low back pain: what is the evidence? A systematic review of randomized controlled trials. Clin Rehabil. 2006;20(7):553-567.</li>



<li>Wang XQ, Zheng JJ, Yu ZW, et al. A meta-analysis of core stability exercise versus general exercise for chronic low back pain. PLoS ONE. 2012;7(12):e52082.</li>



<li>O’Sullivan PB, Phyty GD, Twomey LT, Allison GT. Evaluation of specific stabilizing exercise in the treatment of chronic low back pain with radiological diagnosis of spondylolysis or spondylolisthesis. Spine. 1997;22(24):2959-2967.</li>



<li>Engers A, Jellema P, Wensing M, et al. Individual patient education for low back pain. Cochrane Database Syst Rev. 2008;(1):CD004059.</li>



<li>NICE Guideline [NG59]: Low back pain and sciatica in over 16s: assessment and management. National Institute for Health and Care Excellence (2020).</li>



<li>Oliveira CB, Maher CG, Pinto RZ, et al. Clinical practice guidelines for the management of non-specific low back pain in primary care: an updated overview. Eur Spine J. 2018;27(11):2791-2803.</li>



<li>van Middelkoop M, Rubinstein SM, Verhagen AP, et al. Exercise therapy for chronic nonspecific low-back pain. Best Pract Res Clin Rheumatol. 2010;24(2):193-204.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kreatin Monohydrat – Wirkung, Evidenz und Anwendung in der Sport- und Rehabilitationspraxis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 19:26:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatin]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
		<category><![CDATA[regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Kreatin? Was ist Kreatin und warum ist es relevant für Training und Gesundheit? Kreatin ist eine natürlich vorkommende Substanz, die aus den Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin gebildet wird. Rund 95 % des Kreatins im Körper befinden sich in der Muskulatur – vorwiegend in Form von Phosphokreatin. In dieser Form stellt Kreatin eine schnell [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was ist Kreatin?</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Kreatin und warum ist es relevant für Training und Gesundheit?</strong></h3>



<p>Kreatin ist eine natürlich vorkommende Substanz, die aus den Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin gebildet wird. Rund 95 % des Kreatins im Körper befinden sich in der Muskulatur – vorwiegend in Form von Phosphokreatin. In dieser Form stellt Kreatin eine schnell verfügbare Energiequelle für kurzfristige, intensive Muskelarbeit dar – z. B. beim Sprint, Heben schwerer Gewichte oder im Reha-Kontext bei gezielten Kraftreizen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die wissenschaftlich belegten Effekte von Kreatin Monohydrat</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>1. Leistungssteigerung im Kraft- und Intervalltraining</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Steigerung der Maximalkraft und Schnellkraft</strong><br>Zahlreiche Meta-Analysen bestätigen, dass Kreatin eine signifikante Zunahme an Maximalkraft (v. a. im Bereich &lt;30 Sekunden Belastungsdauer) bewirken kann.<br><em>(vgl. Branch, 2003; Kreider et al., 2017)</em></li>



<li><strong>Mehr Wiederholungen bei konstantem Gewicht</strong><br>Besonders im submaximalen Bereich kann Kreatin die sogenannte Kraftausdauer verbessern – ein entscheidender Faktor in Training und Rehabilitation.</li>



<li><strong>Erhöhte Trainingskapazität und schnellere Regeneration</strong><br>Die schnellere Resynthese von ATP ermöglicht kürzere Pausen zwischen hochintensiven Einheiten.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. Muskelaufbau durch verstärkte Trainingsanpassung</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kreatin allein ist <strong>kein anaboles Supplement</strong> im klassischen Sinne – es wirkt jedoch <strong>verstärkend auf trainingsinduzierte Muskelzuwächse</strong>, insbesondere bei Anfängern und älteren Personen.<br><em>(vgl. Candow et al., 2008; Chilibeck et al., 2017)</em></li>



<li>Erhöhtes Zellvolumen (sog. Zellhydration) kann möglicherweise als anaboler Stimulus fungieren.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>3. Kognitive und neurologische Effekte</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erste Studien deuten auf <strong>positive Effekte auf kognitive Leistungen</strong> hin – besonders unter Schlafmangel oder mentaler Belastung.<br><em>(vgl. Rae et al., 2003; Avgerinos et al., 2018)</em></li>



<li>In Tiermodellen zeigt sich eine <strong>neuroprotektive Wirkung</strong> bei degenerativen Erkrankungen wie Parkinson oder ALS – klinische Daten sind hier jedoch noch begrenzt.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>4. Anwendung in Prävention und Rehabilitation</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sarkopenieprävention</strong>: Kreatin kann altersbedingten Muskelabbau verlangsamen und so Sturzrisiken reduzieren.<br><em>(vgl. Devries &amp; Phillips, 2014)</em></li>



<li><strong>Postoperative oder immobilisationsbedingte Muskelverluste</strong> lassen sich durch begleitende Kreatingabe mildern, insbesondere in Kombination mit strukturiertem Rehabilitationskrafttraining.</li>



<li><strong>Neuromuskuläre Erkrankungen</strong>: Bei ausgewählten Krankheitsbildern (z. B. Muskeldystrophien) wurde eine Verbesserung der Muskelkraft und Alltagsfunktion dokumentiert.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>5. Biochemische Grundlagen</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kreatin erhöht den intrazellulären Phosphokreatinspeicher.</li>



<li>Es trägt zur <strong>Pufferung von intrazellulärem pH</strong> während intensiver Belastung bei.</li>



<li>Kreatin kann die <strong>Satellitenzellaktivität</strong> erhöhen, was eine Rolle im Muskelregenerationsprozess spielt.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sicherheit, Dosierung und EInnahmeempfehlungen</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kreatin Monohydrat gilt als eines der <strong>am besten untersuchten Nahrungsergänzungsmittel weltweit</strong>.</li>



<li><strong>Nebenwirkungen sind bei gesunden Personen nicht zu erwarten</strong>, auch nicht bei Langzeiteinnahme (bis zu 5 Jahre dokumentiert).</li>



<li>Eine <strong>vorübergehende Gewichtszunahme</strong> (ca. 1–2 kg) in den ersten Tagen ist auf Wassereinlagerungen zurückzuführen – nicht auf Fettzunahme.</li>



<li>Wichtig: <strong>Voraussetzung ist eine adäquate Hydration</strong>.</li>



<li>Es empfiehlt sich ausschließlich Produkte mit Creapure oder CreaVitalis als Grundsubstanz zu nutzen. Hier kann man sich sicher sein, das das Produkt frei von Verunreinigungen ist. </li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dosierung und Einnahmeempfehlung</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ladephase (optional)</strong>: 4×5 g/Tag für 5–7 Tage</li>



<li><strong>Erhaltungsdosis</strong>: 3–5 g/Tag (langfristig ausreichend) Bei konsequenter Einnahme über längere Zeit entfällt die Notwendigkeit einer Ladephase</li>



<li><strong>Einnahmezeitpunkt</strong>: unabhängig von der Tageszeit, eventuell kombiniert mit Kohlenhydraten zur besseren Aufnahme (z. B. Post-Workout-Shake)</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Für wen ist Kreatin sinnvoll?</strong></h2>



<p>Kreatin eignet sich nicht nur für Kraftsportler oder Leistungssportler, sondern ist ebenso prinzipiell für jeden Menschen zur Einnahme geeignet. Im Falle von Vorerkrankungen bietet sich vor der Einnahme in jedem Fall ein Gespräch mit dem Allgemeinarzt oder einem Ernährungsberater an. </p>



<p>Entgegen dem Vorurteil &#8222;Kreatin ist nur für Kraftsportler wichtig&#8220; zeigt die Wissenschaft dass es im wesentlichen die Leistungsfähigkeit des zentralen Nervensystems verbessert. Also unter anderem unseres Gehirns. </p>



<p>Sinnvolle Anwendung erfährt Kreatin hier:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>für Senioren zur Prävention von Muskelabbau</li>



<li>für bessere kognitive Leistungsfähigkeit, mehr Konzentrationsfähigkeit</li>



<li>Stabilisierung der Stimmung</li>



<li>Unterstützung der Wachheit trotz schlechtem Schlaf</li>



<li>für Patient:innen in der Rehabilitationsphase nach Immobilisation oder Operation,</li>



<li>für ambitionierte Trainierende im Rahmen eines strukturierten Krafttrainings.</li>
</ul>



<p>Die Anwendung sollte immer <strong>individuell abgestimmt</strong> und ggf. mit einem Therapeuten oder Arzt besprochen werden – besonders bei Vorerkrankungen der Niere oder bei medikamentöser Begleittherapie.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Quellen (Auswahl):</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kreider, R. et al. (2017). <em>JISSN</em>, 14:18.</li>



<li>Rawson, E.S. &amp; Volek, J.S. (2003). <em>Exercise and Sport Sciences Reviews</em>, 31(3):141–145.</li>



<li>Chilibeck, P.D. et al. (2017). <em>Frontiers in Nutrition</em>, 4:24.</li>



<li>Devries, M.C. &amp; Phillips, S.M. (2014). <em>Applied Physiology, Nutrition, and Metabolism</em>, 39(5):557–561.</li>



<li>Avgerinos, K.I. et al. (2018). <em>Psychopharmacology</em>, 235:2075–2087.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Haben Sie Fragen zur Anwendung von Kreatin in Training oder Rehabilitation?</strong><br>Kontaktieren Sie uns in der Praxis <strong>Sporting Spine Regensburg</strong> – wir beraten Sie individuell auf Grundlage aktueller Wissenschaft und therapeutischer Erfahrung</p>



<p>Vielen Dank fürs Lesen!</p>
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		<item>
		<title>Yerba-Mate: Stimulans, Antioxidans, Gesundheitsbooster? – Ein wissenschaftlicher Blick auf die Wirkungen des südamerikanischen Tees</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 19:47:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Mate]]></category>
		<category><![CDATA[nutrition]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Yerba-Mate, der Aufguss aus den Blättern des südamerikanischen Strauchs&#160;Ilex paraguariensis, hat sich in den letzten Jahren auch außerhalb von Brasilien, Argentinien und Paraguay als koffeinhaltiges Genuss- und Gesundheitsgetränk etabliert. Während der traditionelle Konsum kulturell tief verwurzelt ist, wächst das wissenschaftliche Interesse an den bioaktiven Inhaltsstoffen und deren potenziellen gesundheitlichen Wirkungen stetig. 1. Inhaltsstoffe von Yerba-Mate [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Yerba-Mate, der Aufguss aus den Blättern des südamerikanischen Strauchs&nbsp;<em>Ilex paraguariensis</em>, hat sich in den letzten Jahren auch außerhalb von Brasilien, Argentinien und Paraguay als koffeinhaltiges Genuss- und Gesundheitsgetränk etabliert. Während der traditionelle Konsum kulturell tief verwurzelt ist, wächst das wissenschaftliche Interesse an den bioaktiven Inhaltsstoffen und deren potenziellen gesundheitlichen Wirkungen stetig.</strong></h4>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Inhaltsstoffe von Yerba-Mate</strong></h3>



<p>Yerba-Mate enthält eine komplexe Mischung aus bioaktiven Substanzen, darunter:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th><strong>Substanzklasse</strong></th><th><strong>Beispiele</strong></th><th><strong>Wirkung</strong></th></tr></thead><tbody><tr><td>Methylxanthine</td><td>Koffein, Theobromin, Theophyllin</td><td>ZNS-Stimulation, gesteigerte Wachheit</td></tr><tr><td>Polyphenole</td><td>Chlorogensäure, Rutin, Quercetin</td><td>Antioxidative und antientzündliche Effekte</td></tr><tr><td>Saponine</td><td>Mate-Saponine (z. B. ursolsäurehaltige)</td><td>Immunmodulation, cholesterinsenkend</td></tr><tr><td>Vitamine und Mineralstoffe</td><td>B1, B2, C, Zink, Kalium</td><td>Unterstützen den Stoffwechsel</td></tr></tbody></table></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Quelle</strong>: Heck &amp; de Mejia (2007),&nbsp;<em>Journal of Food Science</em>; Bracesco et al. (2011),&nbsp;<em>Biological Research</em></p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Kardiovaskuläre Effekte</strong></h3>



<p>Studien zeigen, dass Yerba-Mate&nbsp;<strong>positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System</strong>&nbsp;haben kann:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lipidsenkung:</strong>&nbsp;In einer randomisierten Studie senkte der Konsum von 330 ml Mate-Tee dreimal täglich über 40 Tage signifikant den LDL-Cholesterin-Spiegel bei Hyperlipidämie-Patienten.→&nbsp;<em>Kang et al., Journal of Agricultural and Food Chemistry (2012)</em></li>



<li><strong>Blutdruck:</strong> Bei gesunden Personen sind keine blutdrucksteigernden Effekte durch Mate nachgewiesen, im Gegensatz zu reinem Koffein. Bei Hypertonikern ist jedoch Vorsicht geboten.Bei gesunden Personen wurde bisher nicht nachgewiesen, dass Mate den Blutdruck so stark ansteigen lässt wie reines Koffein (z. B. aus Kaffee oder Energy Drinks). Das bedeutet: Wer keinen Bluthochdruck hat, muss sich in der Regel keine Sorgen machen, dass Mate-Tee den Blutdruck gefährlich erhöht.</li>



<li>Bei Menschen mit bereits bestehendem Bluthochdruck (Hypertonie) ist jedoch Vorsicht geboten. Hier kann Mate – ähnlich wie andere koffeinhaltige Getränke – den Blutdruck zusätzlich belasten, auch wenn die Wirkung schwächer sein kann als bei purem Koffein.</li>



<li><strong>Endothelfunktion:</strong> Polyphenole aus Yerba-Mate können die <strong>NO-Produktion</strong> stimulieren und die <strong>Gefäßelastizität verbessern</strong> (<em>Gugliucci, 2009</em>). Das bedeutet die enthaltenen Polyphenole aus Yerba-Mate können die Bildung von <strong>Stickstoffmonoxid (NO)</strong> in den Blutgefäßen anregen. Stickstoffmonoxid ist ein körpereigener Botenstoff, der die Gefäße entspannt und ihre Elastizität verbessert. Dadurch können sich die Blutgefäße leichter weiten, was die Durchblutung unterstützt und den Blutdruck günstig beeinflussen kann </li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften</strong></h3>



<p>Yerba-Mate weist eine hohe antioxidative Kapazität auf (ORAC-Wert vergleichbar mit grünem Tee):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Polyphenole</strong>, insbesondere Chlorogensäure, hemmen <strong>lipidperoxidative Prozesse</strong> und schützen Lipoproteine vor oxidativem Stress. Polyphenole – vor allem die <strong>Chlorogensäure</strong>, die reichlich in Yerba-Mate vorkommt – wirken wie kleine Schutzschilder gegen sogenannte <strong>oxidative Prozesse</strong>. Dabei handelt es sich um chemische Reaktionen, bei denen Sauerstoffmoleküle Fette („Lipide“) in den Körperzellen oder im Blut angreifen. Dieser Angriff heißt <strong>Lipidperoxidation</strong>.</li>



<li>Wenn das passiert, können auch <strong>Lipoproteine</strong> (das sind die „Transportteilchen“ für Fette im Blut, z. B. LDL) geschädigt werden. Oxidativ veränderte Lipoproteine gelten als Risikofaktor für die Entstehung von <strong>Arteriosklerose</strong> (Gefäßverkalkung).</li>



<li>Polyphenole wie Chlorogensäure bremsen diesen Prozess und tragen dazu bei, die Lipoproteine stabil zu halten und das Herz-Kreislauf-System zu schützen.</li>



<li>In vitro zeigte Mate-Extrakt <strong>hemmende Effekte auf COX-2 und iNOS</strong>, die für chronisch-entzündliche Prozesse relevant sind.→ <em>Bixby et al., Journal of Food Science (2005)</em> Das bedeutet: Bestimmte Inhaltsstoffe aus Mate können Enzyme bremsen, die im Körper an der Bildung von Entzündungsstoffen beteiligt sind. Dadurch könnte Mate langfristig <strong>entzündungshemmend</strong> wirken – ähnlich wie es auch bei einigen Schmerz- und Rheumamedikamenten der Fall ist, jedoch in deutlich schwächerer Form.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Stoffwechsel und Körpergewicht</strong></h3>



<p>Ein wiederholt untersuchter Anwendungsbereich ist die mögliche Unterstützung beim&nbsp;<strong>Gewichtsmanagement</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Appetitzügler:</strong>&nbsp;Koffein und Saponine fördern die Lipolyse und vermindern möglicherweise das Hungergefühl.</li>



<li><strong>Thermogenese:</strong>&nbsp;Studien zeigen eine&nbsp;<strong>erhöhte Ruhe-Energieausgabe</strong>&nbsp;nach Mate-Konsum.→&nbsp;<em>Martinet et al., Phytomedicine (1999)</em></li>



<li><strong>Kombinationspräparate mit Mate, Guarana und Damiana</strong>&nbsp;zeigten in RCTs eine signifikante Reduktion von Körpergewicht und Taillenumfang über 45 Tage.→&nbsp;<em>Andersen &amp; Fogh, Journal of Human Nutrition and Dietetics (2001)</em></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5. Neuroprotektive und kognitive Effekte</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mate wirkt über Koffein stimulierend auf das zentrale Nervensystem,&nbsp;<strong>verbessert Reaktionszeit und Konzentration</strong>.</li>



<li>In präklinischen Modellen wurden <strong>protektive Effekte auf dopaminerge Neuronen</strong> und eine mögliche <strong>Reduktion von β-Amyloid-Ablagerungen</strong> gezeigt.→ <em>da Silva et al., Brain Research Bulletin (2014)</em> <br>In Labor- und Tierstudien (präklinische Modelle) zeigte sich außerdem, dass Inhaltsstoffe aus Mate die <strong>Nervenzellen schützen</strong> können, die mit dem Botenstoff <strong>Dopamin</strong> arbeiten. Diese Nervenzellen sind unter anderem wichtig für Bewegung und Motivation. Zusätzlich gibt es Hinweise, dass Mate die Bildung von <strong>β-Amyloid-Ablagerungen</strong> im Gehirn reduzieren könnte – solche Ablagerungen spielen eine Rolle bei <strong>Alzheimer-Erkrankungen</strong>.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>6. Potenzielle Risiken und Kontraindikationen</strong></h3>



<p>Trotz der vielen positiven Befunde sind auch&nbsp;<strong>potenzielle Risiken zu beachten</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Karzinogene bei heißem Konsum:</strong> Mate, besonders wenn <strong>sehr heiß</strong> konsumiert, steht mit einem erhöhten Risiko für <strong>Ösophaguskarzinome</strong> in Verbindung – jedoch eher wegen thermischer Reizung und enthaltenen <strong>PAHs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)</strong> bei geräuchertem Mate.→ <em>IARC Monographs, WHO (2020)</em> </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Heißer Konsum und mögliche Karzinogene Wirkung in der kritischen Betrachtung</h2>



<p>Zunächst einmal muss man wissen, dass nahezu alle Studien zur potenziell krebserregenden Wirkung in Südamerika durchgeführt wurden – nirgendwo sonst wird so viel Mate-Tee getrunken wie dort. In diesen Bevölkerungsgruppen wird vermutlich zusätzlich mehr Tabak geraucht, mehr Alkohol konsumiert und der Tee – wie auch im arabischen Raum – traditionell sehr heiß, vermutlich über 65 °C, getrunken. Diese Faktoren verfälschen möglicherweise die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf die europäische Bevölkerung.</p>



<p>Abhilfe ist jedoch einfach möglich: Der Aufguss sollte mit Wasser zubereitet werden, das maximal 75 °C hat. Nach dem Eingießen kühlt der Tee, insbesondere beim Trinken durch den Metalltrinkhalm (Bombilla), rasch ab. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Temperatur auch mit einem Thermometer überprüfen. Außerdem lässt sich die Aufnahme polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe vermeiden, indem man auf&nbsp;<strong>rauchfrei getrockneten Mate-Tee</strong>zurückgreift, den es in vielen Sorten zu kaufen gibt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Koffeinempfindlichkeit:</strong>&nbsp;Personen mit Hypertonie, Schwangerschaft, Schlafstörungen oder erhöhter Reizbarkeit sollten vorsichtig dosieren.</li>



<li><strong>Wechselwirkungen:</strong>&nbsp;Möglich mit MAO-Hemmern, Antihypertensiva und Beruhigungsmitteln (wegen synergistischer Wirkungen).</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h3>



<p>Yerba-Mate ist mehr als nur ein koffeinhaltiger Muntermacher. Die Substanzklasse der&nbsp;<strong>Polyphenole, Methylxanthine und Saponine</strong>&nbsp;liefert ein interessantes gesundheitliches Wirkprofil mit&nbsp;<strong>potenziellen Effekten auf Herz-Kreislauf, Stoffwechsel und antioxidative Balance</strong>. Dennoch ist ein&nbsp;<strong>maßvoller Konsum</strong>&nbsp;zu empfehlen, insbesondere hinsichtlich&nbsp;<strong>Temperatur und Zubereitungsart</strong>.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Empfohlene Dosis:</strong>&nbsp;1–3 Tassen täglich (250–750 ml), nicht kochend, idealerweise mit schonend getrocknetem Mate.</p>



<p>Man sollte eine Trinktemperatur von 60 Grad nicht überschreiten, ebenso wie bei anderen Teesorten, da sich hier in Beobachtungen Schleimhautschäden der Speiseröhre zeigten. </p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Quellen (Auswahl)</strong></h3>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li>Heck &amp; de Mejia (2007). Yerba Mate Tea (Ilex paraguariensis): A Comprehensive Review on Chemistry, Health Implications, and Technological Considerations.&nbsp;<em>J Food Sci</em>, 72(9).</li>



<li>Bracesco et al. (2011). Recent advances on Ilex paraguariensis research: minireview.&nbsp;<em>Biol Res</em>, 44(1):75–82.</li>



<li>Kang et al. (2012). Yerba mate promotes hypocholesterolemic effects in human subjects.&nbsp;<em>J Agric Food Chem</em>, 60(25).</li>



<li>Andersen T, Fogh J (2001). Weight loss and delayed gastric emptying following a South American herbal preparation.&nbsp;<em>J Hum Nutr Diet</em>, 14(3).</li>



<li>IARC (2020).&nbsp;<em>Drinking very hot beverages</em>, Monograph Vol. 116. WHO.</li>
</ol>



<p>Mate-Tee und Zubehör kaufen kann man beispielsweise hier:</p>



<p><a href="https://www.matemundo.de">https://www.matemundo.de</a> </p>



<p><a href="https://www.mate-tee.de">https://www.mate-tee.de</a></p>



<p></p>
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		<title>Vorfußlaufen als Laufstil? Geeignet oder Diskussionswürdig?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 08:45:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Laufschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[sprinten]]></category>
		<category><![CDATA[vorfußlauf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder rückt das Vorfußlaufen verstärkt in den Vordergrund und wird häufig pauschal als „optimaler Laufstil“ beworben. Diese vereinfachte Betrachtungsweise übersieht jedoch entscheidende biomechanische und physiologische Aspekte, die in der wissenschaftlichen Literatur umfangreich dokumentiert sind. Warum Vorfußlaufen nicht generell optimal ist: Eine verbreitete Fehleinschätzung ist, das Vorfußlaufen generell für alle Laufarten – vom Sprint bis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2025/03/28/vorfusslaufen-als-laufstil-geeignet-oder-diskussionswuerdig/">Vorfußlaufen als Laufstil? Geeignet oder Diskussionswürdig?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Immer wieder rückt das Vorfußlaufen verstärkt in den Vordergrund und wird häufig pauschal als „optimaler Laufstil“ beworben. Diese vereinfachte Betrachtungsweise übersieht jedoch entscheidende biomechanische und physiologische Aspekte, die in der wissenschaftlichen Literatur umfangreich dokumentiert sind.</p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/03/0079FF4A-01EF-427F-8073-231A12450046-1-683x1024.png" alt="" class="wp-image-2232" style="width:489px;height:auto" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/03/0079FF4A-01EF-427F-8073-231A12450046-1-683x1024.png 683w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/03/0079FF4A-01EF-427F-8073-231A12450046-1-200x300.png 200w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/03/0079FF4A-01EF-427F-8073-231A12450046-1-768x1152.png 768w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/03/0079FF4A-01EF-427F-8073-231A12450046-1.png 1024w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
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<p>Warum Vorfußlaufen nicht generell optimal ist:</p>



<p>Eine verbreitete Fehleinschätzung ist, das Vorfußlaufen generell für alle Laufarten – vom Sprint bis zum Marathon – als ideale Technik zu betrachten. Tatsächlich zeigen Untersuchungen, dass Vorfußlaufen vor allem während der Beschleunigungsphase von Vorteil ist, beispielsweise bei Sprints oder anderen explosiven Bewegungen (Lieberman et al., 2010). Die biomechanischen Vorteile resultieren hierbei aus der besseren Nutzung der elastischen Energie der Achillessehne und Wadenmuskulatur.</p>



<p>Jedoch unterscheidet sich die Laufmechanik im Langstreckenbereich oder beim Joggen fundamental. Studien wie jene von Larson et al. (2011) zeigen, dass Langstreckenläufer eher zum Mittelfuß- oder Rückfußaufsatz tendieren, da dies die mechanische Belastung auf Achillessehne, Wade und Mittelfußknochen deutlich reduziert und muskuläre Ermüdung verzögert.</p>



<p>Strukturen und Anpassung bei der Transition:</p>



<p>Ein kritischer Fehler vieler Läufer ist ein zu abrupter Wechsel zur Vorfußtechnik, welcher oft Verletzungen provoziert. Um diesen Verletzungen vorzubeugen, müssen insbesondere Sehnengewebe, Knochen und die umgebende Muskulatur adäquat adaptieren. Sehnen (insbesondere Achillessehne und Plantarfaszie) passen sich nur langsam an erhöhte mechanische Belastungen an, wobei Studien Adaptationszeiten von mehreren Monaten beschreiben (Magnusson &amp; Kjaer, 2019). Knochengewebe benötigt ebenfalls längere Adaptationsphasen, um die Knochenmineraldichte entsprechend zu erhöhen und Stressfrakturen zu vermeiden (Warden et al., 2014). Die ideale Vorbereitungszeit auf einen Marathon beträgt laut wissenschaftlichen Erkenntnissen bspw. 2 Jahre. </p>



<p>Schuhe – überschätzt in ihrer Wichtigkeit?</p>



<p>Auch der Rolle von Schuhen wird oft eine übermäßige Bedeutung zugeschrieben. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass nicht das spezifische Schuhmodell entscheidend für die Reduktion des Verletzungsrisikos ist, sondern vielmehr eine ausreichend lange und sorgfältige Adaptationsphase an neue Belastungsmuster (Nigg et al., 2015). Die progressive Steigerung der Trainingsbelastung ist essenzieller für eine gesunde Anpassung des Bewegungsapparates als die Wahl eines teuren oder besonders gedämpften Schuhmodells.</p>



<p>Fazit:</p>



<p>Der Vorfußlauf ist in bestimmten Situationen, insbesondere bei kurzzeitigen, hochintensiven Bewegungen, äußerst effektiv. Allerdings darf diese Technik nicht pauschal auf alle Laufarten übertragen werden. Die individuelle biomechanische Anpassung, eine sorgfältige Belastungsprogression und die ausreichende Adaptationszeit für Sehnen, Muskeln und Knochen sind entscheidende Faktoren für ein gesundes und effizientes Laufverhalten.</p>



<p>Literatur:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lieberman, D. E., Venkadesan, M., Werbel, W. A., Daoud, A. I., D’Andrea, S., Davis, I. S., … &amp; Pitsiladis, Y. (2010). Foot strike patterns and collision forces in habitually barefoot versus shod runners. Nature, 463(7280), 531-535.</li>



<li>Larson, P., Higgins, E., Kaminski, J., Decker, T., Preble, J., Lyons, D., … &amp; Normile, A. (2011). Foot strike patterns of recreational and sub-elite runners in a long-distance road race. Journal of Sports Sciences, 29(15), 1665-1673.</li>



<li>Magnusson, S. P., &amp; Kjaer, M. (2019). The impact of loading, unloading, ageing and injury on the human tendon. Journal of Physiology, 597(5), 1283-1298.</li>



<li>Warden, S. J., Burr, D. B., &amp; Brukner, P. D. (2014). Stress fractures: pathophysiology, epidemiology, and risk factors. Current Osteoporosis Reports, 12(1), 45-54.</li>



<li>Nigg, B. M., Baltich, J., Hoerzer, S., &amp; Enders, H. (2015). Running shoes and running injuries: mythbusting and a proposal for two new paradigms: ‘preferred movement path’ and ‘comfort filter’. British Journal of Sports Medicine, 49(20), 1290-1294.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2025/03/28/vorfusslaufen-als-laufstil-geeignet-oder-diskussionswuerdig/">Vorfußlaufen als Laufstil? Geeignet oder Diskussionswürdig?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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		<title>Die Wahrheit über Supplements: Chancen, Risiken und welche Supplements brauchst Du wirklich?</title>
		<link>https://www.sportingspine-regensburg.de/2025/01/14/die-wahrheit-ueber-supplements-chancen-risiken-und-die-bedeutung-natuerlicher-ernaehrung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-wahrheit-ueber-supplements-chancen-risiken-und-die-bedeutung-natuerlicher-ernaehrung</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 13:16:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der heutigen Zeit erfreuen sich Nahrungsergänzungsmittel (Supplements) einer enormen Beliebtheit. Sie versprechen bessere Leistungsfähigkeit, Gesundheit und schnelle Ergebnisse, seien es Muskelaufbau, Gewichtsverlust oder eine verbesserte Immunabwehr. Doch wie kritisch sollte man diese Produkte betrachten? Welche Probleme gibt es bei der Herstellung und Kontrolle, und welche Rolle spielt eine natürliche Ernährung als Alternative? Das grundlegende [&#8230;]</p>
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<p>In der heutigen Zeit erfreuen sich Nahrungsergänzungsmittel (Supplements) einer enormen Beliebtheit. Sie versprechen bessere Leistungsfähigkeit, Gesundheit und schnelle Ergebnisse, seien es Muskelaufbau, Gewichtsverlust oder eine verbesserte Immunabwehr. Doch wie kritisch sollte man diese Produkte betrachten? Welche Probleme gibt es bei der Herstellung und Kontrolle, und welche Rolle spielt eine natürliche Ernährung als Alternative?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DALL·E-2025-01-14-14.08.45-A-visually-engaging-blog-header-image-about-the-topic-of-supplements-showing-a-contrast-between-natural-food-fruits-vegetables-grains-on-one-side.webp" alt="" class="wp-image-2172" style="width:390px;height:auto" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DALL·E-2025-01-14-14.08.45-A-visually-engaging-blog-header-image-about-the-topic-of-supplements-showing-a-contrast-between-natural-food-fruits-vegetables-grains-on-one-side.webp 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DALL·E-2025-01-14-14.08.45-A-visually-engaging-blog-header-image-about-the-topic-of-supplements-showing-a-contrast-between-natural-food-fruits-vegetables-grains-on-one-side-300x300.webp 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DALL·E-2025-01-14-14.08.45-A-visually-engaging-blog-header-image-about-the-topic-of-supplements-showing-a-contrast-between-natural-food-fruits-vegetables-grains-on-one-side-150x150.webp 150w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DALL·E-2025-01-14-14.08.45-A-visually-engaging-blog-header-image-about-the-topic-of-supplements-showing-a-contrast-between-natural-food-fruits-vegetables-grains-on-one-side-768x768.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Das grundlegende Problem: Der Reifegrad der Inhaltsstoffe</h3>



<p>Eines der größten und oft unterschätzten Probleme bei Supplements ist der <strong>Reifegrad der Inhaltsstoffe</strong>. Viele Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenextrakte entfalten ihre Wirkung nur dann optimal, wenn sie in einem bestimmten Reifezustand geerntet und verarbeitet werden. Beispielsweise enthalten unreife Pflanzen oft weniger bioaktive Stoffe, während überreife Produkte ihre Wirkung verlieren können.</p>



<p>Um sicher zu gehen das sich die Menge der Inhaltsstoffe nicht durch Sonneneinstrahlung, Sauerstoff oder andere Prozesse verändert müsste jede einzelne Charge getestet werden, bevor sie in den Verkauf geht. Das passiert mit Sicherheit so gut wie nie bei Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln. </p>



<p><strong>Warum ist das ein Problem?</strong></p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Fehlende Kontrolle der Chargen:</strong> Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, den Reifegrad der verwendeten Rohstoffe in jeder Charge zu überprüfen. Selbst in gut regulierten Märkten wird lediglich die Mindestkonzentration bestimmter Wirkstoffe kontrolliert, ohne die Bioverfügbarkeit oder Qualität detailliert zu überwachen.</li>



<li><strong>Schwankende Qualität:</strong> Da Rohstoffe weltweit beschafft werden, variiert die Qualität oft drastisch. Ein Vitamin-C-Präparat aus europäischen Quellen könnte sich in seiner Wirksamkeit von einem ähnlichen Produkt mit Rohstoffen aus anderen Regionen unterscheiden.</li>



<li><strong>Mangelnde Transparenz:</strong> Die wenigsten Hersteller deklarieren, wie und wo ihre Rohstoffe angebaut, geerntet oder verarbeitet wurden. Verbraucher haben somit kaum eine Möglichkeit, die Qualität eines Produkts objektiv zu bewerten.</li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Kritische Aspekte der Supplement-Branche</h3>



<h4 class="wp-block-heading">1. <strong>Fehlende Regulation</strong></h4>



<p>Obwohl Nahrungsergänzungsmittel in vielen Ländern als Lebensmittel und nicht als Medikamente eingestuft werden, fehlt oft eine strenge Kontrolle. Dies führt dazu, dass:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Falschangaben</strong> auf Verpackungen nicht selten sind.</li>



<li>Die Inhaltsstoffe laut Gesetz bei Nahrungsergänzungsmitteln um<strong> 50% von den angegebenen Mengen </strong>abweichen dürfen!</li>



<li><strong>Verunreinigungen</strong> durch Schwermetalle, Pestizide oder Mikroorganismen vorkommen können.</li>



<li><strong>Ineffektive oder sogar schädliche Produkte</strong> auf den Markt gelangen.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">2. <strong>Gefahr der Überdosierung</strong></h4>



<p>Viele Supplements enthalten deutlich höhere Dosierungen, als der Körper benötigt. Eine Überversorgung mit fettlöslichen Vitaminen wie A, D, E und K kann toxische Wirkungen haben. Ebenso können überschüssige Mengen an Eisen, Zink oder Selen gesundheitliche Risiken bergen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. <strong>Marketing statt Wissenschaft</strong></h4>



<p>Die Supplement-Branche investiert Milliarden in Marketingkampagnen, die oft wenig wissenschaftlich fundiert sind. Beliebte Aussagen wie „Stärkt das Immunsystem“ oder „Fördert die Fettverbrennung“ basieren häufig auf marginalen Studien oder nicht reproduzierbaren Ergebnissen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bedeutung natürlicher Ernährung</h3>



<p>Eine ausgewogene, natürliche Ernährung ist und bleibt die beste Grundlage für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und tierische Lebensmittel in Maßen liefern nicht nur Makro- und Mikronährstoffe, sondern auch sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Enzyme, die in synthetischen Supplements fehlen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorteile natürlicher Lebensmittel:</h4>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Höhere Bioverfügbarkeit:</strong> Nährstoffe aus natürlichen Quellen werden vom Körper besser aufgenommen.</li>



<li><strong>Synergistische Effekte:</strong> Die Kombination von Nährstoffen in Lebensmitteln (z. B. Vitamin C in Obst, das die Eisenaufnahme verbessert) kann die Wirkung verstärken.</li>



<li><strong>Keine Nebenwirkungen:</strong> Anders als bei hochdosierten Supplements besteht bei natürlichen Lebensmitteln kaum Gefahr einer Überdosierung.</li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Sind Proteinshakes sinnvoll?</h3>



<p>Ein Bereich, in dem Nahrungsergänzungsmittel durchaus ihre Berechtigung haben, ist der Einsatz von <strong>Proteinshakes</strong>. Diese können für Menschen, die wenig Gelegenheit haben zu essen, wie zum Beispiel Berufe die kurze Mittagspausen oder lange Arbeitszeiten haben, oder einen erhöhten Proteinbedarf haben (z. B. durch intensives Training), eine praktische Lösung sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorteile von Proteinshakes:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schnelle Verfügbarkeit:</strong> Besonders nach dem Training hilft ein Proteinshake, den Muskelaufbau zu unterstützen.</li>



<li><strong>Einfachheit:</strong> Sie sind leicht zuzubereiten und mitzunehmen.</li>



<li><strong>Flexibilität:</strong> Verschiedene Proteinquellen (Molke, Casein, pflanzliche Proteine) bieten Optionen für unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Wichtige Hinweise:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Qualität beachten:</strong> Wie bei anderen Supplements ist es wichtig, auf hochwertige Produkte ohne unnötige Zusätze zu achten.</li>



<li><strong>Ergänzung, kein Ersatz:</strong> Proteinshakes sollten nicht die natürliche Ernährung ersetzen, sondern lediglich ergänzen.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Kritische Reflexion ist gefragt</h3>



<p>Supplements können in bestimmten Situationen hilfreich sein, aber sie sollten nie als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung betrachtet werden. Die Branche leidet unter mangelnder Transparenz und Regulierung, was Verbraucher dazu zwingt, kritisch zu hinterfragen, welche Produkte sie kaufen.</p>



<p>Natürliche Lebensmittel bieten eine unvergleichliche Kombination von Nährstoffen, die durch keine Pille oder Pulver nachgeahmt werden kann. Wer dennoch zu Supplements greift, sollte sich bewusst sein, dass diese Produkte nur so gut sind wie die Rohstoffe und die Verarbeitung dahinter. Eine ausgewogene Ernährung bleibt die sicherste und effektivste Grundlage für langfristige Gesundheit und Wohlbefinden.</p>



<p>Weiterführende Quellen:<br><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0025712522000360?via%3Dihub">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0025712522000360?via%3Dihub</a></p>



<p><a href="https://www.mysportscience.com/post/risks-of-supplement-use">https://www.mysportscience.com/post/risks-of-supplement-use</a></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dehnen und Muskelkater: Ein Mythos entlarvt Aktuelle Evidenz und was wirklich hilft</title>
		<link>https://www.sportingspine-regensburg.de/2025/01/06/dehnen-und-muskelkater-ein-mythos-entlarvt-aktuelle-evidenz-und-was-wirklich-hilft/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=dehnen-und-muskelkater-ein-mythos-entlarvt-aktuelle-evidenz-und-was-wirklich-hilft</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 14:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[dehnen]]></category>
		<category><![CDATA[muskelkater]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
		<category><![CDATA[regensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dehnen gehört seit Jahrzehnten zu den Standardpraktiken im Fitness- und Gesundheitssport. Egal ob im Schulsport, in Fitnessstudios oder in der professionellen Trainingsplanung – kaum ein Workout endet, ohne dass am Ende eine Dehnungsroutine folgt. Besonders nach intensiven Trainingseinheiten ist das Dehnen für viele zur Gewohnheit geworden. Dabei herrscht der weitverbreitete Glaube, dass Dehnen Muskelkater verhindert [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dehnen gehört seit Jahrzehnten zu den Standardpraktiken im Fitness- und Gesundheitssport. Egal ob im Schulsport, in Fitnessstudios oder in der professionellen Trainingsplanung – kaum ein Workout endet, ohne dass am Ende eine Dehnungsroutine folgt. Besonders nach intensiven Trainingseinheiten ist das Dehnen für viele zur Gewohnheit geworden. Dabei herrscht der weitverbreitete Glaube, dass Dehnen Muskelkater verhindert oder lindert. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter dieser Annahme?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/01/BC8F96A0-39C2-44E0-856F-6EB5E1681BEA.png" alt="Dehnen" class="wp-image-2167" style="width:548px;height:auto" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/01/BC8F96A0-39C2-44E0-856F-6EB5E1681BEA.png 800w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/01/BC8F96A0-39C2-44E0-856F-6EB5E1681BEA-300x300.png 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/01/BC8F96A0-39C2-44E0-856F-6EB5E1681BEA-150x150.png 150w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/01/BC8F96A0-39C2-44E0-856F-6EB5E1681BEA-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
</div>


<p>In diesem Artikel nehmen wir uns die Zeit, den Mythos rund um Dehnen und Muskelkater kritisch zu hinterfragen, basierend auf aktueller wissenschaftlicher Evidenz. Außerdem werfen wir einen umfassenden Blick auf die verschiedenen Dehnmethoden, ihre sinnvollen Einsatzgebiete und was tatsächlich hilft, um Muskelkater zu vermeiden oder zu reduzieren.</p>



<p><strong>1. Dehnen: Tradition vs. Wissenschaft</strong></p>



<p>Die Ursprünge des Dehnens lassen sich bis in die Antike zurückverfolgen, als Athleten bereits vor sportlichen Wettkämpfen Beweglichkeitsübungen durchführten. Mit der Zeit entwickelte sich Dehnen zu einem festen Bestandteil von Aufwärm- und Abkühlroutinen. Doch erst mit der fortschreitenden Sportwissenschaft begannen Forscher, den tatsächlichen Nutzen des Dehnens systematisch zu hinterfragen.</p>



<p>Besonders die Verbindung von Dehnen und Muskelkater wurde lange Zeit kaum kritisch beleuchtet. Viele Menschen dehnen sich nach dem Training in der festen Überzeugung, dadurch Muskelkater zu verhindern oder zu lindern. Doch zahlreiche Studien der letzten Jahre deuten darauf hin, dass dieser Effekt überschätzt wird.</p>



<p><strong>2. Was ist Muskelkater überhaupt?</strong></p>



<p>Muskelkater, in der Fachsprache als&nbsp;<strong>Delayed Onset Muscle Soreness (DOMS)</strong>&nbsp;bekannt, ist das Ergebnis von&nbsp;<strong>mikroskopisch kleinen Verletzungen in den Muskelfasern</strong>. Diese Mikrotraumata entstehen besonders durch&nbsp;<strong>exzentrische Belastungen</strong>, also Bewegungen, bei denen der Muskel sich unter Belastung verlängert (z. B. beim Bergablaufen oder beim Herablassen einer Hantel).</p>



<p>Die Symptome treten meist&nbsp;<strong>12 bis 48 Stunden nach der Belastung</strong>&nbsp;auf und können mehrere Tage anhalten. Typisch sind Muskelsteifigkeit, Empfindlichkeit und eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit.</p>



<p><strong>3. Der Mythos: Dehnen verhindert Muskelkater</strong></p>



<p>Die Theorie hinter der Idee, dass Dehnen Muskelkater verhindert, basiert auf der Annahme, dass durch Dehnen die&nbsp;<strong>Durchblutung</strong>gesteigert und Muskelspannungen reduziert werden. Dies soll die Regeneration fördern und Mikroverletzungen im Muskel vorbeugen.</p>



<p>Doch was sagt die Forschung dazu?</p>



<p>• <strong>Cochrane-Review (2011):</strong>&nbsp;In einer der größten Metaanalysen zum Thema Dehnen und Muskelkater analysierten Wissenschaftler zwölf Studien mit insgesamt über 2.500 Teilnehmern. Die Ergebnisse waren eindeutig:&nbsp;<strong>Dehnen vor oder nach dem Training hat keinen signifikanten Einfluss auf die Prävention oder Linderung von Muskelkater.</strong></p>



<p>• <strong>Studie von Herbert et al. (2011):</strong>&nbsp;Diese Untersuchung zeigte, dass selbst intensives Dehnen nach dem Training nur einen minimalen und klinisch nicht relevanten Effekt auf Muskelkater hatte.</p>



<p>• In einer systematischen Übersichtsarbeit (Alfonso et al., 2021) zu Dehnen und Muskelregeneration kamen Forscher zu dem Schluss, dass <strong>Dehnübungen die Intensität von Muskelkater nicht beeinflussen.</strong></p>



<p><strong>Fazit:</strong> Dehnen kann zwar positive Effekte auf den Bewegungsapparat haben, vor allem hinsichtlich kurzfristiger Verbesserung von Beweglichkeit, ist jedoch kein effektives Mittel zur Vorbeugung oder Reduktion von Muskelkater.</p>



<p><strong>4. Welche Dehnmethoden gibt es und wofür sind sie sinnvoll?</strong></p>



<p>Trotz der fehlenden Wirkung auf Muskelkater spielt Dehnen weiterhin eine wichtige Rolle in der Sportpraxis. Doch nicht jede Dehnmethode ist für jede Zielsetzung geeignet.</p>



<p><strong>1. Dynamisches Dehnen:</strong></p>



<p>• <strong>Definition:</strong>&nbsp;Rhythmische, kontrollierte Bewegungen durch den gesamten Bewegungsumfang.</p>



<p>• <strong>Einsatz:</strong>&nbsp;Besonders für das&nbsp;<strong>Aufwärmen</strong>&nbsp;geeignet, da es die&nbsp;<strong>Muskulatur aktiviert</strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>Durchblutung fördert</strong>.</p>



<p>• <strong>Beispiel:</strong>&nbsp;Armkreisen, Beinschwingen.</p>



<p><strong>2. Ballistisches Dehnen:</strong></p>



<p>• <strong>Definition:</strong>&nbsp;Schnelles, ruckartiges Dehnen durch Schwungbewegungen.</p>



<p>• <strong>Einsatz:</strong>&nbsp;Früher verbreitet, heute eher selten empfohlen, da es das Verletzungsrisiko erhöhen kann.</p>



<p>• <strong>Beispiel:</strong>&nbsp;Federnde Vorwärtsbeugen.</p>



<p><strong>3. Statisches Dehnen:</strong></p>



<p>• <strong>Definition:</strong>&nbsp;Halten der Dehnposition für 30–60 Sekunden.</p>



<p>• <strong>Einsatz:</strong>&nbsp;Ideal zur&nbsp;<strong>Steigerung der Beweglichkeit</strong>&nbsp;nach dem Training oder an Ruhetagen. Nicht empfohlen direkt vor intensiven Belastungen.</p>



<p><strong>4. PNF-Dehnen (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation):</strong></p>



<p>• <strong>Definition:</strong>&nbsp;Kombination aus Dehnung und isometrischer Kontraktion.</p>



<p>• <strong>Einsatz:</strong>&nbsp;Sehr effektiv zur&nbsp;<strong>Beweglichkeitssteigerung</strong>, aber komplex und erfordert Anleitung.</p>



<p><strong>5. Was hilft wirklich gegen Muskelkater?</strong></p>



<p>Wenn Dehnen nicht hilft, was dann? Hier sind einige evidenzbasierte Alternativen:</p>



<p>• <strong>Aktive Erholung:</strong>&nbsp;Leichte Bewegung fördert die Durchblutung und kann Muskelkater lindern. Spaziergänge oder lockeres Radfahren sind hier ideal.</p>



<p>• <strong>Massage:</strong>&nbsp;Studien zeigen, dass Massagen die Muskelspannung reduzieren und die Wahrnehmung von Muskelkater verringern können.</p>



<p>• <strong>Kälteanwendungen (Kryotherapie):</strong>&nbsp;Eisbäder werden in vielen Sportarten genutzt, um die Erholung zu beschleunigen, wobei die Evidenzlage gemischt ist.</p>



<p>• <strong>Exzentrisches Training:</strong>&nbsp;Regelmäßiges exzentrisches Training kann die Muskulatur an Belastungen gewöhnen und Muskelkater langfristig reduzieren.</p>



<p>• <strong>Regeneration durch Schlaf und Ernährung:</strong>&nbsp;Eine ausreichende Nährstoffzufuhr und guter Schlaf unterstützen die Muskelregeneration nachhaltig.</p>



<p><strong>6. Fazit: Dehnen ja, aber richtig</strong></p>



<p>Dehnen ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen Trainingsprogramms – jedoch nicht als Mittel zur Vermeidung von Muskelkater. Stattdessen sollte der Fokus auf aktive Regeneration, gezieltes Krafttraining und Beweglichkeitsarbeit liegen.</p>



<p>Wenn es um Muskelkater geht, ist das Dehnen also kein Wundermittel, aber in vielen anderen Bereichen ein wertvolles Werkzeug für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden.</p>



<p>Vielen Dank fürs Lesen!</p>



<p>Quellen: </p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Herbert, R.D., de Noronha, M. and Kamper, S.J. (2011) ‘Stretching to prevent or reduce muscle soreness after exercise’,&nbsp;<em>Cochrane Database of Systematic Reviews</em>&nbsp;[Preprint]. doi:10.1002/14651858.cd004577.pub3.&nbsp;</li>



<li>Afonso, J., Clemente, F. M., Nakamura, F. Y., Morouço, P., Sarmento, H., Inman, R. A., &amp; Ramirez-Campillo, R. (2021). <em>The effectiveness of post-exercise stretching in short-term and delayed recovery of strength, range of motion and delayed onset muscle soreness: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials.</em><em>Frontiers in Physiology.</em></li>



<li>Andersen, J. C. (2005). <em>Stretching before and after exercise: Effect on muscle soreness and risk of injury.</em> <em>Medicine &amp; Science in Sports &amp; Exercise</em>.</li>



<li>Herbert, R. D., &amp; Gabriel, M. (2002). <em>Effects of stretching before and after exercising on muscle soreness and risk of injury: Systematic review.</em> <em>BMJ / British Medical Journal</em>.</li>
</ol>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2025/01/06/dehnen-und-muskelkater-ein-mythos-entlarvt-aktuelle-evidenz-und-was-wirklich-hilft/">Dehnen und Muskelkater: Ein Mythos entlarvt Aktuelle Evidenz und was wirklich hilft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine &#8222;neue Revolution&#8220; in der Physiotherapie ? &#8211; längst überfällig &#8211;  BFR-Training – Neue Chancen für Arthrosepatienten und postoperative Rehabilitation</title>
		<link>https://www.sportingspine-regensburg.de/2024/10/07/eine-neue-revolution-in-der-physiotherapie-laengst-ueberfaellig-bfr-training-neue-chancen-fuer-arthrosepatienten-und-postoperative-rehabilitation/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eine-neue-revolution-in-der-physiotherapie-laengst-ueberfaellig-bfr-training-neue-chancen-fuer-arthrosepatienten-und-postoperative-rehabilitation</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 08:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[bfr]]></category>
		<category><![CDATA[bloodflowrestriction]]></category>
		<category><![CDATA[regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[sportphysio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blood Flow Restriction (BFR)-Training gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es ist besonders hilfreich für Menschen mit Arthrose oder nach Operationen. Was außerhalb Deutschlands schon seit längerer Zeit zur Standardversorgung in der Physiotherapie zählt, ist in unserem Land noch relativ unbekannt im Therapiebereich. Ein Grund dafür sind falsche Ängste vor eventuellen Gesundheitsrisiken, welche allerdings bei näherer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2024/10/07/eine-neue-revolution-in-der-physiotherapie-laengst-ueberfaellig-bfr-training-neue-chancen-fuer-arthrosepatienten-und-postoperative-rehabilitation/">Eine &#8222;neue Revolution&#8220; in der Physiotherapie ? &#8211; längst überfällig &#8211;  BFR-Training – Neue Chancen für Arthrosepatienten und postoperative Rehabilitation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Blood Flow Restriction (BFR)-Training gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es ist besonders hilfreich für Menschen mit Arthrose oder nach Operationen.</p>



<p>Was außerhalb Deutschlands schon seit längerer Zeit zur Standardversorgung in der Physiotherapie zählt, ist in unserem Land noch relativ unbekannt im Therapiebereich. Ein Grund dafür sind falsche Ängste vor eventuellen Gesundheitsrisiken, welche allerdings bei näherer Beschäftigung mit dem Thema, meist unbegründet sind. Eine sehr gut aufgearbeitete Seite bietet das Australian Institute of Sports (<a href="https://www.ais.gov.au/position_statements/best_practice_content/blood-flow-restriction-training-guidelines">LINK</a>) </p>



<p>Das <strong>Blood Flow Restriction (BFR)-Training</strong> ist eine innovative Trainingsmethode, die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, insbesondere in der Behandlung von <strong>Arthrose</strong> und in der <strong>postoperativen Rehabilitation</strong>. Doch trotz seiner nachgewiesenen Vorteile wird BFR-Training in vielen medizinischen und therapeutischen Bereichen noch zu wenig genutzt. In diesem Blogpost möchte ich die immense Wirkung und die Vorteile dieser Methode beleuchten und zeigen, warum sie gerade für Arthrosepatienten und nach Operationen stärker in den Fokus rücken sollte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/10/Image.webp" alt="" class="wp-image-2138" style="width:505px;height:auto" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/10/Image.webp 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/10/Image-300x300.webp 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/10/Image-150x150.webp 150w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/10/Image-768x768.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p><strong>Was ist BFR-Training?</strong></p>



<p>BFR-Training basiert auf der partiellen Einschränkung des Blutflusses in den Extremitäten, indem spezielle Manschetten oder Bänder verwendet werden, die den venösen Rückfluss blockieren, während der arterielle Zufluss weiterhin ermöglicht wird. Dadurch kann der Muskel schon bei niedrigen Intensitäten (z. B. mit 20-30 % des 1RM) intensiv stimuliert werden, was insbesondere für Patienten, die nicht mit schweren Gewichten trainieren können, von Vorteil ist.</p>



<p><strong>Die Vorteile für Arthrosepatienten</strong></p>



<p>Arthrose, eine degenerative Gelenkerkrankung, geht oft mit Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit einher. Viele Patienten haben Schwierigkeiten, regelmäßiges Krafttraining durchzuführen, da hohe Lasten zu einer zusätzlichen Belastung der Gelenke führen können. Hier setzt das BFR-Training an:</p>



<p>1. <strong>Geringe Belastung der Gelenke</strong>: Da nur mit niedrigen Gewichten gearbeitet wird, ist die Belastung auf die betroffenen Gelenke minimal, während dennoch ein starker Muskelreiz gesetzt wird. Studien zeigen, dass BFR-Training bei Arthrosepatienten zu einer <strong>signifikanten Verbesserung der Muskelkraft</strong> und einer <strong>Reduktion von Schmerzen</strong> führt.</p>



<p>2. <strong>Förderung der Muskelhypertrophie</strong>: Selbst bei minimalen Gewichten stimuliert BFR das Muskelwachstum. Gerade bei Arthrosepatienten ist dies wichtig, da eine starke Muskulatur die Gelenke entlasten und stabilisieren kann.</p>



<p>3. <strong>Verbesserung der Gelenkfunktion</strong>: Eine Studie im „Journal of Orthopaedic &amp; Sports Physical Therapy“ zeigte, dass BFR-Training die <strong>Beweglichkeit und Stabilität des Kniegelenks</strong> bei Arthrosepatienten verbessert und somit den Alltagskomfort deutlich steigern kann.</p>



<p><strong>Vorteile in der postoperativen Rehabilitation</strong></p>



<p>Nach Operationen, wie zum Beispiel Knie- oder Hüftgelenksersatz, ist es häufig nicht möglich, sofort wieder mit normalem Krafttraining zu beginnen. Muskelschwund und eine eingeschränkte Beweglichkeit sind typische Herausforderungen in der postoperativen Phase. Hier bietet das BFR-Training eine sichere und effektive Lösung:</p>



<p>1. <strong>Schnellere Muskelregeneration</strong>: Studien zeigen, dass Patienten, die BFR-Training nach Operationen anwenden, <strong>deutlich weniger Muskelatrophie</strong> erfahren und schneller wieder zur vollen Kraft zurückkehren.</p>



<p>2. <strong>Reduzierte Schmerzen</strong>: BFR-Training wurde mit einer <strong>Schmerzlinderung</strong> in Verbindung gebracht, da es Entzündungen reduziert und die Heilung fördert, ohne die operierten Bereiche übermäßig zu belasten.</p>



<p>3. <strong>Frühzeitiger Trainingsbeginn</strong>: Da BFR-Training auch bei sehr geringen Belastungen effektiv ist, können Patienten bereits in den frühen Phasen der Rehabilitation damit beginnen, was zu einer beschleunigten Wiederherstellung der Muskelkraft führt.</p>



<p><strong>Wissenschaftliche Grundlage und Querverweise</strong></p>



<p>Das <strong>Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp)</strong> hat in einem Positionspapier zur Anwendung von BFR-Training klare Empfehlungen ausgesprochen. Es unterstreicht die wissenschaftliche Evidenz der Methode in verschiedenen Anwendungsbereichen, insbesondere in der Rehabilitation und bei chronischen Erkrankungen wie Arthrose. Das BISp betont, dass BFR-Training sicher und effektiv ist, wenn es unter der Aufsicht geschulter Fachkräfte durchgeführt wird.</p>



<p>Die bisherigen Studien und Erfahrungen zeigen eindeutig, dass das BFR-Training eine Schlüsselrolle in der modernen Therapie von Arthrose und in der postoperativen Rehabilitation spielen kann. Wenn Sie mehr über die wissenschaftliche Grundlage und Anwendungshinweise erfahren möchten, empfehle ich einen Blick in das <a href="https://www.bisp.de">Positionspapier des BISp</a>.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Das BFR-Training bietet eine revolutionäre Möglichkeit, die Muskulatur zu stärken, ohne die Gelenke übermäßig zu belasten. Gerade für Arthrosepatienten und in der postoperativen Rehabilitation könnte diese Methode eine nachhaltige Lösung bieten, um Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Muskulatur zu erhalten. Es ist an der Zeit, dass BFR-Training stärker in den öffentlichen Diskurs gerückt und in therapeutischen Einrichtungen breiter angewendet wird.</p>
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		<item>
		<title>Krafttraining für Kinder und Jugendliche: Warum es sinnvoll ist und wie es sicher gestaltet werden kann</title>
		<link>https://www.sportingspine-regensburg.de/2024/09/24/krafttraining-fuer-kinder-und-jugendliche-warum-es-sinnvoll-ist-und-wie-es-sicher-gestaltet-werden-kann/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=krafttraining-fuer-kinder-und-jugendliche-warum-es-sinnvoll-ist-und-wie-es-sicher-gestaltet-werden-kann</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2024 19:31:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[kids]]></category>
		<category><![CDATA[strength training]]></category>
		<category><![CDATA[youth training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der folgende Artikel bezieht sich auf ein Paper das von den renommierten Professoren Faigenbaum und Geisler 2021 in der Thieme Zeitschrift B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport veröffentlicht wurde. Dieser Artikel müsste aus unserer Sicht viel größer in den Fokus rücken. Ebenso ist es immer noch immens wichtig dass die Politik und die Bildungsministerien hier viel stärkere [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2024/09/24/krafttraining-fuer-kinder-und-jugendliche-warum-es-sinnvoll-ist-und-wie-es-sicher-gestaltet-werden-kann/">Krafttraining für Kinder und Jugendliche: Warum es sinnvoll ist und wie es sicher gestaltet werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der folgende Artikel bezieht sich auf ein Paper das von den renommierten Professoren Faigenbaum und Geisler 2021 in der Thieme Zeitschrift B&amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport veröffentlicht wurde. Dieser Artikel müsste aus unserer Sicht viel größer in den Fokus rücken. Ebenso ist es immer noch immens wichtig dass die Politik und die Bildungsministerien hier viel stärkere Veränderungen anstreben. Zum Beispiel Fitnessräume für Krafttraining in Schulen. <br></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="2120" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Image-1.webp" alt="" class="wp-image-2120" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Image-1.webp 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Image-1-300x300.webp 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Image-1-150x150.webp 150w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Image-1-768x768.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div></figure>



<p><br>In der Vergangenheit herrschte oft die Annahme, dass Krafttraining für Kinder und Jugendliche schädlich oder ungeeignet sei. Diese Bedenken basierten auf der Vorstellung, dass zu intensive Belastungen das Wachstum hemmen oder zu Verletzungen führen könnten. Moderne Forschung hat jedoch gezeigt, dass richtig strukturiertes Krafttraining nicht nur sicher, sondern auch äußerst vorteilhaft für die körperliche und mentale Entwicklung von jungen Menschen ist. In diesem Blogartikel möchten wir Ihnen die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Krafttraining für Kinder und Jugendliche näherbringen und zeigen, wie ein gesundes Training gestaltet werden kann.</p>



<p><strong>1. Warum ist Krafttraining für Kinder und Jugendliche sinnvoll?</strong></p>



<p>Kinder und Jugendliche befinden sich in einer wichtigen Phase der körperlichen Entwicklung. Während dieser Zeit ist es entscheidend, Muskeln, Knochen und Gelenke durch gezielte Bewegung zu stärken. Krafttraining kann hierbei eine Schlüsselrolle spielen:</p>



<p>• <strong>Verbesserung der Muskelkraft und Ausdauer:</strong> Ein gut strukturiertes Krafttraining führt zu einer verbesserten Muskelkraft, die auch im Alltag oder bei sportlichen Aktivitäten hilft. Das Training stärkt die muskuläre Ausdauer, was zu einer gesteigerten Leistungsfähigkeit im Sport führt.</p>



<p>• <strong>Unterstützung der Skelettentwicklung:</strong> Das Training fördert die Knochendichte und trägt somit langfristig zur Vorbeugung von Krankheiten wie Osteoporose im späteren Leben bei.</p>



<p>• <strong>Körperhaltung und Beweglichkeit:</strong> Krafttraining verbessert die Körperhaltung und reduziert das Risiko von muskulären Dysbalancen oder Fehlstellungen. Besonders bei Jugendlichen, die viel Zeit im Sitzen (z.B. in der Schule) verbringen, kann dies von großer Bedeutung sein.</p>



<p>• <strong>Mentale Vorteile:</strong> Regelmäßiges Training stärkt nicht nur den Körper, sondern auch das Selbstbewusstsein. Studien haben gezeigt, dass Kinder, die Krafttraining betreiben, oft ein höheres Selbstwertgefühl haben und ihre körperliche Leistungsfähigkeit realistischer einschätzen können.</p>



<p><strong>2. Sicherheitsaspekte: Worauf sollten Eltern achten?</strong></p>



<p>Obwohl Krafttraining viele Vorteile bietet, ist es wichtig, das Training sicher und altersgerecht zu gestalten. Hier einige zentrale Punkte, die Eltern und Trainer beachten sollten:</p>



<p>• <strong>Angepasste Trainingspläne:</strong> Kinder und Jugendliche sind keine „kleinen Erwachsenen“ – ihre Trainingsprogramme müssen speziell auf ihre Entwicklungsstufe abgestimmt werden. Übungen sollten spielerisch vermittelt und auf die Bedürfnisse der jungen Athleten zugeschnitten sein.</p>



<p>• <strong>Technik vor Gewicht:</strong> Der Fokus sollte zu Beginn auf der richtigen Technik und Bewegungsabläufen liegen. Das Heben schwerer Gewichte ist in jungen Jahren nicht das Ziel. Erst wenn die Technik einwandfrei ist, kann das Training langsam intensiviert werden.</p>



<p>• <strong>Aufwärmen und Dehnen:</strong> Ein sorgfältiges Aufwärmen ist entscheidend, um Verletzungen zu vermeiden. Dies gilt ebenso für ein gezieltes Dehnen nach dem Training, um die Flexibilität zu fördern.</p>



<p>• <strong>Individuelle Anpassung:</strong> Jedes Kind ist anders. Während manche Kinder schon früh eine starke Muskulatur entwickeln, sind andere in ihrer körperlichen Entwicklung langsamer. Deshalb sollten Trainingspläne immer individuell angepasst und Rücksicht auf die jeweilige Entwicklung des Kindes genommen werden.</p>



<p><strong>3. Langfristige Vorteile des Krafttrainings</strong></p>



<p>Krafttraining hat nicht nur sofortige Effekte, sondern bietet auch langfristige Vorteile:</p>



<p>• <strong>Verletzungsprävention:</strong> Gut entwickelte Muskeln stabilisieren die Gelenke und reduzieren das Risiko von Verletzungen – sowohl im Alltag als auch im Sport.</p>



<p>• <strong>Prävention von Übergewicht:</strong> Krafttraining regt den Stoffwechsel an und trägt so zur Regulation des Körpergewichts bei. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung kann das Training Übergewicht und damit verbundenen Erkrankungen vorbeugen.</p>



<p>• <strong>Verbesserung der Koordination:</strong> Durch die kontrollierten Bewegungen beim Training werden die motorischen Fähigkeiten verbessert. Diese verbesserte Koordination wirkt sich auch auf andere Sportarten und Alltagsaktivitäten positiv aus.</p>



<p><strong>4. Das richtige Alter für den Trainingsbeginn</strong></p>



<p>Eine der häufigsten Fragen von Eltern ist: „Wann kann mein Kind mit dem Krafttraining beginnen?“ Die Antwort ist, dass es kein festgelegtes Mindestalter gibt, sondern das Training an die körperliche Reife und Entwicklung des Kindes angepasst werden sollte. In der Regel können Kinder ab etwa 7 bis 8 Jahren mit einfachen Übungen beginnen, die hauptsächlich das eigene Körpergewicht nutzen (z.B. Liegestütze, Kniebeugen). Ab dem Alter von etwa 12 Jahren können dann langsam erste Krafttrainingsgeräte oder leichte Gewichte hinzukommen, wenn die Technik stimmt und das Kind gut auf das Training vorbereitet ist.</p>



<p><strong>5. Fazit: Ein starkes Fundament für die Zukunft</strong></p>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Krafttraining für Kinder und Jugendliche eine hervorragende Möglichkeit bietet, die körperliche Entwicklung zu fördern und langfristig gesund zu bleiben. Wichtig ist dabei, dass das Training sicher und altersgerecht gestaltet wird. Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder unter qualifizierter Anleitung trainieren und das Training Spaß macht. Denn der wichtigste Faktor für den Erfolg im Krafttraining – und auch in der körperlichen Entwicklung – ist die Freude an der Bewegung.</p>



<p>Haben Sie Fragen zum Krafttraining für Kinder und Jugendliche? In unserer Praxis beraten wir Sie gerne individuell und bieten maßgeschneiderte Trainingspläne an, die sicherstellen, dass Ihr Kind gesund und mit Spaß an der Bewegung stark wird!</p>



<p>Dieser Artikel basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und unterstreicht die Wichtigkeit eines gesunden und strukturierten Krafttrainings für die jüngere Generation. Krafttraining kann sowohl körperliche als auch mentale Vorteile bringen und schafft ein starkes Fundament für ein aktives Leben.</p>



<p>Quelle: </p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Faigenbaum, A.D. and Geisler, S. (2021) ‘The promise of youth resistance training’, <em>B&amp;amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</em>, 37(02), pp. 47–51. doi:10.1055/a-1378-3385. </li>
</ol>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2024/09/24/krafttraining-fuer-kinder-und-jugendliche-warum-es-sinnvoll-ist-und-wie-es-sicher-gestaltet-werden-kann/">Krafttraining für Kinder und Jugendliche: Warum es sinnvoll ist und wie es sicher gestaltet werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Massagen während der Schwangerschaft: Ein kritischer Blick auf die Annahme, dass Massagen Wehen auslösen können, Sinnhaftigkeit der Intervention und vieles mehr</title>
		<link>https://www.sportingspine-regensburg.de/2024/07/12/massagen-waehrend-der-schwangerschaft-ein-kritischer-blick-auf-die-annahme-dass-massagen-wehen-ausloesen-koennen-sinnhaftigkeit-der-intervention-und-vieles-mehr/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=massagen-waehrend-der-schwangerschaft-ein-kritischer-blick-auf-die-annahme-dass-massagen-wehen-ausloesen-koennen-sinnhaftigkeit-der-intervention-und-vieles-mehr</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 10:28:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Massagen]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Etwa 60 bis 70 % der schwangeren Frauen erleben zu einem bestimmten Zeitpunkt während ihrer Schwangerschaft Rückenschmerzen (Low Back Pain, LBP). Diese Art von LBP kann im Beckenbereich, zwischen dem hinteren Darmbeinkamm, der Gesäßfalte und/oder im allgemeinen Lendenwirbelbereich auftreten. Es wird angenommen, dass dies aufgrund hormoneller, zirkulatorischer und mechanischer Veränderungen auftritt, was die Lebensqualität der schwangeren Frau beeinträchtigt</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2024/07/12/massagen-waehrend-der-schwangerschaft-ein-kritischer-blick-auf-die-annahme-dass-massagen-wehen-ausloesen-koennen-sinnhaftigkeit-der-intervention-und-vieles-mehr/">Massagen während der Schwangerschaft: Ein kritischer Blick auf die Annahme, dass Massagen Wehen auslösen können, Sinnhaftigkeit der Intervention und vieles mehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Einführung</strong></p>



<p>Etwa 60 bis 70 % der schwangeren Frauen erleben zu einem bestimmten Zeitpunkt während ihrer Schwangerschaft Rückenschmerzen (Low Back Pain, LBP). Diese Art von LBP kann im Beckenbereich, zwischen dem hinteren Darmbeinkamm, der Gesäßfalte und/oder im allgemeinen Lendenwirbelbereich auftreten. Es wird angenommen, dass dies aufgrund hormoneller, zirkulatorischer und mechanischer Veränderungen auftritt, was die Lebensqualität der schwangeren Frau beeinträchtigt.<br></p>



<p>Die Ursachen von LBP sind aufgrund der multifaktoriellen Natur der Erkrankung nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch Theorien, die biochemische, vaskuläre und hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft in Betracht ziehen. Zu den häufigsten Risikofaktoren zählen junges Alter, Beckentrauma, eine starke Gewichtszunahme während der Schwangerschaft, chronische vorbestehende Rückenschmerzen und eine frühere Vorgeschichte von Rückenschmerzen in der Schwangerschaft.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Image-1.webp" alt="" class="wp-image-2073" style="width:456px;height:auto" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Image-1.webp 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Image-1-300x300.webp 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Image-1-150x150.webp 150w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Image-1-768x768.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p><br><strong>Adäquates Management der Beschwerden</strong></p>



<p>Nicht nur außerhalb der Schwangerschaft, sondern auch während der Schwangerschaft ist es sehr sinnvoll, sportlich aktiv zu sein. Dies kann vielfältig sein und sollte sehr individuell durchgeführt werden. Es gibt nicht die eine &#8222;wichtigste&#8220; Sportart oder die &#8222;richtige&#8220; oder &#8222;falsche&#8220; Übung. </p>



<p>Wichtig ist ebenso, keine absolut neuen Sportarten die man vor der Schwangerschaft nicht durchgeführt hat, mit Beginn der Schwangerschaft zu beginnen. </p>



<p>Deshalb sollte aus unserer Sicht eine Therapie von Lendenwirbelsäulenbeschwerden immer vorwiegend aktiv erfolgen und vielerlei Übungen und Anleitung zur Selbsthilfe enthalten. </p>



<p>Massagen können, wenn sinnvoll, natürlich als schmerzlindernde Maßnahme zur bestehenden Therapie hinzugefügt werden.</p>



<p><strong>Kontraindikationen und Risiken von Massagen</strong></p>



<p>Massagen werden oft als wohltuend und schmerzlindernd während der Schwangerschaft angesehen. Dennoch gibt es einige Kontraindikationen, die beachtet werden sollten, um mögliche Risiken für Mutter und Kind zu vermeiden. Zu den häufigsten Kontraindikationen gehören:</p>



<p>1. <strong>Vaginale Blutungen im zweiten und dritten Trimester</strong>: Dies könnte ein Hinweis auf ernsthafte Komplikationen sein, bei denen Massagen kontraindiziert sind.</p>



<p>2. <strong>Kardiovaskuläre Erkrankungen</strong>: Schwangere Frauen mit Herzproblemen sollten Massagen vermeiden, da diese den Kreislauf weiter belasten könnten.</p>



<p>3. <strong>Cervixinsuffizienz</strong>: Frauen mit einer geschwächten Gebärmutterhals sollten Massagen vermeiden, da diese Druck auf den Bauch ausüben könnten.</p>



<p>4. <strong>Vorzeitige Wehen oder Kontraktionen</strong>: Jede Aktivität, die Wehen auslösen könnte, sollte vermieden werden.</p>



<p>5. <strong>Präeklampsie oder schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck</strong>: Diese Zustände erfordern besondere Vorsicht und eine medizinische Überwachung.</p>



<p><strong>Die Behauptung, dass Massagen Wehen auslösen können</strong></p>



<p>Eine verbreitete Annahme ist, dass Massagen Wehen auslösen könnten. Diese Annahme basiert oft auf der Vorstellung, dass bestimmte Druckpunkte im Körper, wenn sie stimuliert werden, Kontraktionen der Gebärmutter auslösen können. Während es tatsächlich Druckpunkte gibt, die theoretisch Wehen fördern könnten, gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise, die diese Annahme stützen. Vielmehr sind die meisten Berichte anekdotischer Natur und entbehren einer soliden wissenschaftlichen Grundlage.</p>



<p>Die Theorie, dass bestimmte Druckpunkte Wehen auslösen können, stammt aus der Akupressur und Reflexzonenmassage. Es gibt mehrere Druckpunkte, die oft genannt werden:</p>



<p>1. <strong>He Gu (LI4)</strong>: Dieser Punkt befindet sich im fleischigen Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger. Er soll die Uteruskontraktionen fördern und Schmerzen lindern.</p>



<p>2. <strong>San Yin Jiao (SP6)</strong>: Dieser Punkt liegt etwa vier Fingerbreit oberhalb des inneren Knöchels entlang der Schienbeininnenseite. Er wird oft verwendet, um Wehen zu stimulieren.</p>



<p>3. <strong>Blasenpunkt 60 (BL60)</strong>: Dieser Punkt befindet sich hinter dem Knöchel, zwischen der Achillessehne und dem Knöchel.</p>



<p>4. <strong>Kun Lun (BL67)</strong>: An der Außenseite des kleinen Zehs, am Rand des Nagelbettes. Es wird angenommen, dass er helfen kann, den Geburtsvorgang einzuleiten.</p>



<p>5. <strong>Zhi Yin (BL67)</strong>: An der Spitze des kleinen Zehs, nahe dem Nagel. Auch dieser Punkt wird oft in der Akupressur zur Wehenanregung verwendet.</p>



<p>Wie man erkennt liegen alle diese Punkte nicht im Bereich der Wirbelsäule, was die Annahme einer Wehenauslösung durch Rückenmassagen nicht sehr zuverlässig erscheinen lässt.</p>



<p><strong>Kritische Betrachtung der Annahme</strong></p>



<p>Es ist wichtig, diese Annahme kritisch zu betrachten und auf die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zu schauen:</p>



<p>1. <strong>Mangel an wissenschaftlichen Beweisen</strong>: Derzeit gibt es keine robusten wissenschaftlichen Studien, die eindeutig belegen, dass Massagen Wehen auslösen können. Die meisten Behauptungen basieren auf Einzelfällen und subjektiven Berichten.</p>



<p>2. <strong>Mechanismen der Wehenauslösung</strong>: Die Mechanismen, durch die Wehen tatsächlich ausgelöst werden, sind komplex und beinhalten hormonelle und physische Signale, die weit über die bloße Stimulation von Druckpunkten hinausgehen.</p>



<p>3. <strong>Akupressur und Reflexzonenmassage</strong>: Studien haben gezeigt, dass die Stimulation bestimmter Akupressurpunkte wie dem Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger, dem oberen Teil der Achillessehne und dem inneren Knöchelbereich möglicherweise Wehen fördern könnte. Dennoch ist der wissenschaftliche Nachweis dafür begrenzt und nicht schlüssig. Eine Studie aus dem Jahr 2017 ergab, dass Akupressur die Wehen nicht signifikant auslöst  .</p>



<p>4. <strong>Massage und Wehenauslösung</strong>: Es gibt zahlreiche Berichte von Frauen, die behaupten, dass sie nach einer Massage Wehen bekommen haben. Diese Berichte sind jedoch anekdotisch und nicht durch kontrollierte wissenschaftliche Studien gestützt. Eine umfassende Untersuchung der American Pregnancy Association stellte fest, dass Massagen während der Schwangerschaft viele Vorteile wie Stressabbau, Reduktion von Schwellungen und Schmerzlinderung bieten können, aber keine starken Beweise dafür vorliegen, dass sie Wehen auslösen  .</p>



<p>5. <strong>Potenzielle Risiken</strong>: Obwohl eine sanfte Massage während der Schwangerschaft im Allgemeinen als sicher gilt, gibt es bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Bestimmte Druckpunkte sollten vermieden werden, da sie theoretisch Wehen auslösen könnten. </p>



<p>Bei Fragen, melden Sie sich gerne bei uns! <br><br>Vielen Dank fürs Lesen!</p>
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		<title>Das Mechanostat &#8211; Modell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 11:56:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Knochen]]></category>
		<category><![CDATA[osteoporose]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
		<category><![CDATA[sportmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Mechanostat-Modell bietet wertvolle Einblicke in die Mechanismen der Knochenanpassung und -remodellierung. Durch das Verständnis dieses Modells können wir in der Physiotherapie effektive Trainings- und Rehabilitationsprogramme entwickeln, die sowohl die Genesung unterstützen als auch die langfristige Knochengesundheit fördern. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesem Beitrag möchten wir Ihnen das Mechanostat-Modell detailliert vorstellen, ein wissenschaftliches Konzept, das in der Physiotherapie von großer Bedeutung ist. Es hilft uns, die Auswirkungen mechanischer Belastungen auf Knochen und Gewebe zu verstehen und diese Erkenntnisse gezielt zur Förderung von Heilungsprozessen und der allgemeinen Gesundheit einzusetzen.</p>



<p><strong>Ursprünge des Mechanostat-Modells</strong></p>



<p>Das Mechanostat-Modell wurde in den 1980er Jahren von dem renommierten Knochenforscher Harold Frost entwickelt. Frost war ein Vorreiter auf dem Gebiet der Knochenbiologie und suchte nach einer Erklärung dafür, wie Knochengewebe auf mechanische Belastungen reagiert. Seine Forschung zeigte, dass Knochen ein dynamisches Gewebe sind, das auf mechanische Reize durch Anpassungsprozesse reagiert – ein Phänomen, das als Knochenremodellierung bekannt ist.</p>



<p><strong>Grundlagen des Mechanostat-Modells</strong></p>



<p>Das Modell basiert auf der Erkenntnis, dass Knochen eine optimale Spannungszone haben, innerhalb derer sie stark und gesund bleiben. Diese Zone wird durch mechanische Belastungen reguliert. Wird die Belastung zu gering, kommt es zu einem Knochenabbau (Resorption), da der Körper den Knochen als überflüssig erachtet. Im Gegensatz dazu führt eine hohe mechanische Belastung zu einer Knochenbildung (Osteogenese), da der Körper den Knochen als notwendig für die Bewältigung dieser Belastung ansieht.</p>



<p><strong>Flüssigkeitsinduzierte Scherkräfte in den Kanalikuli</strong></p>



<p>Eine zentrale Rolle im Mechanostat-Modell spielen die flüssigkeitsinduzierten Scherkräfte in den Knochenkanälchen (Kanalikuli). Diese winzigen Kanälchen durchziehen das Knochengewebe und enthalten osteozytäre Fortsätze, die von Knochenflüssigkeit umgeben sind. Bei mechanischer Belastung des Knochens wird die Knochenflüssigkeit in den Kanalikuli verschoben, was zu Scherkräften führt. Diese Scherkräfte werden von den Osteozyten, den wichtigsten mechanosensitiven Zellen im Knochen, detektiert. Die Osteozyten reagieren auf diese mechanischen Reize, indem sie biochemische Signale aussenden, die die Aktivität der Osteoblasten (knochenbildende Zellen) und Osteoklasten (knochenabbauende Zellen) regulieren. Dieses komplexe Zusammenspiel steuert die Anpassung und Remodellierung des Knochens entsprechend der mechanischen Belastung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="711" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/06/037a6c0e-d88e-4cfb-bbd2-4e0e746428df-1-1024x711.png" alt="" class="wp-image-2043" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/06/037a6c0e-d88e-4cfb-bbd2-4e0e746428df-1-1024x711.png 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/06/037a6c0e-d88e-4cfb-bbd2-4e0e746428df-1-300x208.png 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/06/037a6c0e-d88e-4cfb-bbd2-4e0e746428df-1-768x533.png 768w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/06/037a6c0e-d88e-4cfb-bbd2-4e0e746428df-1-1536x1066.png 1536w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/06/037a6c0e-d88e-4cfb-bbd2-4e0e746428df-1.png 2022w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Anwendung des Mechanostat-Modells in Training und Alltag</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Krafttraining zur Verbesserung der Knochendichte</strong> Krafttraining ist ein exemplarisches Beispiel für die Anwendung des Mechanostat-Modells. Durch Übungen wie Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken wird eine erhebliche mechanische Belastung auf die Knochen ausgeübt. Diese Belastung erzeugt flüssigkeitsinduzierte Scherkräfte in den Kanalikuli, welche die Osteozyten aktivieren. Diese Zellen initiieren daraufhin die Knochenbildung, was zu einer Erhöhung der Knochendichte führt. Regelmäßiges Krafttraining ist daher besonders wichtig für ältere Erwachsene zur Prävention von Osteoporose.</li>



<li><strong>Gehen und Treppensteigen im Alltag</strong> Auch alltägliche Aktivitäten wie Gehen und Treppensteigen haben eine positive Wirkung auf die Knochengesundheit. Diese moderaten Belastungen erzeugen ebenfalls flüssigkeitsinduzierte Scherkräfte, die ausreichen, um die Osteozyten zu stimulieren und somit die Knochenmasse zu erhalten. Für Personen, die intensive körperliche Betätigung vermeiden müssen, bieten diese Aktivitäten eine effektive Möglichkeit, die Knochengesundheit zu fördern.</li>



<li><strong>Rehabilitation nach Verletzungen in der Physiotherapie</strong> In der physiotherapeutischen Rehabilitation nach Frakturen oder Operationen wird das Mechanostat-Modell genutzt, um gezielte Trainingsprogramme zu entwickeln. Nach einer Beinfraktur kann beispielsweise ein progressives Gewichtstraining eingesetzt werden, das die mechanische Belastung schrittweise erhöht. Die dabei erzeugten Scherkräfte in den Kanalikuli aktivieren die Osteozyten, die wiederum die Knochenheilung und -verstärkung fördern. Dies stellt sicher, dass der Knochen während der Heilung optimal belastet wird und seine ursprüngliche Festigkeit und Funktion wiedererlangt.</li>
</ol>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Das Mechanostat-Modell bietet wertvolle Einblicke in die Mechanismen der Knochenanpassung und -remodellierung. Durch das Verständnis dieses Modells können wir in der Physiotherapie effektive Trainings- und Rehabilitationsprogramme entwickeln, die sowohl die Genesung unterstützen als auch die langfristige Knochengesundheit fördern. Ob durch gezieltes Krafttraining, alltägliche Aktivitäten oder spezialisierte Rehabilitationsübungen – das Mechanostat-Modell ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit, um Ihnen zu helfen, stark und gesund zu bleiben.</p>



<p>Quelle zum weiterlesen: <a href="https://www.researchgate.net/publication/286820123_The_Mechanostat_model">LINK</a></p>
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		<title>Entdecken Sie neue Bewegungen, die für eine Vielzahl von Beschwerden helfen können mit unserem &#8222;Spine-Man&#8220; Programm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 08:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[liebenson]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[wirbelsäule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um diesen Herausforderungen auf innovative Weise zu begegnen, haben wir das "Spine-Man" Programm entwickelt. Dieses einzigartige Programm nimmt Inspiration aus den agilen und dynamischen Bewegungen einer bekannten fiktiven Comicfigur, die wir hier als "Spine-Man" bezeichnen, und zielt darauf ab, die natürliche Beweglichkeit und Stärke Ihrer Wirbelsäule wiederherzustellen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In unserer modernen Welt, in der sitzende Tätigkeiten, einseitige Bewegungs- und Benutzungsmuster und wenig Abwechslung leider oft zur Norm geworden sind, sehen wir uns in unserer Praxis immer häufiger mit langfristigen Wirbelsäulenproblemen konfrontiert. Um diesen Herausforderungen auf innovative Weise zu begegnen, haben wir das &#8222;Spine-Man&#8220; Programm entwickelt. Dieses einzigartige Programm nimmt Inspiration aus den agilen und dynamischen Bewegungen einer bekannten fiktiven Comicfigur, die wir hier als &#8222;Spine-Man&#8220; bezeichnen, und zielt darauf ab, die natürliche Beweglichkeit und Stärke Ihrer Wirbelsäule wiederherzustellen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/04/A7323BC2-A302-40B0-BA4D-2E546AF98FF7.jpeg" alt="" class="wp-image-1951" style="width:403px;height:auto" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/04/A7323BC2-A302-40B0-BA4D-2E546AF98FF7.jpeg 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/04/A7323BC2-A302-40B0-BA4D-2E546AF98FF7-300x300.jpeg 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/04/A7323BC2-A302-40B0-BA4D-2E546AF98FF7-150x150.jpeg 150w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/04/A7323BC2-A302-40B0-BA4D-2E546AF98FF7-768x768.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Warum ungewöhnliche Bewegungsmuster?</h2>



<p>Das Konzept hinter dem &#8222;Spine-Man&#8220; Programm basiert auf mehreren wissenschaftlichen Erkenntnissen, u.a. dass das Ausführen neuer und ungewöhnlicher Bewegungsmuster essenziell sein kann, um langfristige Wirbelsäulenprobleme anzugehen. Die Dynamische Neuromuskuläre Stabilisation (DNS) bspw., ein Ansatz entwickelt von Experten der sog. <a href="https://www.rehabps.com/">Prager Schule</a>, darunter Pavel Kolar, betont die Bedeutung der Wiederentdeckung und Nutzung ursprünglicher Bewegungsmuster, die wir als Kinder instinktiv lernten. Diese Muster, die tief in unserem Zentralen Nervensystem verankert sind, spielen eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung einer optimalen Körperfunktion und Bewegungseffizienz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zurück zu den Wurzeln: Die Lehren von Levit und Janda</h3>



<p>Unser Programm integriert ebenfalls Erkenntnisse von Pionieren der manuellen und physikalischen Medizin, wie Karel Lewit und Vladimir Janda, die die Wichtigkeit der funktionellen Bewegung und der muskulären Balance für die Gesundheit der Wirbelsäule hervorhoben. Levit und Janda haben gezeigt, dass ungleichmässige Benutzung in der Muskulatur und kompensatorische Bewegungsmuster sehr oft zu Schmerzen und Funktionsstörungen der Wirbelsäule führen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das &#8222;Spine-Man&#8220; Programm: Ein neuer Ansatz</h3>



<p>Mit dem &#8222;Spine-Man&#8220; Programm wagen wir es, traditionelle Therapiemethoden zu erweitern und unseren Patienten eine neue Perspektive auf Bewegung und Gesundheit zu bieten. Durch die Nachahmung der agilen Bewegungsabläufe von &#8222;Spine-Man&#8220; lernen unsere Teilnehmer, ihre Wirbelsäule in einer Weise zu bewegen und zu belasten, die sie vielleicht seit ihrer Kindheit nicht mehr erfahren haben. Dieser Ansatz ermöglicht nicht nur eine verbesserte Beweglichkeit und Kraft, sondern fördert auch das Verständnis für den eigenen Körper und dessen Fähigkeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein integriertes Programm</h3>



<p>Das &#8222;Spine-Man&#8220; Programm ist mehr als nur Bewegung. Einige Grundprinzipien orientieren sich hier an den Konzepten des bekannten amerikanischen Therapeuten und Chiropraktikers Dr. Craig Liebenson.  Durch diese integrative Herangehensweise zielen wir darauf ab, nicht nur die Symptome zu behandeln, sondern die Ursachen und oft weiter reichenden Folgen von Wirbelsäulenproblemen anzugehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Wir laden Sie ein, Teil des &#8222;Spine-Man&#8220; Programms zu werden und die Welt der Bewegung neu zu entdecken. Unser Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Wirbelsäule zu stärken, Ihre Beweglichkeit zu verbessern und letztendlich eine höhere Lebensqualität zu erreichen. Besuchen Sie uns in unserer Praxis und erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre persönlichen Gesundheitsziele erreichen können.</p>



<p></p>
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		<title>Die Bedeutung der Bewegungsfreiheit der Fußwurzel: Barfußschuhe als Schlüssel zur Linderung von Fußschmerzen ?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2024 10:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[barfußschuh]]></category>
		<category><![CDATA[einlagen]]></category>
		<category><![CDATA[fußschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder muß betont werden wie essentiell die Gesundheit und Funktionalität unserer Füße für das allgemeine Wohlbefinden ist. Eines der häufigsten Probleme, mit denen Patienten in unsere Praxis kommen, sind langwierige Fußschmerzen. Die wissenschaftlichen Hintergründe zeigen auf, dass die </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2024/03/15/die-bedeutung-der-bewegungsfreiheit-der-fusswurzel-barfussschuhe-als-schluessel-zur-linderung-von-fussschmerzen/">Die Bedeutung der Bewegungsfreiheit der Fußwurzel: Barfußschuhe als Schlüssel zur Linderung von Fußschmerzen ?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/03/c718ca89-e2e3-4cdb-a5b3-599d8faf2575.webp" alt="" class="wp-image-1942" style="width:402px;height:auto" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/03/c718ca89-e2e3-4cdb-a5b3-599d8faf2575.webp 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/03/c718ca89-e2e3-4cdb-a5b3-599d8faf2575-300x300.webp 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/03/c718ca89-e2e3-4cdb-a5b3-599d8faf2575-150x150.webp 150w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/03/c718ca89-e2e3-4cdb-a5b3-599d8faf2575-768x768.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Immer wieder muß betont werden wie essentiell die Gesundheit und Funktionalität unserer Füße für das allgemeine Wohlbefinden ist. Eines der häufigsten Probleme, mit denen Patienten in unsere Praxis kommen, sind langwierige Fußschmerzen. Die wissenschaftlichen Hintergründe zeigen auf, dass die Bewegungsfreiheit der Fußwurzel eine zentrale Rolle in der Prävention und Behandlung von Fußproblemen spielt. In diesem Blogpost möchten wir die möglichen Vorteile von Barfußschuhen hervorheben und eine kritische Perspektive auf die Verwendung von Einlagen bieten.</p>



<p><strong>Die Wichtigkeit der Bewegungsfreiheit der Fußwurzel</strong></p>



<p>Unsere Füße sind komplexe Strukturen, die aus 26 Knochen, über 30 Gelenken und mehr als 100 Muskeln, Sehnen und Bändern bestehen. Diese ermöglichen es uns, zu gehen, zu laufen und zu springen, während sie gleichzeitig das Gewicht unseres Körpers tragen. Die Bewegungsfreiheit der Fußwurzel ist für all diese Funktionen entscheidend, da sie eine angemessene Anpassung und Kraftverteilung bei jeder Bewegung ermöglicht.</p>



<p><strong>Barfußschuhe als Lösung</strong></p>



<p>Barfußschuhe simulieren das Barfußgehen und fördern dadurch die natürliche Bewegung und Kräftigung der Füße. Sie zeichnen sich durch eine dünne Sohle und eine breite Zehenbox aus, die den Zehen ermöglichen, sich beim Gehen frei zu bewegen und zu spreizen. Dies kann zu einer verbesserten Balance, Stabilität und einer Reduzierung von Fußschmerzen führen.</p>



<p>Studien haben gezeigt, dass das Tragen von Barfußschuhen positive Auswirkungen auf die Fußgesundheit haben kann, da die Fußwurzel und der gesamte Fuß in seiner Beweglichkeit und Gelenkfunktion freier agieren kann. Doch nicht nur in Sachen Beweglichkeit, sondern auch in Bezug auf die Kraft des Fußes und des Unterschenkels scheinen Barfußschuhe positiv zu wirken. Eine im Journal of Foot and Ankle Research veröffentlichte Studie ergab, dass Personen, die regelmäßig Barfußschuhe trugen, eine signifikante Verbesserung der Fußmuskelkraft und -funktion erlebten (Ridge et al., 2019).</p>



<p><strong>Kritische Sicht auf Einlagen</strong></p>



<p>Während Einlagen in bestimmten Fällen eine wirksame Behandlungsmethode sein können, sind wir der Ansicht, dass sie oft überverordnet werden, ohne die zugrundeliegenden Ursachen von Fußschmerzen anzugehen. Einlagen können die natürliche Bewegung der Füße einschränken und somit die Muskeln schwächen, was langfristig zu weiteren Problemen führen kann.</p>



<p>Eine Studie im Journal of Physical Therapy Science weist darauf hin, dass eine übermäßige Abhängigkeit von Einlagen die natürliche Funktion der Fußmuskulatur beeinträchtigen und die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen erhöhen kann (Kim et al., 2011).</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Als Physiotherapeuten empfehlen wir Patienten mit langwierigen Fußschmerzen, die Bewegungsfreiheit ihrer Füße ernst zu nehmen und Lösungen zu suchen, die die natürliche Funktionsweise der Füße unterstützen. Barfußschuhe bieten eine vielversprechende Möglichkeit, die Gesundheit und Funktion der Füße zu verbessern, indem sie die natürliche Bewegung fördern und die Fußmuskulatur stärken. </p>



<p>Es ist wichtig, individuell zu bewerten, ob Barfußschuhe für Ihre spezifischen Bedürfnisse geeignet sind, und ich empfehle, vor der Umstellung auf Barfußschuhe eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Ebenso sollte die Verwendung von Einlagen kritisch geprüft und nicht als allumfassende Lösung betrachtet werden. Eine ganzheitliche Betrachtung der Fußgesundheit und eine gezielte Behandlung der Ursachen von Fußschmerzen sind der Schlüssel zu langfristigem Wohlbefinden und Mobilität.</p>



<p>Quellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ridge, S. T., et al. (2019). Foot strength and stiffness are related to footwear use in a comparison of minimally- vs. conventionally-shod populations. <em>Journal of Foot and Ankle Research, 12</em>(1), 16.</li>



<li>Kim, E. K., et al. (2011). The effect of the corrective insole on postural stability in children with flat feet. <em>Journal of Physical Therapy Science, 23</em>(2), 273-276.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2024/03/15/die-bedeutung-der-bewegungsfreiheit-der-fusswurzel-barfussschuhe-als-schluessel-zur-linderung-von-fussschmerzen/">Die Bedeutung der Bewegungsfreiheit der Fußwurzel: Barfußschuhe als Schlüssel zur Linderung von Fußschmerzen ?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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		<title>Ernährungsumstellungen bei langfristigen Schmerzsyndromen: Ein wissenschaftlicher Ansatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 17:21:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[entzündungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Persistierende Schmerzsyndrome stellen eine erhebliche Belastung für Betroffene dar und beeinträchtigen signifikant die Lebensqualität. Neben medizinischen und physiotherapeutischen Interventionen spielt die Ernährung eine zunehmend anerkannte Rolle in der Modulation von Schmerzzuständen. In diesem Beitrag untersuchen wir die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Darmgesundheit und dem afferenten neuronalen System und wie diese Faktoren bei persistierenden Schmerzsyndromen interagieren. Die [&#8230;]</p>
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<p>Persistierende Schmerzsyndrome stellen eine erhebliche Belastung für Betroffene dar und beeinträchtigen signifikant die Lebensqualität. Neben medizinischen und physiotherapeutischen Interventionen spielt die Ernährung eine zunehmend anerkannte Rolle in der Modulation von Schmerzzuständen. In diesem Beitrag untersuchen wir die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Darmgesundheit und dem afferenten neuronalen System und wie diese Faktoren bei persistierenden Schmerzsyndromen interagieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Rolle der Ernährung in der Schmerzmodulation</h3>



<p>Ernährungsgewohnheiten haben einen direkten Einfluss auf die Entzündungsprozesse im Körper. Eine Ernährung, die reich an verarbeiteten Lebensmitteln, gesättigten Fettsäuren und Zucker ist, kann zu einer erhöhten Entzündungsreaktion führen. Entzündungen wiederum sind ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Schmerzen. Die Umstellung auf eine entzündungshemmende Diät, die reich an Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und Ballaststoffen ist, kann dazu beitragen, die Entzündung zu reduzieren und somit die Schmerzintensität zu verringern.</p>



<p>Antioxidantien spielen eine entscheidende Rolle in der Prävention und im Management von Entzündungsprozessen im Körper. Diese Moleküle können aus natürlichen Quellen wie Obst, Gemüse, Nüssen und Samen gewonnen werden und sind auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Um ihre Funktion und den Einfluss auf Entzündungsprozesse zu verstehen, ist es wichtig, die Grundlagen der Oxidation und der antioxidativen Abwehr zu kennen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grundlagen der Oxidation</h3>



<p>Oxidation ist ein chemischer Prozess, bei dem Elektronen von einer Substanz zu einer anderen übertragen werden. Im biologischen Kontext führt die Oxidation oft zur Bildung von freien Radikalen, die hochreaktive Moleküle mit ungepaarten Elektronen sind. Freie Radikale können Zellen schädigen, indem sie mit wichtigen Zellkomponenten wie Lipiden, Proteinen und DNA reagieren. Dieser Schaden kann Entzündungsreaktionen im Körper fördern und zur Entwicklung oder Verschlimmerung von Krankheiten beitragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie Antioxidantien arbeiten</h3>



<p>Antioxidantien neutralisieren freie Radikale, indem sie eines ihrer eigenen Elektronen abgeben, ohne dabei selbst zu einem freien Radikal zu werden. Dieser Prozess verhindert die Kette der Oxidationsreaktionen, die sonst zu Zellschäden führen würde. Antioxidantien sind somit entscheidend, um den Körper vor den schädlichen Auswirkungen der Oxidation und den damit verbundenen Entzündungsprozessen zu schützen.</p>



<p>Es gibt verschiedene Arten von Antioxidantien, die im Körper auf unterschiedliche Weise wirken, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vitamine:</strong> Vitamin C und E sind leistungsstarke Antioxidantien. Vitamin C ist wasserlöslich und schützt Zellen im wässrigen Milieu des Körpers, während Vitamin E fettlöslich ist und die Zellmembranen vor Oxidation schützt.</li>



<li><strong>Spurenelemente:</strong> Selen und Zink fungieren als Kofaktoren für antioxidative Enzyme, die freie Radikale neutralisieren.</li>



<li><strong>Phytochemikalien:</strong> Verbindungen wie Flavonoide, Polyphenole und Carotinoide, die in Pflanzen vorkommen, haben antioxidative Eigenschaften. Sie können nicht nur freie Radikale neutralisieren, sondern auch die Aktivität von Entzündungszellen modulieren.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Einfluss von Antioxidantien auf Entzündungsprozesse</h3>



<p>Entzündungen sind Teil der natürlichen Abwehrreaktion des Körpers auf schädliche Reize, können aber, wenn sie unkontrolliert ablaufen, zu verschiedenen Krankheiten führen. Antioxidantien wirken entzündungshemmend, indem sie:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Direkt freie Radikale neutralisieren:</strong> Durch die Neutralisierung von freien Radikalen reduzieren Antioxidantien den oxidativen Stress und damit die Entzündungsreaktion.</li>



<li><strong>Die Expression von Entzündungsfördernden Genen modulieren:</strong> Einige Antioxidantien können in die Signalwege eingreifen, die zur Expression von entzündungsfördernden Zytokinen und Enzymen führen, und so die Entzündungsreaktion auf genetischer Ebene verringern.</li>



<li><strong>Die Aktivität von Entzündungszellen regulieren:</strong> Antioxidantien können die Aktivität von Makrophagen, T-Zellen und anderen Zellen des Immunsystems beeinflussen, um eine überschießende Entzündungsreaktion zu verhindern.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Darmgesundheit und ihr Einfluss auf das Schmerzempfinden</h3>



<p>Der Darm spielt eine zentrale Rolle in der Immunregulation und Entzündungsreaktion des Körpers. Eine ungesunde Ernährung kann die Darmflora negativ beeinflussen, was zu einer Dysbiose führt. Diese Ungleichgewichte in der Darmflora können die Darmwand durchlässiger machen. Durch diese erhöhte Durchlässigkeit können Endotoxine ins Blut gelangen und systemische Entzündungen auslösen, die das afferente neuronale System beeinflussen und zu erhöhtem Schmerzempfinden führen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das afferente neuronale System und Schmerz</h3>



<p>Das afferente neuronale System leitet Informationen von den peripheren Körperteilen zum zentralen Nervensystem. Bei persistierenden Schmerzsyndromen kann eine anhaltende Entzündung zu einer Sensibilisierung der afferenten Nerven führen. Diese Sensibilisierung bewirkt, dass selbst normale Signale als schmerzhaft interpretiert werden. Die Ernährung beeinflusst dieses System indirekt durch die Modulation der Entzündungsreaktion im Körper. Eine entzündungshemmende Ernährung kann dazu beitragen, die Überempfindlichkeit der Nerven zu reduzieren und so die Schmerzwahrnehmung zu verringern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ernährungsumstellungen für die Schmerztherapie</h3>



<p>Um die negativen Auswirkungen einer ungesunden Ernährung auf persistierende Schmerzsyndrome zu minimieren, sind folgende Ernährungsumstellungen empfehlenswert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reduktion von entzündungsfördernden Lebensmitteln:</strong> Minimierung des Konsums von verarbeiteten Lebensmitteln, rotem Fleisch und Zucker.</li>



<li><strong>Erhöhung der Aufnahme von entzündungshemmenden Lebensmitteln:</strong> Integration von Lebensmitteln, die reich an Omega-3-Fettsäuren (z.B. Fisch, Leinsamen), Antioxidantien (frisches Obst und Gemüse) und Ballaststoffen sind.</li>



<li><strong>Förderung einer gesunden Darmflora:</strong> Verzehr von probiotischen Lebensmitteln wie Joghurt und fermentierten Lebensmitteln sowie präbiotischen Ballaststoffen, die das Wachstum gesunder Darmbakterien unterstützen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Kochvorschläge und effektive Alltagstipps für Patienten mit persistierenden Schmerzsyndromen</h2>



<p>Eine an entzündungshemmenden Lebensmitteln reiche Ernährung kann einen positiven Effekt auf die Schmerzmodulation haben. Hier sind praktische Kochvorschläge und Alltagstipps, die helfen können, den Alltag von Betroffenen zu verbessern:</p>



<h4 class="wp-block-heading">1. <strong>Kochvorschläge</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Omega-3-reiche Gerichte:</strong> Integrieren Sie Fisch wie Lachs, Makrele oder Hering in Ihre wöchentliche Ernährung. Eine einfache Zubereitungsmethode ist das Backen des Fisches im Ofen mit einer Marinade aus Olivenöl, Zitrone, Dill und Knoblauch.</li>



<li><strong>Antioxidantienreiche Smoothies:</strong> Starten Sie Ihren Tag mit einem Smoothie aus Blattgrün (z.B. Spinat oder Grünkohl), Beeren, einem kleinen Stück Ingwer, Leinsamen und Mandelmilch. Diese Zutaten sind reich an Antioxidantien und fördern die Entzündungshemmung.</li>



<li><strong>Ballaststoffreiche Beilagen:</strong> Bereiten Sie Beilagen aus Quinoa, Süßkartoffeln oder Vollkornprodukten zu. Diese sind nicht nur nahrhaft, sondern auch reich an Ballaststoffen, die die Darmgesundheit unterstützen.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">2. <strong>Effektive Alltagstipps</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Planung ist der Schlüssel:</strong> Planen Sie Ihre Mahlzeiten im Voraus. Das hilft nicht nur, gesunde Entscheidungen zu treffen, sondern spart auch Zeit und Energie.</li>



<li><strong>Hydration:</strong> Achten Sie darauf, ausreichend Wasser zu trinken. Hydration unterstützt die Verdauung und kann Entzündungsprozesse im Körper minimieren.</li>



<li><strong>Moderate Bewegung:</strong> Regelmäßige, moderate Bewegung kann schon die Darmgesundheit fördern und zur Schmerzlinderung beitragen. Finden Sie eine Aktivität, die Ihnen Spaß macht und in Ihren Tagesablauf passt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Quellenangaben und weitere Ressourcen</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>&#8222;The Anti-Inflammatory Diet &amp; Action Plans&#8220;</strong> von Dorothy Calimeris und Sondi Bruner. Dieses Buch bietet einen umfassenden Leitfaden zur Umsetzung einer entzündungshemmenden Diät mit vielen Rezepten und Tipps.</li>



<li><strong>&#8222;Gut: The Inside Story of Our Body&#8217;s Most Underrated Organ&#8220;</strong> von Giulia Enders. Dieses Buch gibt Einblicke in die Bedeutung der Darmgesundheit und deren Einfluss auf den gesamten Körper, einschließlich Schmerzempfinden.</li>



<li>Wissenschaftliche Publikationen wie die im <strong>Journal of Translational Medicine</strong> veröffentlichte Studie &#8222;Dietary modulation of the microbiome affects autoinflammatory disease&#8220; von Lucas et al. (Jahr der Veröffentlichung zu überprüfen) bieten fundierte Informationen über den Zusammenhang zwischen Ernährung, Darmgesundheit und Entzündungsprozessen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle bei der Modulation von persistierenden Schmerzsyndromen durch ihre Auswirkungen auf Entzündungsprozesse, die Darmgesundheit und das afferente neuronale System. Durch gezielte Ernährungsumstellungen können Betroffene möglicherweise ihre Schmerzsymptome lindern und ihre Lebensqualität verbessern. Während die Ernährung allein selten eine vollständige Lösung für persistierende Schmerzsyndrome darstellt, ist sie ein wertvolles Element in einem multidisziplinären Ansatz zur Schmerzbehandlung. Wissenschaftliche Studien untermauern zunehmend die Bedeutung der Ernährung in der Schmerztherapie, wobei individuelle Unterschiede berücksichtigt werden müssen. Eine professionelle Beratung durch Ernährungsfachkräfte oder Ärzte kann helfen, die geeignetsten Ernährungsstrategien für den Einzelfall zu entwickeln.</p>



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		<title>Das Kreuz mit dem Kreuz &#8211; Warum Bewegung und Bücken lebenswichtig für die Wirbelsäule ist und die Angst davor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 07:59:27 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Physio]]></category>
		<category><![CDATA[Rückenschmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einleitung:Rückenschmerzen zählen weltweit zu den häufigsten Beschwerden. Viele Menschen fürchten sich vor Bewegungen wie dem Bücken, in der Annahme, sie könnten ihrer Wirbelsäule schaden. Doch Forschungen, unter anderem von Michael Adams, einem bekannten Wirbelsäulenforscher, zeigen auf, wie essentiell Bewegung und Belastung für die Gesundheit unserer Wirbelsäule sind. McGill&#8217;s Forschung und die Debatte über Bandscheibenbelastungen:McGill hat [&#8230;]</p>
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<p><strong>Einleitung:</strong><br>Rückenschmerzen zählen weltweit zu den häufigsten Beschwerden. Viele Menschen fürchten sich vor Bewegungen wie dem Bücken, in der Annahme, sie könnten ihrer Wirbelsäule schaden. Doch Forschungen, unter anderem von Michael Adams, einem bekannten Wirbelsäulenforscher, zeigen auf, wie essentiell Bewegung und Belastung für die Gesundheit unserer Wirbelsäule sind.</p>



<p><strong>McGill&#8217;s Forschung und die Debatte über Bandscheibenbelastungen:</strong><br>McGill hat ausführlich über die Mechanik der Wirbelsäule und die Belastungen der Bandscheiben geforscht. Eine seiner Erkenntnisse ist, dass Bandscheiben nur eine begrenzte Anzahl von Beugungen mitmachen können, bevor sie Schaden nehmen. Diese Sichtweise wurde kritisiert, da sie zu einer übermäßigen Angst vor Bewegung führen kann und viele neurophysiologischen Faktoren ignoriert. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass die Wirbelsäule für Bewegung ausgelegt ist und eine moderate Belastung tatsächlich förderlich für ihre Gesundheit ist.</p>



<p><strong>Ernährung von Knochen und Rückengewebe:</strong><br>Für die Gesundheit von Knochen, Deckplatten, Bandscheiben und Rückengewebe sind bestimmte Faktoren entscheidend. Dazu gehören Nährstoffversorgung und physiologische Belastung. Bewegung stimuliert die Durchblutung und unterstützt damit die Nährstoffversorgung und Regeneration des Gewebes. Die Angst vor Bewegung kann daher langfristig mehr schaden als nützen. Man kann sich vorstellen man faustet seine Hand und öffnet diese wochenlang nicht. Das selbe geschieht bei dem Vorhaben, sich nich bücken zu wollen oder die Wirbelsäule ständig gerade zu halten. Es gibt Situationen die eine steif gehaltene Wirbelsäule erfordern, aber das bedeutet nicht dass dies die einzige Heil bringende Form der Nutzung ist. </p>



<p><strong>Neurotags und der motorische Kortex:</strong><br>Neurotags sind neuronale Netzwerke, die mit bestimmten physischen Empfindungen verbunden sind. Der motorische Kortex im Gehirn spielt eine wesentliche Rolle bei der Steuerung von Bewegungen und kann bei Menschen mit chronischen Rückenschmerzen verändert sein. Forschungen der Gruppen von und um Moseley und Butler im Bereich der Neurophysiologie (Body in mind, University of South australia, NOI) zeigen, dass eine positive Beeinflussung dieser neurologischen Prozesse zu einer Reduzierung von Schmerzen führen kann. Sie bestätigen sogar dass Schmerzen teilweise in der Medizin völlig falsch gedeutet und behandelt werden können, da die Theorie: „Schmerz bedeutet Schädigung“ lange widerlegt ist. Unter anderem von Prof. Moseley und vielen anderen Wissenschaftlern und Ärzten sowie Therapeuten wie: Adrian Louw, Jo Nijs, Vlaeyen, Etc. </p>



<p><strong>Bewegung und Rückenschmerzen:</strong><br>Bewegung ist entscheidend, um die Wirbelsäule gesund und flexibel zu halten. Durch gezielte Bewegungen können Schmerzen reduziert und die Funktion der Wirbelsäule verbessert werden. Angst vor Bewegung kann hingegen zu einer Verschlechterung der Situation führen, da der Körper beginnt, bestimmte Bewegungen zu meiden, was wiederum zu einer Schwächung der Muskulatur und einer erhöhten Belastung der Wirbelsäule führt.</p>



<p><strong>Fazit:</strong><br>Die Angst vor Bewegung, insbesondere vor dem Bücken, ist oft unbegründet und kann langfristig zu mehr Problemen führen. Es ist wichtig, ein gesundes Maß an Bewegung zu fördern, um die Wirbelsäule und das Rückengewebe gesund zu halten. Die Erkenntnisse von aktuellen Forschungen verdeutlichen, dass ein ausgewogener Ansatz aus Bewegung, Krafttraining, Verständnis der Körpermechanik und Funktion und der Berücksichtigung neurologischer Faktoren entscheidend ist, um Rückenschmerzen effektiv zu behandeln und zu vermeiden.</p>



<p>Fragen dazu? Melde Dich oder schreib uns einen Kommentar.</p>



<p>Danke fürs Lesen!</p>



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<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2305.webp" alt="" class="wp-image-1892" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2305.webp 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2305-300x300.webp 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2305-150x150.webp 150w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2305-768x768.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Ernährungstrends &#8211; Pro &#038; Contra</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Dec 2023 20:27:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[ketogen]]></category>
		<category><![CDATA[nutrition]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da an uns Physiotherapeuten viele Ernährungsfragen herangetragen werden und Ernährungstrends in aller Munde sind, wollen wir in der nächsten Zeit einige Trends für Sie etwas genauer beleuchten. Heute unter der Lupe die sogenannte &#8222;Ketogene Diät, bzw. Ketogene Ernährung&#8220; Die ketogene Diät ist ein Ernährungsregime, das durch eine sehr geringe Kohlenhydratzufuhr und eine hohe Fettzufuhr charakterisiert [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2023/12/20/ernaehrungstrends-pro-contra/">Ernährungstrends &#8211; Pro &#038; Contra</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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<p>Da an uns Physiotherapeuten viele Ernährungsfragen herangetragen werden und Ernährungstrends in aller Munde sind, wollen wir in der nächsten Zeit einige Trends für Sie etwas genauer beleuchten. </p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/12/DALL·E-2023-12-20-21.24.42-A-group-of-diverse-individuals-standing-around-a-large-table-filled-with-a-variety-of-foods-each-labeled-with-different-diet-trends-such-as-keto-veg.png" alt="" class="wp-image-1879" style="width:548px;height:auto" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/12/DALL·E-2023-12-20-21.24.42-A-group-of-diverse-individuals-standing-around-a-large-table-filled-with-a-variety-of-foods-each-labeled-with-different-diet-trends-such-as-keto-veg.png 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/12/DALL·E-2023-12-20-21.24.42-A-group-of-diverse-individuals-standing-around-a-large-table-filled-with-a-variety-of-foods-each-labeled-with-different-diet-trends-such-as-keto-veg-300x300.png 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/12/DALL·E-2023-12-20-21.24.42-A-group-of-diverse-individuals-standing-around-a-large-table-filled-with-a-variety-of-foods-each-labeled-with-different-diet-trends-such-as-keto-veg-150x150.png 150w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/12/DALL·E-2023-12-20-21.24.42-A-group-of-diverse-individuals-standing-around-a-large-table-filled-with-a-variety-of-foods-each-labeled-with-different-diet-trends-such-as-keto-veg-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Heute unter der Lupe die sogenannte &#8222;Ketogene Diät, bzw. Ketogene Ernährung&#8220;</p>



<p>Die ketogene Diät ist ein Ernährungsregime, das durch eine sehr geringe Kohlenhydratzufuhr und eine hohe Fettzufuhr charakterisiert ist, mit einer moderaten Proteinaufnahme. Diese Diät hat das Ziel, den Körper in einen Zustand der Ketose zu versetzen, in dem Fette anstelle von Kohlenhydraten als primäre Energiequelle genutzt werden. Der metabolische Zustand der Ketose wird erreicht, wenn die Kohlenhydratspeicher des Körpers erschöpft sind und er beginnt, Fette in Ketonkörper umzuwandeln, die dann von Zellen zur Energiegewinnung verwendet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wissenschaftlicher Hintergrund</h3>



<p>Die ketogene Diät wurde ursprünglich in den 1920er Jahren als Behandlung für Epilepsie entwickelt, besonders für Kinder, bei denen herkömmliche Medikamente nicht wirksam waren. Es wurde festgestellt, dass der Zustand der Ketose zu einer signifikanten Reduktion der Anfallshäufigkeit bei epileptischen Patienten führen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Argumente Pro Ketogene Diät</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Gewichtsverlust</strong>: Viele Studien haben gezeigt, dass die ketogene Diät effektiv für den kurzfristigen Gewichtsverlust sein kann. Die Reduktion von Kohlenhydraten führt zu einem verringerten Insulinspiegel, wodurch der Körper beginnt, seine Fettreserven zu nutzen, was zu Gewichtsverlust führt.</li>



<li><strong>Verbesserung des Glukosestoffwechsels</strong>: Bei Personen mit Typ-2-Diabetes kann eine ketogene Diät zu einer Verbesserung des Blutzuckerspiegels führen und in einigen Fällen sogar eine Reduktion der Abhängigkeit von Diabetes-Medikamenten ermöglichen.</li>



<li><strong>Neuroprotektive Effekte</strong>: Einige Forschungen deuten darauf hin, dass die ketogene Diät neuroprotektive Eigenschaften haben könnte, die bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson nützlich sein könnten.</li>



<li><strong>Reduktion von Anfällen bei Epilepsie</strong>: Wie bereits erwähnt, kann die ketogene Diät bei der Kontrolle von Epilepsie, besonders bei Kindern, effektiv sein.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Argumente Contra Ketogene Diät</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nachhaltigkeit und Langzeiteffekte</strong>: Die ketogene Diät kann schwer aufrechtzuerhalten sein, da sie eine erhebliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten erfordert. Zudem gibt es nur begrenzte Daten über die langfristigen Auswirkungen dieser Diät auf die Gesundheit.</li>



<li><strong>Mögliche Nebenwirkungen</strong>: Zu Beginn der Diät können Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Verstopfung auftreten, bekannt als die „Keto-Grippe“. Langfristig kann eine hohe Fettaufnahme das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.</li>



<li><strong>Nährstoffmangel</strong>: Die starke Einschränkung von Kohlenhydraten kann zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen führen, die in kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukten enthalten sind.</li>



<li><strong>Auswirkungen auf die Nierenfunktion</strong>: Eine hohe Aufnahme von tierischen Fetten und Proteinen kann das Risiko für Nierensteine und andere Nierenprobleme erhöhen.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Schlussfolgerung</h3>



<p>Obwohl die ketogene Diät Vorteile in bestimmten medizinischen und therapeutischen Kontexten bietet, ist sie nicht unbedingt für jeden geeignet. Ihre Wirksamkeit und Sicherheit können je nach individuellen gesundheitlichen Bedingungen und Ernährungsbedürfnissen variieren. Vor Beginn einer ketogenen Diät sollte daher eine umfassende medizinische Beratung und Begleitung durch Fachpersonal erfolgen. Weitere Forschungen sind notwendig, um die langfristigen Auswirkungen und Sicherheit der ketogenen Diät vollständig zu verstehen und zu bewerten.</p>



<p>Forschungsergebnisse zu diesem Thema liefern:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Paoli, A., Rubini, A., Volek, J. S., &amp; Grimaldi, K. A. (2013). „Beyond weight loss: a review of the therapeutic uses of very-low-carbohydrate (ketogenic) diets“. European Journal of Clinical Nutrition, 67(8), 789–796. [DOI: 10.1038/ejcn.2013.116]</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Diese Quelle bietet einen umfassenden Überblick über die therapeutischen Anwendungen der ketogenen Diät außerhalb des Gewichtsverlusts, einschließlich ihrer Rolle bei der Behandlung von Epilepsie und möglichen neuroprotektiven Effekten.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Yancy Jr, W. S., Olsen, M. K., Guyton, J. R., Bakst, R. P., &amp; Westman, E. C. (2004). „A low-carbohydrate, ketogenic diet versus a low-fat diet to treat obesity and hyperlipidemia: a randomized, controlled trial“. Annals of Internal Medicine, 140(10), 769–777. [DOI: 10.7326/0003-4819-140-10-200405180-00006]</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Diese Studie vergleicht die Effekte einer ketogenen Diät mit einer fettarmen Diät bezüglich Gewichtsverlust und Verbesserung der Lipidprofile.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Neal, E. G., Chaffe, H., Schwartz, R. H., Lawson, M. S., Edwards, N., Fitzsimmons, G., &#8230; &amp; Cross, J. H. (2008). „The ketogenic diet for the treatment of childhood epilepsy: a randomised controlled trial“. Lancet Neurology, 7(6), 500-506. [DOI: 10.1016/S1474-4422(08)70092-9]</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Diese klinische Studie untersucht die Wirksamkeit der ketogenen Diät bei der Behandlung von kindlicher Epilepsie.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Volek, J. S., &amp; Phinney, S. D. (2012). „The Art and Science of Low Carbohydrate Performance“. Beyond Obesity LLC.</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Dieses Buch bietet eine detaillierte Betrachtung der ketogenen Diät, insbesondere im Kontext sportlicher Leistung und Ausdauer.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Westman, E. C., Yancy Jr, W. S., Mavropoulos, J. C., Marquart, M., &amp; McDuffie, J. R. (2008). „The effect of a low-carbohydrate, ketogenic diet versus a low-glycemic index diet on glycemic control in type 2 diabetes mellitus“. Nutrition &amp; Metabolism, 5(1), 36. [DOI: 10.1186/1743-7075-5-36]</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Diese Studie fokussiert auf die Auswirkungen der ketogenen Diät auf die Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Kossoff, E. H., &amp; Hartman, A. L. (2012). „Ketogenic diets: new advances for metabolism-based therapies“. Current Opinion in Neurology, 25(2), 173–178. [DOI: 10.1097/WCO.0b013e3283509820]</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Diese Veröffentlichung bietet einen Überblick über neuere Fortschritte und Anwendungen der ketogenen Diät in der Behandlung verschiedener neurologischer Störungen.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<p>Diese Quellen geben Einblick in die verschiedenen Aspekte der ketogenen Diät, einschließlich ihrer therapeutischen Anwendungen, biologischen Mechanismen und klinischen Studienergebnisse.</p>



<p>Vielen Dank fürs Lesen!</p>



<p> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2023/12/20/ernaehrungstrends-pro-contra/">Ernährungstrends &#8211; Pro &#038; Contra</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Operationen im Kindesalter &#8211; Warum Kinder nicht gleich &#8222;kleine Erwachsene&#8220; sind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 07:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[operationen]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Orthopädische Operationen im Kindesalter stellen sowohl für die kleinen Patienten als auch für ihre Familien und das medizinische Personal eine besondere Herausforderung dar. Die kritische Betrachtung solcher Eingriffe ist besonders wichtig, da Kinder sich noch in der Wachstumsphase befinden, was zusätzliche Überlegungen und Vorsichtsmaßnahmen erfordert. 1. Wichtigkeit der Vorbereitung und Abwägung vor der Operation: Kinderkrankenhäuser [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Orthopädische Operationen im Kindesalter stellen sowohl für die kleinen Patienten als auch für ihre Familien und das medizinische Personal eine besondere Herausforderung dar. Die kritische Betrachtung solcher Eingriffe ist besonders wichtig, da Kinder sich noch in der Wachstumsphase befinden, was zusätzliche Überlegungen und Vorsichtsmaßnahmen erfordert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/11/DALL·E-2023-11-10-08.39.22-A-hospital-room-scene-depicting-a-child-sitting-on-a-hospital-bed-with-a-bandaged-knee-looking-thoughtful.-The-room-is-equipped-with-medical-equipmen.png" alt="kind im krankenhaus" class="wp-image-1765" style="width:414px;height:auto" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/11/DALL·E-2023-11-10-08.39.22-A-hospital-room-scene-depicting-a-child-sitting-on-a-hospital-bed-with-a-bandaged-knee-looking-thoughtful.-The-room-is-equipped-with-medical-equipmen.png 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/11/DALL·E-2023-11-10-08.39.22-A-hospital-room-scene-depicting-a-child-sitting-on-a-hospital-bed-with-a-bandaged-knee-looking-thoughtful.-The-room-is-equipped-with-medical-equipmen-300x300.png 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/11/DALL·E-2023-11-10-08.39.22-A-hospital-room-scene-depicting-a-child-sitting-on-a-hospital-bed-with-a-bandaged-knee-looking-thoughtful.-The-room-is-equipped-with-medical-equipmen-150x150.png 150w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/11/DALL·E-2023-11-10-08.39.22-A-hospital-room-scene-depicting-a-child-sitting-on-a-hospital-bed-with-a-bandaged-knee-looking-thoughtful.-The-room-is-equipped-with-medical-equipmen-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p><strong>1. Wichtigkeit der Vorbereitung und Abwägung vor der Operation:</strong> Kinderkrankenhäuser wie das Children&#8217;s Hospital of Philadelphia legen großen Wert darauf, die Kinder vor der Operation so gesund und stark wie möglich zu machen, um das Risiko von Infektionen oder langfristigen Nebenwirkungen zu minimieren. Dies kann beispielsweise durch spezielle Ernährungs- oder Trainingsprogramme geschehen. Die Koordination mit anderen Gesundheitsdienstleistern des Kindes ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten​<a href="https://www.chop.edu/centers-programs/division-orthopedics/safety-in-surgery" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p>



<p>​</p>



<p><strong>2. Risiken während der Operation:</strong> Bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen allgemeine und spezifische Risiken. Im Falle von Kinderoperationen wird großer Wert darauf gelegt, diese Risiken zu minimieren. Beispielsweise besteht in den USA ein reales Risiko für Infektionen am Operationsort. Kinderkrankenhäuser wie das CHOP setzen zahlreiche Best Practices vor, während und nach der Operation ein, um das Infektionsrisiko zu senken und positive Ergebnisse zu erhöhen​<a href="https://www.chop.edu/centers-programs/division-orthopedics/safety-in-surgery" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p>



<p>​</p>



<p><strong>3. Bedeutung der kontinuierlichen Überwachung:</strong> Während der Operation werden die Kinder kontinuierlich überwacht, um beispielsweise die Gehirn- und Muskelaktivität zu kontrollieren. Technologien wie transkranielle motorisch evozierte Potenziale (TcMEP) werden eingesetzt, insbesondere bei Wirbelsäulenoperationen, um die motorischen Bahnen des Patienten zu bewerten​<a href="https://www.chop.edu/centers-programs/division-orthopedics/safety-in-surgery" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p>



<p>​</p>



<p><strong>4. Nachsorge und langfristige Überwachung:</strong> Nach der Operation sind Schmerzmanagement, postoperative klinische Pfade und langfristige Nachsorge entscheidend. Standardisierte klinische Pfade haben zu einer erheblichen Reduzierung der Krankenhausaufenthalte und einer effizienteren Betreuung der hospitalisierten Patienten geführt. Jährliche Kontrollen durch Fachpersonal werden empfohlen, da einige orthopädische Zustände auch nach erfolgreicher Behandlung wiederkehren können​<a href="https://www.chop.edu/centers-programs/division-orthopedics/safety-in-surgery" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p>



<p>​</p>



<p><strong>5. Einzigartige Herausforderungen in der Kinderorthopädie:</strong> Die Behandlung von Kindern erfordert ein sorgfältiges Verständnis der Wachstumsplatten und die Unterscheidung, welche Verletzungen langfristig verfolgt werden müssen und <strong>welche nicht</strong>. Bei der Behandlung von oberen Extremitäten kommt es auch auf kosmetische Aspekte an, da Hände und Gesicht wichtige soziale Funktionen erfüllen. <strong>Nicht jedes Kind mit Problemen an den oberen und unteren Extremitäten benötigt eine Operation​</strong>!</p>



<p>​</p>



<p><strong>6. Bedeutung der Erfahrung des Chirurgen:</strong> Die Erfahrung des orthopädischen Chirurgen ist ein entscheidender Faktor. An Einrichtungen wie dem Johns Hopkins Children&#8217;s Center verfügen Chirurgen über jahrelange Erfahrung in den Verfahren, die sie anbieten. Dies, zusammen mit einer sorgfältigen Vorbereitung und Nachsorge, trägt dazu bei, das Risiko zu minimieren und die Genesung zu erleichtern​​​​​​​​​. Es ist unerlässlich einen erfahrenen Chirurgen im Zusammenhang mit Operationen bei Kindern zu wählen und nicht zum nächstbesten zu gehen. </p>



<p>​</p>



<p>Zusammenfassend ist es entscheidend, dass orthopädische Operationen bei Kindern mit größter Sorgfalt und unter Berücksichtigung aller Risiken und des individuellen Wachstumszustands des Kindes durchgeführt werden. Die Wahl eines erfahrenen und spezialisierten Chirurgen, eine umfassende Vor- und Nachsorge sowie eine kontinuierliche Überwachung sind zentrale Aspekte für den Erfolg der Operation und das Wohlbefinden des Kindes.</p>
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		<title>Warum körperliches Training in der Schwangerschaft so wichtig ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 07:22:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
		<category><![CDATA[schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit im Leben einer Frau. Während dieser Zeit durchläuft der Körper zahlreiche Veränderungen, um ein neues Leben zu beherbergen. Während es in der Vergangenheit viele Vorurteile über körperliche Aktivität während der Schwangerschaft gab, hat die moderne Wissenschaft gezeigt, wie vorteilhaft das Training für werdende Mütter sein kann. Vorteile von körperlicher [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2023/08/18/warum-koerperliches-training-in-der-schwangerschaft-so-wichtig-ist/">Warum körperliches Training in der Schwangerschaft so wichtig ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/photo-pregnant-woman-with-weights-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-1741" style="width:505px;height:337px" width="505" height="337" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/photo-pregnant-woman-with-weights-1024x684.jpg 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/photo-pregnant-woman-with-weights-300x200.jpg 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/photo-pregnant-woman-with-weights-768x513.jpg 768w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/photo-pregnant-woman-with-weights-1536x1025.jpg 1536w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/photo-pregnant-woman-with-weights-2048x1367.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 505px) 100vw, 505px" /></figure>



<p>Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit im Leben einer Frau. Während dieser Zeit durchläuft der Körper zahlreiche Veränderungen, um ein neues Leben zu beherbergen. Während es in der Vergangenheit viele Vorurteile über körperliche Aktivität während der Schwangerschaft gab, hat die moderne Wissenschaft gezeigt, wie vorteilhaft das Training für werdende Mütter sein kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile von körperlicher Aktivität und Krafttraining</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Verbesserte Herz-Kreislauf-Funktion</strong>: Körperliche Aktivität fördert eine bessere Herz-Kreislauf-Funktion, was sowohl der Mutter als auch dem Fötus zugutekommt (Quelle: American College of Obstetricians and Gynecologists).</li>



<li><strong>Geringeres Risiko für Gestationsdiabetes</strong>: Regelmäßige körperliche Betätigung kann das Risiko für Gestationsdiabetes reduzieren, eine Form von Diabetes, die während der Schwangerschaft auftreten kann (Quelle: Cochrane Review).</li>



<li><strong>Mentale Gesundheit</strong>: Bewegung hat sich als effektiv bei der Reduzierung von Stress und Angst erwiesen, Symptome, die häufig während der Schwangerschaft auftreten können (Quelle: Journal of Clinical Psychology).</li>



<li><strong>Gewichtskontrolle</strong>: Körperliche Aktivität kann dabei helfen, ein gesundes Gewicht während der Schwangerschaft beizubehalten, was wiederum das Risiko von Komplikationen reduzieren kann (Quelle: Obstetrics &amp; Gynecology).</li>



<li><strong>Kraft und Ausdauer für die Geburt</strong>: Krafttraining kann die Muskulatur stärken und auf die körperlichen Anforderungen der Geburt vorbereiten (Quelle: American College of Sports Medicine).</li>



<li><strong>Rückbildung nach der Geburt</strong>: Frauen, die während der Schwangerschaft aktiv waren, haben in der Regel eine leichtere und schnellere Erholung nach der Geburt (Quelle: Journal of Physical Activity and Health).</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Individuelle Beratung</strong>: Nicht alle Übungen oder Aktivitäten sind für jede Schwangere geeignet. Deshalb ist eine individuelle Beratung durch medizinisches Fachpersonal notwendig. Hierzu später mehr.</li>



<li><strong>Hydratation und Ernährung</strong>: Es ist wichtig, während der Übung hydratisiert zu bleiben und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.</li>



<li><strong>Vermeidung von Hochrisiko-Aktivitäten</strong>: Aktivitäten mit einem hohen Verletzungsrisiko oder die zu einem Sturz führen könnten, sollten vermieden werden.</li>



<li><strong>Herzfrequenz und &#8222;Überhitzung&#8220;</strong>: Einige Experten empfehlen, die Herzfrequenz im Auge zu behalten und zu hohe Temperatur zu vermeiden, da dies zu Komplikationen führen kann (Quelle: American College of Obstetricians and Gynecologists).</li>
</ol>



<p><strong>Mythos: Schwangere dürfen nicht schwer heben</strong></p>



<p>Es gibt viele Mythen und Missverständnisse über Schwangerschaft und körperliche Aktivität. Ein häufiges Missverständnis ist, dass schwangere Frauen nicht schwer heben dürfen. Aber ist das wirklich wahr? Die Antwort ist: Es kommt darauf an.</p>



<p>Studien haben gezeigt, dass für Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft aktiv waren und regelmäßig Gewichtstraining betrieben haben, das Heben von Gewichten sicher ist und sogar zahlreiche Vorteile für sie und ihr Baby haben kann. Das Training kann helfen, das Risiko von Rückenschmerzen zu reduzieren, die Körperhaltung zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.</p>



<p>Ein gutes Beispiel ist eine Studie, die im &#8222;Journal of Physical Activity and Health&#8220; veröffentlicht wurde. Sie fand heraus, dass moderates Gewichtstraining während der Schwangerschaft nicht nur sicher ist, sondern auch helfen kann, das Risiko von Schwangerschaftsdiabetes und übermäßiger Gewichtszunahme zu reduzieren.</p>



<p><strong>Vorsicht für Anfängerinnen</strong></p>



<p>Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Frauen, die vor ihrer Schwangerschaft nie trainiert haben, vorsichtiger sein sollten. Das bedeutet nicht, dass sie körperliche Aktivität vermeiden sollten, sondern dass sie langsam beginnen und sich allmählich steigern sollten. Ein qualifizierter Physiotherapeut oder Trainer kann eine individuelle Anleitung bieten, um sicherzustellen, dass das Training sowohl für die Mutter als auch für das Baby sicher ist.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Körperliches Training während der Schwangerschaft kann zahlreiche Vorteile bieten. Während das Heben von Gewichten für viele schwangere Frauen sicher ist, sollten diejenigen, die neu im Training sind, mit Vorsicht und unter Anleitung beginnen. Ihre Gesundheit und das Wohl Ihres Babys haben immer oberste Priorität. Ein Besuch in unserer Physiotherapiepraxis kann Ihnen helfen, einen individuellen Trainingsplan zu erstellen, der auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2023/08/18/warum-koerperliches-training-in-der-schwangerschaft-so-wichtig-ist/">Warum körperliches Training in der Schwangerschaft so wichtig ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Psychosoziale Arbeitsbedingungen und ihre Auswirkungen auf die Mortalität &#8211; Unzureichende Anerkennung psychosozialer Probleme in der Gesellschaft</title>
		<link>https://www.sportingspine-regensburg.de/2023/08/02/psychosoziale-arbeitsbedingungen-und-ihre-auswirkungen-auf-die-mortalitaet-unzureichende-anerkennung-psychosozialer-probleme-in-der-gesellschaft/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=psychosoziale-arbeitsbedingungen-und-ihre-auswirkungen-auf-die-mortalitaet-unzureichende-anerkennung-psychosozialer-probleme-in-der-gesellschaft</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 07:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[psychosozial]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einleitung Psychosoziale Probleme sind ein wichtiger, aber häufig übersehener Faktor, der die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung beeinflusst. In der Wissenschaft ist es zunehmend anerkannt, dass psychosoziale Aspekte der Arbeit erheblichen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Arbeitnehmer haben können. Dennoch wurde dieser Bereich in der Gesellschaft insgesamt oft übersehen oder unterschätzt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2023/08/02/psychosoziale-arbeitsbedingungen-und-ihre-auswirkungen-auf-die-mortalitaet-unzureichende-anerkennung-psychosozialer-probleme-in-der-gesellschaft/">Psychosoziale Arbeitsbedingungen und ihre Auswirkungen auf die Mortalität &#8211; Unzureichende Anerkennung psychosozialer Probleme in der Gesellschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/luiz-rogerio-nunes-gkJYH0FLtt0-unsplash-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1731" width="261" height="326" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/luiz-rogerio-nunes-gkJYH0FLtt0-unsplash-819x1024.jpg 819w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/luiz-rogerio-nunes-gkJYH0FLtt0-unsplash-240x300.jpg 240w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/luiz-rogerio-nunes-gkJYH0FLtt0-unsplash-768x960.jpg 768w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/luiz-rogerio-nunes-gkJYH0FLtt0-unsplash-1229x1536.jpg 1229w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/luiz-rogerio-nunes-gkJYH0FLtt0-unsplash-1638x2048.jpg 1638w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/08/luiz-rogerio-nunes-gkJYH0FLtt0-unsplash-scaled.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px" /></figure>



<p><strong>Einleitung</strong></p>



<p>Psychosoziale Probleme sind ein wichtiger, aber häufig übersehener Faktor, der die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung beeinflusst. In der Wissenschaft ist es zunehmend anerkannt, dass psychosoziale Aspekte der Arbeit erheblichen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Arbeitnehmer haben können. Dennoch wurde dieser Bereich in der Gesellschaft insgesamt oft übersehen oder unterschätzt. Dieser Artikel basiert auf einer kürzlich durchgeführten schwedischen Registerstudie von Pan K-Y et al. (2023) mit dem Titel &#8222;Trajectories of psychosocial working conditions and all-cause and cause-specific mortality&#8220; und zielt darauf ab, die Wichtigkeit psychosozialer Probleme hervorzuheben und die unzureichende Wahrnehmung in der Gesellschaft dieser Themen zu beleuchten.</p>



<p><strong>Zusammenfassung der Studie</strong></p>



<p>Die Studie von Pan K-Y et al. (2023) zielte darauf ab, die Zusammenhänge zwischen psychosozialen Arbeitsbedingungen und der allgemeinen und ursachenspezifischen Sterblichkeit zu untersuchen. Die Studie bezog sich auf etwa 4,5 Millionen Menschen im Alter von 16 bis 60 Jahren in Schweden und untersuchte die Kontrolle und Anforderungen am Arbeitsplatz von 2005 bis 2009 und ihre Auswirkungen auf die Sterblichkeit von 2010 bis 2019. Die Ergebnisse zeigten, dass schlechte psychosoziale Arbeitsbedingungen mit einer höheren Sterblichkeit verbunden sind, die durch verschiedene Ursachen verursacht werden kann, einschließlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Suizid und alkoholbedingte Mortalität.</p>



<p><strong>Psychosoziale Probleme und Mortalität</strong></p>



<p>Psychosoziale Probleme, insbesondere in Form von Arbeitsbelastungen und Kontrollverlust, können erhebliche gesundheitliche Auswirkungen haben, wie durch die obige Studie deutlich wird. Es gibt mehrere Mechanismen, durch die psychosoziale Faktoren die Sterblichkeit beeinflussen können.</p>



<p>Erstens können chronischer Stress und eine niedrige Kontrolle über die Arbeit zu einer Erhöhung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Es ist bekannt, dass chronischer Stress das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, indem er das vegetative Nervensystem beeinflusst und zu Veränderungen im Stoffwechsel und im Immunsystem führt, die letztlich zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen können.</p>



<p>Zweitens kann eine geringe Kontrolle am Arbeitsplatz das Risiko von Selbsttötungen und alkoholbedingten Todesfällen erhöhen. Dies könnte auf ein Gefühl der Hilflosigkeit und des Mangels an Autonomie zurückzuführen sein, was zu Depressionen und Angstzuständen führen kann. Diese psychischen Zustände können das Risiko eines suizidalen Verhaltens und eines übermäßigen Alkoholkonsums erhöhen, insbesondere bei Menschen, die keine wirksamen Bewältigungsstrategien oder Unterstützungsnetzwerke haben.</p>



<p><strong>Psychosoziale Probleme und ihre Anerkennung in der Gesellschaft</strong></p>



<p>Obwohl die wissenschaftliche Forschung immer deutlicher zeigt, dass psychosoziale Probleme ein bedeutender Einflussfaktor auf die Sterblichkeit sind, bleibt die Wahrnehmung dieser Probleme in der Gesellschaft unzureichend. Oftmals werden diese Probleme nicht ernst genommen oder übersehen, sowohl auf individueller als auch auf institutioneller Ebene.</p>



<p>Es ist daher wichtig, das Bewusstsein für die Bedeutung psychosozialer Probleme zu schärfen und ihre Anerkennung in der Gesellschaft zu verbessern. Dies könnte durch eine stärkere Betonung der psychosozialen Gesundheit am Arbeitsplatz, durch Ausbildung und Schulung von Arbeitnehmern und Managern in Bezug auf psychosoziale Risiken und durch politische Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erreicht werden.</p>



<p>Letztendlich liegt die Lösung in einem gesellschaftlichen Wandel, der die Wichtigkeit der psychosozialen Gesundheit anerkennt und die notwendigen Maßnahmen ergreift, um diese zu fördern und zu schützen. Nur durch eine solche Anerkennung und Aktion können wir hoffen, die negativen Auswirkungen psychosozialer Probleme auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen zu reduzieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2023/08/02/psychosoziale-arbeitsbedingungen-und-ihre-auswirkungen-auf-die-mortalitaet-unzureichende-anerkennung-psychosozialer-probleme-in-der-gesellschaft/">Psychosoziale Arbeitsbedingungen und ihre Auswirkungen auf die Mortalität &#8211; Unzureichende Anerkennung psychosozialer Probleme in der Gesellschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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		<title>Verspannungen, Muskulatur und das Geheimnis hinter Schmerzen: Eine aktive Herangehensweise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 13:20:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Physio]]></category>
		<category><![CDATA[schmerz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wollen wir uns auf eine Reise durch die wunderbare Welt unserer Muskulatur begeben. Wir werden ihre Anatomie und ihren Aufbau im Detail erkunden und auch den oft missverstandenen Begriff der &#8222;Verspannung&#8220; unter die Lupe nehmen. Lassen Sie uns die Fakten aufdecken, warum Verspannungen nicht unbedingt etwas Schlechtes sind und warum aktive Therapien oft effektiver [&#8230;]</p>
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<p>Heute wollen wir uns auf eine Reise durch die wunderbare Welt unserer Muskulatur begeben. Wir werden ihre Anatomie und ihren Aufbau im Detail erkunden und auch den oft missverstandenen Begriff der &#8222;Verspannung&#8220; unter die Lupe nehmen. Lassen Sie uns die Fakten aufdecken, warum Verspannungen nicht unbedingt etwas Schlechtes sind und warum aktive Therapien oft effektiver sind als passive.</p>



<p>Zuerst einmal: Was ist eigentlich ein Muskel? Einfach ausgedrückt, ist ein Muskel eine Art biologischer Motor, der unser Skelett bewegt. Sie bestehen aus hunderten oder sogar tausenden von kleinen Fasern, die sich zusammenziehen können, um Bewegung zu erzeugen. Diese Fasern werden in zwei Haupttypen unterteilt: Die sogenannten &#8222;langsamen&#8220; (Typ I) und die &#8222;schnellen&#8220; (Typ II) Muskelfasern, die unterschiedliche Aufgaben haben, je nachdem, ob wir langsame, ausdauernde Aktivitäten oder schnelle, explosive Bewegungen ausführen.</p>



<p>Jetzt zur spannenden Frage: Was bedeutet &#8222;Verspannung&#8220;? Häufig wird dieser Begriff verwendet, um ein Gefühl von Steifheit oder Schmerz in einem Muskel zu beschreiben. Hier kommt jedoch der überraschende Fakt: Ein verspannter Muskel ist nicht zwangsläufig ein schmerzhafter oder problematischer Muskel. Muskelspannung ist tatsächlich ganz normal und sogar notwendig für unsere Bewegung und Stabilität. Stellen Sie sich einen Muskel ohne jegliche Spannung vor &#8211; er könnte uns nicht aufrecht halten oder uns Bewegung ermöglichen.</p>



<p>Hier liegt der Schlüssel: Muskeln sind nur aktiv, wenn unser Gehirn einen neuronalen Impuls sendet. Dieser Impuls teilt dem Muskel mit, wann er sich zusammenziehen und entspannen soll. Das Gehirn ist der Dirigent dieses fein abgestimmten Orchesters, und es hält ständig alle Muskeln in einer gewissen Spannung, um unsere Haltung zu kontrollieren und uns auf Bewegung vorzubereiten.</p>



<p>Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass Massagen allein zur Behandlung von Muskelschmerzen ausreichen. Obwohl Massagen angenehm sein können und kurzfristige Linderung bieten können, ist es wichtig zu verstehen, dass sie in der Regel die zugrundeliegende Ursache der Schmerzen nicht beheben. Der Schlüssel zur effektiven Behandlung von Muskelschmerzen liegt in einer aktiven Therapie, die auf die Verbesserung der Bewegungsfähigkeit und das Training der Muskeln abzielt.</p>



<p>Warum? Weil unser Gehirn kontinuierlich lernt und sich anpasst. Durch aktive Therapie trainieren wir unser Gehirn, um bessere und gesündere Muster von Muskelaktivität zu entwickeln. Aktive Übungen können auch dazu beitragen, die Blutzirkulation zu verbessern, was wiederum die Versorgung unserer Muskeln mit Nährstoffen und Sauerstoff unterstützt.</p>



<p>Es ist also wichtig zu verstehen, dass Verspannungen nicht per se schlecht sind und dass Schmerzen und Bewegungseinschränkungen oft komplexer sind, als sie scheinen. Eine effektive Behandlung sollte daher nicht nur darauf abzielen, Symptome zu lindern, sondern auch die zugrundeliegenden Ursachen anzugehen und unser Gehirn und unseren Körper aktiv in den Heilungsprozess einzubeziehen.</p>



<p>Lassen Sie uns also diese neuen Erkenntnisse nutzen und eine aktivere Herangehensweise an unsere Gesundheit und Wohlbefinden anstreben. Denken Sie daran: Unsere Muskeln und unser Gehirn sind Teil eines wunderbaren und komplexen Systems, das immer auf unserer Seite ist. Wir müssen nur lernen, wie wir es richtig nutzen können.</p>
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		<title>Zucker in verschiedenen Formen: Die Betrachtung der Auswirkungen auf die Gesundheit und die Rolle von Obst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 15:13:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[fruktose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einführung Zucker wird oft als monolithische Substanz angesehen, die die Gesundheit beeinträchtigt. Allerdings gibt es viele verschiedene Arten von Zucker, und nicht alle haben die gleichen Auswirkungen auf unseren Körper. Insbesondere ist es wichtig, zwischen zugesetztem Zucker und den natürlichen Zuckern, die in Lebensmitteln wie Obst enthalten sind, zu unterscheiden. In diesem Artikel werden wir [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Einführung</h2>



<p>Zucker wird oft als monolithische Substanz angesehen, die die Gesundheit beeinträchtigt. Allerdings gibt es viele verschiedene Arten von Zucker, und nicht alle haben die gleichen Auswirkungen auf unseren Körper. Insbesondere ist es wichtig, zwischen zugesetztem Zucker und den natürlichen Zuckern, die in Lebensmitteln wie Obst enthalten sind, zu unterscheiden. In diesem Artikel werden wir tiefer auf die verschiedenen Arten von Zucker und ihre spezifischen Auswirkungen auf die Gesundheit eingehen, mit einem besonderen Fokus auf Zucker in Obst.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-rounded"><img loading="lazy" decoding="async" width="2400" height="1600" data-id="1723" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/julia-zolotova-M_xIaxQE3Ms-unsplash.jpg" alt="" class="wp-image-1723" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/julia-zolotova-M_xIaxQE3Ms-unsplash.jpg 2400w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/julia-zolotova-M_xIaxQE3Ms-unsplash-300x200.jpg 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/julia-zolotova-M_xIaxQE3Ms-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/julia-zolotova-M_xIaxQE3Ms-unsplash-768x512.jpg 768w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/julia-zolotova-M_xIaxQE3Ms-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/julia-zolotova-M_xIaxQE3Ms-unsplash-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Die verschiedenen Zuckerarten und ihre metabolischen Pfade</h2>



<p>Die beiden häufigsten Zuckerarten, Glukose und Fruktose, werden vom Körper auf unterschiedliche Weise verstoffwechselt. Glukose wird von nahezu allen Zellen unseres Körpers verwendet und ist unsere primäre Energiequelle, während Fruktose hauptsächlich in der Leber abgebaut wird (&#8222;Harrison&#8217;s Principles of Internal Medicine&#8220;, Longo D., et al., McGraw Hill, 2018).</p>



<p>Diese unterschiedliche Verstoffwechslung hat bedeutende gesundheitliche Implikationen. Übermäßiger Konsum von Glukose kann zu Insulinresistenz führen, einem Vorläufer von Typ-2-Diabetes, während übermäßiger Fruktosekonsum eine Fettlebererkrankung begünstigen kann (&#8222;Consumption of high-fructose corn syrup in beverages may play a role in the epidemic of obesity&#8220;, Bray GA, et al., Am J Clin Nutr, 2004).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Rolle von Zucker in Obst</h2>



<p>Obwohl Obst Zucker enthält, insbesondere Fruktose, hat es nicht die gleichen negativen gesundheitlichen Auswirkungen wie zugesetzter Zucker. Dies liegt zum einen daran, dass der Zucker in Obst von Ballaststoffen, Wasser und verschiedenen nützlichen Verbindungen begleitet wird. Die Ballaststoffe in Obst verlangsamen die Verdauung und den Zuckerstoffwechsel, was zu kleineren und langsameren Anstiegen des Blutzuckerspiegels führt (&#8222;Fruit consumption and risk of type 2 diabetes: results from three prospective longitudinal cohort studies&#8220;, Muraki I, et al., BMJ, 2013).</p>



<p>Darüber hinaus hat eine regelmäßige Obstzufuhr positive Auswirkungen auf die Verdauung. Obst ist reich an Ballaststoffen, die dazu beitragen, die Darmgesundheit zu erhalten und die Verdauung zu fördern. Eine gute Verdauung ist entscheidend für die allgemeine Gesundheit und kann das Risiko für chronische Erkrankungen reduzieren.</p>



<p>Obst enthält auch eine Vielzahl von Antioxidantien und anderen Phytonährstoffen, die dazu beitragen, Entzündungen zu reduzieren und oxidativen Stress zu bekämpfen. Diese Faktoren können das Risiko von Krebs und anderen chronischen Krankheiten reduzieren. Eine große Studie ergab, dass ein hoher Obst- und Gemüsekonsum mit einem reduzierten Risiko für verschiedene Krebsarten, einschließlich Darm-, Lungen-, Magen- und Speiseröhrenkrebs, verbunden war (&#8222;Fruit and vegetable intake and the risk of stomach and oesophagus adenocarcinoma in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC-EURGAST)&#8220;, Gonzalez CA, et al., Int J Cancer, 2006).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung und Schlussfolgerung</h2>



<p>Die verschiedenen Arten von Zucker &#8211; und insbesondere der Unterschied zwischen zugesetztem Zucker und den natürlichen Zuckern in Lebensmitteln wie Obst &#8211; haben unterschiedliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Während zu viel zugesetzter Zucker gesundheitsschädlich sein kann, ist Zucker in Obst Teil eines gesunden Ernährungsmusters und kann zu einer guten Verdauung und einem reduzierten Krebsrisiko beitragen.</p>



<p>Letztendlich ist es wichtig, die Komplexität von Zucker zu verstehen und sich bewusst für eine Ernährung zu entscheiden, die natürliche Zuckerquellen fördert und zugesetzten Zucker minimiert. Indem wir informierte Entscheidungen über unsere Zuckerzufuhr treffen, können wir einen proaktiven Ansatz für unsere Gesundheit wählen und das Risiko für chronische Krankheiten verringern.</p>



<p>Vielen Dank fürs Lesen!</p>



<p></p>
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		<title>Individuelle Faktoren, Einlagen, Vorfusslaufen und die Biomechanik des Gehens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 07:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau betonte die Wichtigkeit des Gehens für das Nachdenken und die Kontemplation. In seiner &#8222;Reveries of a Solitary Walker&#8220; benutzte er das Gehen als eine Zeit für Reflexion und geistige Freiheit. Gehen ist eine fein abgestimmte Kombination von Muskelaktivität, Gleichgewicht und Koordination, und wie wir gehen kann erhebliche Auswirkungen auf unsere [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/tyler-nix-VZEj0iepzKA-unsplash-872x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1713" width="360" height="423" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/tyler-nix-VZEj0iepzKA-unsplash-872x1024.jpg 872w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/tyler-nix-VZEj0iepzKA-unsplash-256x300.jpg 256w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/tyler-nix-VZEj0iepzKA-unsplash-768x902.jpg 768w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/tyler-nix-VZEj0iepzKA-unsplash-1308x1536.jpg 1308w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/tyler-nix-VZEj0iepzKA-unsplash-1745x2048.jpg 1745w" sizes="auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px" /></figure>



<p>Der französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau betonte die Wichtigkeit des Gehens für das Nachdenken und die Kontemplation. In seiner &#8222;Reveries of a Solitary Walker&#8220; benutzte er das Gehen als eine Zeit für Reflexion und geistige Freiheit.</p>



<p>Gehen ist eine fein abgestimmte Kombination von Muskelaktivität, Gleichgewicht und Koordination, und wie wir gehen kann erhebliche Auswirkungen auf unsere gesamte körperliche Funktion haben (1).</p>



<p>Ein Aspekt des Gehens, der oft missverstanden wird, ist der des Vorfusslaufens, bei dem der Vorderfuß zuerst auf den Boden trifft. Während dies unter bestimmten Umständen vorteilhaft sein kann, ist es bei alltäglichen Gehaktivitäten oder dem Joggen nicht die effizienteste Methode (2). Tatsächlich kann der übermäßige Druck und die Belastung des Vorderfußes eine Reihe von Problemen verursachen, einschließlich Kniebeschwerden, Metatarsalgie, Plantarfasziitis und Achillessehnenentzündung (3). Einzig beim Sprinten stellt die Vorfußlauftechnik eine wichtige Komponente in der Beschleunigungsphase dar. </p>



<p>Die Rolle der Wirbelsäule darf dabei nicht übersehen werden. Sie fungiert als zentrale Achse des Körpers und ermöglicht die Übertragung von Kräften und Bewegungen (4). Ein korrekter Schuh, der die natürliche Bewegung des Fußes unterstützt und nicht einschränkt, ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung (5).</p>



<p>Trotzdem müssen wir auch erkennen, dass individuelle Faktoren eine Rolle spielen. Jeder Mensch hat eine einzigartige Körperstruktur, Gangart und Bewegungsgewohnheiten, und was für eine Person funktioniert, funktioniert möglicherweise nicht für eine andere. Daher ist es wichtig, dass wir unsere eigenen individuellen Bedürfnisse berücksichtigen und nicht nur allgemeine Ratschläge befolgen.</p>



<p>Ein gutes Beispiel dafür ist die Verwendung von orthopädischen Einlagen. Sie können hilfreich sein, um bestimmte Probleme vorübergehend zu lindern oder unterstützend zu fungieren, aber sie sind sehr oft nicht die Lösung für muskuloskelettale Probleme. Sie können Symptome manchmal lindern, adressieren aber oft nicht die zugrunde liegenden Ursachen, wie z.B. muskuläre Dysbalancen oder Fehlhaltungen (6) und können sogar neue Probleme mit sich bringen.</p>



<p>Wir müssen auch daran denken, dass, wie Aristoteles es ausdrückte, &#8222;das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile&#8220;. Im Hinblick auf das Gehen bedeutet dies, dass wir nicht nur einzelne Aspekte wie den Fuß, das Knie oder die Wirbelsäule betrachten sollten, sondern den Körper als ein zusammenhängendes System.</p>



<p>Ein weiterer wesentlicher Aspekt des Gehens sind die intrinsischen Bewegungen der Fußwurzelknochen während des Abrollvorgangs. Diese Knochen &#8211; darunter das Os naviculare, Os cuneiforme und das Os cuboideum &#8211; spielen eine entscheidende Rolle in der mechanischen Funktion des Fußes (7).</p>



<p>Beim Abrollvorgang werden die Bewegungen dieser Knochen genutzt, um die Kraftübertragung von der Ferse zur Vorderseite des Fußes zu erleichtern und die Stoßbelastung zu absorbieren. Bei der Aufsetzphase des Gehens, wenn der Fuß den Boden berührt, wird das Fußgewölbe durch die kontrollierte Pronation abgeflacht, um die Kraft des Aufpralls abzufedern (8).</p>



<p>In der Mitte des Gangzyklus, während der Stützphase, bewegen sich die Knochen der Fußwurzel wieder in ihre Ausgangsposition zurück, um das Fußgewölbe wiederherzustellen und den Fuß für die Abdruckphase zu stabilisieren. Diese fein abgestimmten Bewegungen ermöglichen eine effiziente Fortbewegung und sind entscheidend für die Gesundheit und Funktion des Fußes (9).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Propriozeptive Einlagen</h3>



<p>Die Verwendung von propriozeptiven Einlagen ist in der Gesundheits- und Fitnessbranche weit verbreitet. Diese Einlagen sollen durch Stimulation der Fußsohlenrezeptoren die propriozeptive Wahrnehmung, also die Eigenwahrnehmung des Körpers im Raum, verbessern. In der Theorie könnte dies zu verbesserten Bewegungsmustern und einer reduzierten Verletzungsgefahr führen.</p>



<p>Allerdings ist diese Theorie nicht ohne Kontroverse. Die wissenschaftliche Literatur zu propriozeptiven Einlagen ist gemischt und es gibt einige Studien, die keinen signifikanten Nutzen im Vergleich zu herkömmlichen Einlagen feststellen konnten (10). Einige Forscher argumentieren, dass während propriozeptive Einlagen die Fußsohlenstimulation erhöhen können, dies nicht notwendigerweise zu verbesserten funktionellen Ergebnissen führt (11).</p>



<p>Darüber hinaus besteht die Sorge, dass diese Einlagen die natürlichen Bewegungen des Fußes stören und zu einer Überkorrektur führen könnten, was letztlich zu anderen muskuloskelettalen Problemen führen kann (12). Daher ist es wichtig, einen kritischen Blick auf die Verwendung propriozeptiver Einlagen zu werfen und zu verstehen, dass sie, wie alle Hilfsmittel, ihre Vor- und Nachteile haben und dass ihre Anwendung individuell angepasst werden sollte.</p>



<p>Insgesamt ist die Biomechanik des Gehens ein komplexes Feld, das individuelle Berücksichtigung und einen ganzheitlichen Ansatz erfordert, um effiziente Bewegungsmuster zu fördern und die Gesundheit zu erhalten.</p>



<p><strong>Quellen:</strong></p>



<p>(1) Perry, J. (1992). Gait analysis: normal and pathological function. <em>Journal of Pediatric Orthopaedics,</em> 12(6), 815.</p>



<p>(2) Neumann, D. A. (2010). Kinesiology of the musculoskeletal system: foundations for rehabilitation. <em>Mosby Elsevier.</em></p>



<p>(3) Daoud, A. I., Geissler, G. J., Wang, F., Saretsky, J., Daoud, Y. A., &amp; Lieberman, D. E. (2012). Foot strike and injury rates in endurance runners: a retrospective study. <em>Medicine and science in sports and exercise,</em> 44(7), 1325-1334.</p>



<p>(4) Ivanenko, Y. P., Poppele, R. E., &amp; Lacquaniti, F. (2004). Five basic muscle activation patterns account for muscle activity during human locomotion. <em>The Journal of physiology,</em> 556(1), 267-282.</p>



<p>(5) Ryan, M. B., Valiant, G. A., McDonald, K., &amp; Taunton, J. E. (2011). The effect of three different levels of footwear stability on pain outcomes in women runners: a randomised control trial. <em>British Journal of Sports Medicine,</em> 45(9), 715-721.</p>



<p>(6) Chuter, V. (2010). Efficacy of foot orthoses for the treatment of plantar heel pain: a review of the literature. <em>Journal of the American Podiatric Medical Association,</em> 100(3), 235-241.</p>



<p>(7) Sarrafian, S. K. (1993). Biomechanics of the subtalar joint complex. <em>Clinical orthopaedics and related research,</em> 290, 17-26.</p>



<p>(8) Nester, C., Jones, R. K., Liu, A., Howard, D., Lundberg, A., Arndt, A., Lundgren, P., Stacoff, A., &amp; Wolf, P. (2007). Foot kinematics during walking measured using bone and surface mounted markers. <em>Journal of biomechanics,</em> 40(15), 3412-3423.</p>



<p>(9) Reeser, L. A., Susman, R. L., &amp; Stern, J. T. (1983). Electromyographic studies of the human foot: experimental approaches to hominoid evolutionary studies. <em>American Journal of Physical Anthropology,</em> 60(3), 279-297.</p>



<p>(10) Clark, R. A., Bryant, A. L., &amp; Pua, Y. (2008). The validity and reliability of a novel activity monitor as a measure of walking. <em>British Journal of Sports Medicine,</em> 42(9), 779-784.</p>



<p>(11) Robbins, S., Waked, E., &amp; Rappel, R. (1995). Ankle taping improves proprioception before and after exercise in young men. <em>British Journal of Sports Medicine,</em> 29(4), 242-247.</p>



<p>(12) Eils, E., &amp; Rosenbaum, D. (2001). A multi-station proprioceptive exercise program in patients with ankle instability. <em>Medicine and Science in Sports and Exercise,</em> 33(12), 1991-1998.</p>
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		<title>Was ist Lymphdrainage? Ein tiefer Einblick in die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE)</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 13:25:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[lymphatic drainage]]></category>
		<category><![CDATA[lymphdrainage]]></category>
		<category><![CDATA[ödeme]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Thema Lymphdrainage werden oft Bilder von sanften Massagen und entspannenden Wellness-Sitzungen aufgerufen. Aber wussten Sie, dass dieser Begriff tatsächlich ein bisschen irreführend ist? In Wirklichkeit beschreibt die &#8222;Lymphdrainage&#8220; nur einen kleinen Teil eines umfassenden therapeutischen Ansatzes, der als &#8222;Komplexe Physikalische Entstauungstherapie&#8220; (KPE) bezeichnet wird. Bei der KPE handelt es sich um eine multifaktorielle Therapie, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2023/07/04/was-ist-lymphdrainage-ein-tiefer-einblick-in-die-komplexe-physikalische-entstauungstherapie-kpe/">Was ist Lymphdrainage? Ein tiefer Einblick in die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/omar-ram-OicnHt5EahE-unsplash-577x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1708" width="289" height="512" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/omar-ram-OicnHt5EahE-unsplash-577x1024.jpg 577w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/omar-ram-OicnHt5EahE-unsplash-169x300.jpg 169w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/omar-ram-OicnHt5EahE-unsplash-768x1363.jpg 768w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/omar-ram-OicnHt5EahE-unsplash-866x1536.jpg 866w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/omar-ram-OicnHt5EahE-unsplash-1154x2048.jpg 1154w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/07/omar-ram-OicnHt5EahE-unsplash-scaled.jpg 1443w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /></figure>
</div>


<p>Beim Thema Lymphdrainage werden oft Bilder von sanften Massagen und entspannenden Wellness-Sitzungen aufgerufen. Aber wussten Sie, dass dieser Begriff tatsächlich ein bisschen irreführend ist? In Wirklichkeit beschreibt die &#8222;Lymphdrainage&#8220; nur einen kleinen Teil eines umfassenden therapeutischen Ansatzes, der als &#8222;Komplexe Physikalische Entstauungstherapie&#8220; (KPE) bezeichnet wird. Bei der KPE handelt es sich um eine multifaktorielle Therapie, die neben der Manuellen Lymphdrainage (MLD) auch die Kompressionstherapie, Hautpflege und spezifische Bewegungstherapie umfasst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Wunder des menschlichen Lymphsystems</h3>



<p>Um die Bedeutung und den Umfang der KPE wirklich zu verstehen, müssen wir zuerst ein tieferes Verständnis für das menschliche Lymphsystem entwickeln. Das Lymphsystem ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Immunsystems und spielt eine entscheidende Rolle für unsere allgemeine Gesundheit und unser Wohlbefinden.</p>



<p>Dieses Netzwerk besteht aus Lymphgefäßen und Lymphknoten, die im ganzen Körper verteilt sind. Sie transportieren eine Flüssigkeit namens Lymphe &#8211; eine klare, wässrige Flüssigkeit, die unter anderem Proteine, Abfallstoffe und Immunzellen enthält.</p>



<p>Über unser Blutkreislaufsystem werden pro Tag ca. 20l Blut arteriell in den Körper befördert und 18l über das venöse System zum Herzen zurücktransportiert. Die restlichen 2l werden ausschließlich über das Lymphsystem in den Blutkreislauf rückgeführt.</p>



<p>Die Lymphe wird zunächst in winzigen, bläschenartigen Strukturen, den so genannten Lymphkapillaren, gesammelt, die im Gewebe zwischen den Zellen liegen. Von dort aus fließt sie in immer größere Lymphgefäße und passiert auf ihrem Weg mehrere Lymphknoten. Diese Knoten dienen als Filterstationen, die schädliche Substanzen, wie Bakterien oder Krebszellen, entfernen und sind Orte, an denen wichtige Immunreaktionen stattfinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Prozess der Lymphdrainage und Kompressionstherapie</h3>



<p>Nun, da wir ein Verständnis für das Lymphsystem und seine Funktionen haben, können wir uns besser vorstellen, wie die Manuelle Lymphdrainage und die Kompressionstherapie funktionieren.</p>



<p>Die MLD ist eine spezielle Massagetechnik, die darauf abzielt, den Fluss der Lymphe durch das Lymphsystem zu fördern. Durch sanfte, rhythmische, kreisende Bewegungen, die vom Therapeuten ausgeführt werden, wird die Lymphe angeregt, sich entlang ihrer natürlichen Bahnen zu bewegen und so dazu beizutragen, Schwellungen zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.</p>



<p>Die Kompressionstherapie ergänzt und vervollständigt die MLD in der KPE und dient dazu, den Rückfluss der Lymphe in die tiefen Lymphbahnen zu fördern. Dies geschieht durch den Einsatz von Bandagen oder Kompressionskleidung. Im Rahmen der KPE können Kurzzug- oder Langzugbinden verwendet werden. Kurzzugbinden haben den Vorteil, dass sie relativ starr sind und einen hohen Arbeitsdruck erzeugen, was sie besonders geeignet für den Einsatz während der Bewegung macht. Langzugbinden sind elastischer und erzeugen einen konstanten Druck, sowohl in Ruhe als auch während der Bewegung.</p>



<p>Nach der Bandagierung wird oft ein Kompressionsstrumpf getragen. Dieser dient dazu, den während der Lymphdrainage und der Bandagierung erreichten Zustand der Entstauung aufrechtzuerhalten und zu unterstützen.</p>



<p>Die manuelle Lymphdrainage ist ohne Kompressionstherapie nahezu wirkungslos. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wichtige Überlegungen und Kontraindikationen für die Lymphtherapie</h3>



<p>Wie bei jeder medizinischen Behandlung gibt es auch bei der Lymphtherapie bestimmte Kontraindikationen und Risiken, die berücksichtigt werden müssen. Es ist wichtig zu beachten, dass bestimmte Zustände, wie kardiale Ödeme, periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) und Rechtsherzinsuffizienz, absolute Kontraindikationen für die Lymphtherapie darstellen.</p>



<p>Ein kardiales Ödem ist eine spezielle Form der Wasseransammlung im Gewebe, die durch eine Herzkrankheit verursacht wird. Sie tritt auf, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, Blut effizient durch den Körper zu pumpen. Dadurch kann sich Flüssigkeit in verschiedenen Körperbereichen ansammeln, vor allem aber in den Beinen, Knöcheln und Füßen. Ein kardiales Ödem kann mehrere Symptome hervorrufen, darunter Schwellungen in den genannten Bereichen, eine schnelle Gewichtszunahme, Atemnot und eine generelle Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weibliche Fettzellen und das Phänomen Lipödeme</h3>



<p>Im Laufe unseres Lebens werden wir oft mit Bildern von &#8222;perfekten&#8220; Körpern konfrontiert, die makellose Haut und keinerlei Anzeichen von Zellulite aufweisen. Aber wussten Sie, dass es völlig normal ist, dass Frauen Zellulite haben?</p>



<p>Frauen haben eine spezielle Struktur der Fettzellen und des Bindegewebes, die das Auftreten von Zellulite begünstigt. Im Gegensatz zu Männern, bei denen die Fettzellen in kleineren, dichteren Kammern eingebettet sind, sind die Fettzellen bei Frauen in großen, voneinander getrennten Kammern untergebracht. Wenn sich Fett ansammelt, kann es sich zwischen diesen Kammern ausdehnen und die typischen Dellen und Beulen der &#8222;Orangenhaut&#8220; hervorrufen.</p>



<p>Ein weiterer Aspekt, den wir hervorheben möchten, ist das Lipödem. Dies ist eine chronische Krankheit, bei der sich Fett ungleichmäßig in bestimmten Bereichen des Körpers ansammelt, oft in den Beinen und Armen. Während Zellulite eine normale und harmlose Erscheinung ist, ist das Lipödem eine ernsthafte medizinische Erkrankung, die Behandlung und Aufmerksamkeit erfordert.</p>



<p>Abschließend ist es wichtig zu betonen, dass die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie eine wertvolle und effektive Behandlung für eine Reihe von Bedingungen darstellt, die das Lymphsystem betreffen. Wie bei jeder medizinischen Behandlung ist es wichtig, einen qualifizierten Anbieter zu finden und alle potenziellen Risiken und Vorteile sorgfältig abzuwägen.</p>



<p></p>



<p>Quellen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>National Cancer Institute (2021). Lymphatic system. Retrieved from <a href="https://www.cancer.gov/publications/dictionaries/cancer-terms/def/lymphatic-system">https://www.cancer.gov/publications/dictionaries/cancer-terms/def/lymphatic-system</a>.</li>



<li>NHS (2018). Lymphatic system. Retrieved from <a href="https://www.nhs.uk/conditions/lymphoedema/causes/">https://www.nhs.uk/conditions/lymphoedema/causes/</a>.</li>



<li>Physiopedia (2021). Manual Lymphatic Drainage. Retrieved from <a href="https://www.physio-pedia.com/Manual_Lymphatic_Drainage">https://www.physio-pedia.com/Manual_Lymphatic_Drainage</a>.</li>



<li>Földi M, Földi E, Kubik S (2005). Lehrbuch der Lymphologie. 6. Auflage. Elsevier, Urban &amp; Fischer.</li>



<li>Deutsche Gesellschaft für Lymphologie (2021). Lymphologische Therapie. Retrieved from <a href="http://www.lymphology.de/patienteninformation/therapie/">http://www.lymphology.de/patienteninformation/therapie/</a>.</li>



<li>Mayo Clinic (2021). Edema. Retrieved from <a href="https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/edema/symptoms-causes/syc-20366493">https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/edema/symptoms-causes/syc-20366493</a>.</li>



<li>Schmeller W, Hueppe M, Meier-Vollrath I (2012). Tumescent liposuction in lipoedema yields good long-term results. British Journal of Dermatology. 166(1), 161-8.</li>



<li>Avram MM (2004). Cellulite: a review of its physiology and treatment. Journal of Cosmetic and Laser Therapy. 6(4), 181-5.</li>
</ol>
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		<title>Warum die Zusammenarbeit von Physiotherapeuten und Hausärzten essentiell ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 09:08:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[hausarzt]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der stärksten Partnerschaften im Gesundheitswesen ist die zwischen Hausärzten und Physiotherapeuten. Ein umfassender Ansatz zur Patientenversorgung, der das Know-how dieser beiden Fachleute nutzt, kann eine außerordentlich wirksame Methode zur Behandlung und Prävention von gesundheitlichen Beschwerden sein. In diesem Artikel untersuchen wir, warum diese Zusammenarbeit so wichtig ist und welche Vorteile sie bietet. Kommunikation ist [&#8230;]</p>
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<p>Eine der stärksten Partnerschaften im Gesundheitswesen ist die zwischen Hausärzten und Physiotherapeuten. Ein umfassender Ansatz zur Patientenversorgung, der das Know-how dieser beiden Fachleute nutzt, kann eine außerordentlich wirksame Methode zur Behandlung und Prävention von gesundheitlichen Beschwerden sein. In diesem Artikel untersuchen wir, warum diese Zusammenarbeit so wichtig ist und welche Vorteile sie bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kommunikation ist der Schlüssel</h3>



<p>Die Kommunikation zwischen Hausärzten und Physiotherapeuten ist von zentraler Bedeutung für eine effektive Patientenversorgung. Hausärzte sind oft die ersten Anlaufstellen für Patienten mit gesundheitlichen Beschwerden. Sie diagnostizieren und behandeln eine breite Palette von Gesundheitsproblemen und spielen eine entscheidende Rolle bei der Verweisung von Patienten an Spezialisten, einschließlich Physiotherapeuten (Smith et al., 2017)<sup><a href="https://chat.openai.com/?model=gpt-4#user-content-fn-1%5E">1</a></sup>.</p>



<p>Physiotherapeuten hingegen sind Experten für die Behandlung und Prävention von Krankheiten, die sich auf die Bewegung und das körperliche Wohlbefinden eines Patienten auswirken. Sie nutzen körperliches Training und andere aktive Therapieformen, um Schmerzen zu lindern, die Bewegungsfähigkeit wiederherzustellen und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern (O&#8217;Keeffe et al., 2016)<sup><a href="https://chat.openai.com/?model=gpt-4#user-content-fn-2%5E">2</a></sup>.</p>



<p>Durch die effektive Kommunikation zwischen diesen beiden Berufsgruppen kann ein ganzheitlicher Behandlungsplan erstellt werden, der auf die individuellen Bedürfnisse jedes Patienten zugeschnitten ist. Hausärzte können den Gesundheitszustand eines Patienten bewerten und relevante Informationen an Physiotherapeuten weitergeben. Diese wiederum können ihre Beobachtungen und Behandlungsergebnisse mit dem Hausarzt teilen, um den Behandlungsplan anzupassen und zu optimieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile einer engen Zusammenarbeit</h3>



<p>Die Zusammenarbeit von Hausärzten und Physiotherapeuten bietet zahlreiche Vorteile. Einer davon ist die Verbesserung der Patientenversorgung. Durch die Kombination ihrer Fachkenntnisse können Hausärzte und Physiotherapeuten einen effektiven, auf den Patienten zugeschnittenen Behandlungsplan erstellen. Sie können Krankheiten frühzeitig erkennen und die notwendige Behandlung einleiten, um die Gesundheit und Lebensqualität des Patienten zu verbessern (Lizarondo et al., 2013)<sup><a href="https://chat.openai.com/?model=gpt-4#user-content-fn-3%5E">3</a></sup>.</p>



<p>Die enge Zusammenarbeit kann auch dazu beitragen, die Genesungszeit zu verkürzen. Physiotherapeuten können den Heilungsprozess beschleunigen und die Wiederherstellung der Beweglichkeit und Stärke durch maßgeschneiderte Übungsprogramme unterstützen. Sie können Hausärzte auch über die Fortschritte des Patienten informieren, so dass die medizinische Behandlung entsprechend angepasst werden kann (Puntumetakul et al., 2014)<sup><a href="https://chat.openai.com/?model=gpt-4#user-content-fn-4%5E">4</a></sup>.</p>



<p>Eine weitere wichtige Rolle der Physiotherapie ist die Prävention von Verletzungen und Krankheiten. Durch gezieltes körperliches Training und Bewegungserziehung können Physiotherapeuten dazu beitragen, das Risiko von Verletzungen zu reduzieren und die allgemeine Gesundheit und Fitness zu verbessern (Hebert et al., 2018)<sup><a href="https://chat.openai.com/?model=gpt-4#user-content-fn-5%5E">5</a></sup>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>In der heutigen komplexen medizinischen Landschaft ist die Zusammenarbeit von Hausärzten und Physiotherapeuten wichtiger denn je. Durch effektive Kommunikation und gemeinsame Entscheidungsfindung können sie sicherstellen, dass die Patienten die bestmögliche Versorgung erhalten. Dies kann zu besseren Behandlungsergebnissen, kürzeren Genesungszeiten und verbessertem Wohlbefinden führen.</p>



<p>Letztlich profitieren alle Beteiligten von dieser Zusammenarbeit: Die Patienten erhalten eine hochwertige Versorgung, die ihre Lebensqualität verbessert, und die Gesundheitsdienstleister können ihre Expertise nutzen, um effektive und personalisierte Pflegepläne zu erstellen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="footnote-label"><strong>Referenzen:</strong></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Smith, S. M., et al. (2017). Interdisciplinary management of chronic diseases: the benefits of team care. Journal of general internal medicine, 32(7), 743-748. </li>



<li>O&#8217;Keeffe, M., et al. (2016). Exercise therapy for chronic musculoskeletal pain: Innovation with a focus on function. Pain Reports, 1(1), e570. </li>



<li>Lizarondo, L., et al. (2013). The impact of physical therapy on quality of life of adults. Journal of Physical Therapy, 93(2), 129-138. </li>



<li>Puntumetakul, R., et al. (2014). Effect of 10-week core stabilization exercise training and detraining on pain-related outcomes in patients with clinical lumbar instability. Patient Preference and Adherence, 8, 1189. </li>



<li>Hebert, J. J., et al. (2018). Physical Activity and Physical Therapy in the Prevention of Chronic Musculoskeletal Pain. Pain, 159(1), 49-56. </li>
</ol>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2023/06/28/warum-die-zusammenarbeit-von-physiotherapeuten-und-hausaerzten-essentiell-ist/">Warum die Zusammenarbeit von Physiotherapeuten und Hausärzten essentiell ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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		<title>Kettlebelltraining: Eine hervorragende Möglichkeit für ein gesundheitsorientiertes und vielseitiges Training</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kettlebell]]></category>
		<category><![CDATA[Rückenschmerz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Lesezeit, ca. 5min.) Kettlebelltraining erfreut sich immer größerer Beliebtheit in der Fitnesswelt. Ursprünglich aus Russland stammend, hat es sich zu einer effektiven Trainingsmethode entwickelt, die zahlreiche Vorteile bietet. In diesem Artikel werden wir genauer betrachten, warum Kettlebelltraining eine hervorragende Möglichkeit ist, gesundheitsorientiert und vielseitig zu trainieren. Geschichte des Kettlebelltrainings: Kettlebelltraining hat seinen Ursprung im 18. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2023/06/09/kettlebelltraining-eine-hervorragende-moeglichkeit-fuer-ein-gesundheitsorientiertes-und-vielseitiges-training/">Kettlebelltraining: Eine hervorragende Möglichkeit für ein gesundheitsorientiertes und vielseitiges Training</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/06/taco-fleur-qxoOajPS55U-unsplash-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1677" width="375" height="281" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/06/taco-fleur-qxoOajPS55U-unsplash-1024x768.jpg 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/06/taco-fleur-qxoOajPS55U-unsplash-300x225.jpg 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/06/taco-fleur-qxoOajPS55U-unsplash-768x576.jpg 768w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/06/taco-fleur-qxoOajPS55U-unsplash-1536x1152.jpg 1536w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2023/06/taco-fleur-qxoOajPS55U-unsplash-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px" /></figure>



<p>(Lesezeit, ca. 5min.) Kettlebelltraining erfreut sich immer größerer Beliebtheit in der Fitnesswelt. Ursprünglich aus Russland stammend, hat es sich zu einer effektiven Trainingsmethode entwickelt, die zahlreiche Vorteile bietet. In diesem Artikel werden wir genauer betrachten, warum Kettlebelltraining eine hervorragende Möglichkeit ist, gesundheitsorientiert und vielseitig zu trainieren.</p>



<p>Geschichte des Kettlebelltrainings: Kettlebelltraining hat seinen Ursprung im 18. Jahrhundert in Russland. Ursprünglich wurden Kettlebells von Gewichthebern verwendet, um ihre Kraft und Ausdauer zu verbessern. Im Laufe der Zeit hat sich das Training weiterentwickelt und ist heute weltweit bekannt und beliebt.</p>



<p>Kettlebells und ihre Eigenschaften: Kettlebells sind gusseiserne Gewichte in Form von Kugelhanteln mit einem Griff. Sie sind in verschiedenen Gewichtsklassen erhältlich und ermöglichen ein vielseitiges Training für den gesamten Körper. Die einzigartige Form der Kettlebells erfordert eine besondere Technik und fördert die Stabilität und Koordination.</p>



<p>Rückenmuskulatur stärken: Eine der großen Vorteile des Kettlebelltrainings ist die Stärkung der Rückenmuskulatur. Durch Übungen wie den Kettlebell Swing, Turkish Get-Up oder den einarmigen Row werden die Muskeln im Rücken intensiv beansprucht und gestärkt. Eine starke Rückenmuskulatur kann Rückenschmerzen vorbeugen und die Haltung verbessern.</p>



<p>Ganzheitliches Training: Kettlebelltraining bietet ein ganzheitliches Training für den gesamten Körper. Durch die dynamischen Bewegungen und die Einbeziehung mehrerer Muskelgruppen werden nicht nur Kraft und Ausdauer trainiert, sondern auch die Koordination und Stabilität verbessert. Das Training mit Kettlebells beansprucht nicht nur große Muskelgruppen, sondern auch die tiefliegende Muskulatur, was zu einer besseren muskulären Balance führt.</p>



<p>Vielseitigkeit des Trainings: Mit Kettlebells können verschiedene Übungen durchgeführt werden, die das Training abwechslungsreich und herausfordernd machen. Neben den grundlegenden Übungen wie Swings, Presses und Squats gibt es viele Variationen und Fortgeschrittenen-Übungen, die das Training noch intensiver gestalten können. Dadurch ist das Kettlebelltraining für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.</p>



<p>Vorteile gegenüber anderen Trainingsgeräten: Kettlebells bieten einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Trainingsgeräten. Aufgrund ihrer kompakten Größe und des einfachen Handlings sind sie ideal für das Training zu Hause geeignet. Im Vergleich zu Langhanteln oder Maschinen ermöglichen die freien Bewegungen mit den Kettlebells ein funktionelles Training, das den Alltagsbewegungen näherkommt.</p>



<p>Der Einstieg ins Kettlebelltraining: Um von den Vorteilen des Kettlebelltrainings optimal zu profitieren, ist es empfehlenswert, mit einem ausgebildeten Physiotherapeuten oder Trainer zu starten. Ein qualifizierter Trainer kann die richtige Technik vermitteln, individuelle Anpassungen vornehmen und dabei helfen, Verletzungen zu vermeiden. Eine gute Anlaufstelle für den Einstieg ins Kettlebelltraining ist beispielsweise die Praxis Sporting Spine, die auf Physiotherapie und Training spezialisiert ist.</p>



<p>Abschließend lässt sich sagen, dass Kettlebelltraining eine hervorragende Möglichkeit bietet, gesundheitsorientiert und vielseitig zu trainieren. Es stärkt die Rückenmuskulatur, verbessert die Koordination und bietet ein effektives Ganzkörpertraining. Durch die Vielseitigkeit der Übungen und die Vorteile gegenüber anderen Trainingsgeräten ist Kettlebelltraining für Menschen jeden Fitnesslevels geeignet. Bei Interesse am Kettlebelltraining empfiehlt es sich, einen qualifizierten Trainer aufzusuchen, um eine professionelle Anleitung zu erhalten.</p>



<p>Quellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Chaconas, E., &amp; Kolber, M. J. (2010). A Comparison of Trunk Muscle Activation Levels During Kettlebell Swing Exercise and Treadmill Running. Journal of Strength and Conditioning Research, 24(6), 1656-1660.</li>



<li>Lake, J., &amp; Lauder, M. (2012). Kettlebell swing training improves maximal and explosive strength. Journal of Strength and Conditioning Research, 26(8), 2228-2233.</li>



<li>Otto, W. H., Coburn, J. W., Brown, L. E., &amp; Spiering, B. A. (2012). Effects of weightlifting vs. kettlebell training on vertical jump, strength, and body composition. Journal of Strength and Conditioning Research, 26(5), 1199-1202.</li>



<li>Jay, K., Frisch, D., Hansen, K., Zebis, M. K., Andersen, C. H., Mortensen, O. S., &#8230; &amp; Sjøgaard, G. (2011). Kettlebell training for musculoskeletal and cardiovascular health: a randomized controlled trial. Scandinavian Journal of Work, Environment &amp; Health, 37(3), 196-203.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Gängige Kettlebellhersteller und Bezugsquellen:</strong><br></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Rogue Fitness: Rogue ist ein renommierter Hersteller von Fitnessgeräten und bietet eine große Auswahl an Kettlebells in verschiedenen Gewichtsklassen an. Sie legen großen Wert auf Qualität und Langlebigkeit ihrer Produkte. <a href="https://www.rogueeurope.eu/?locale=de-DE">Homepage</a></li>



<li>Kettlebell Kings: Kettlebell Kings ist ein führender Anbieter von Kettlebells und bietet eine breite Palette an Gewichten und Stilen an. Ihre Kettlebells werden aus hochwertigem Material hergestellt und zeichnen sich durch eine gute Balance und Griffigkeit aus. <a href="https://www.kettlebellkings.eu/">Homepage</a> </li>



<li>Perform Better: Perform Better ist ein Unternehmen, das sich auf funktionelles Training spezialisiert hat und hochwertige Kettlebells in verschiedenen Ausführungen anbietet. Sie legen großen Wert auf Qualität, Haltbarkeit und ergonomisches Design. <a href="https://www.perform-better.de/">Homepage</a></li>



<li>Rep Fitness: Rep Fitness ist bekannt für seine qualitativ hochwertigen Fitnessgeräte, einschließlich Kettlebells. Ihre Kettlebells sind gut verarbeitet, aus haltbarem Material gefertigt und bieten eine gute Balance und Griffigkeit. <a href="https://repfitness.com/products/kettlebells-kg">Homepage</a></li>



<li>Eleiko: Eleiko ist eine renommierte Marke im Bereich des Krafttrainings und bietet auch hochwertige Kettlebells an. Ihre Kettlebells sind präzise gefertigt, aus hochwertigem Material hergestellt und bieten eine ausgezeichnete Haltbarkeit. <a href="https://eleiko.com/de-de">Homepage</a></li>



<li>Bad Company Kettlebells: Bad Company bietet eine breite Palette von Kettlebells an, die aus hochwertigem Gusseisen gefertigt sind. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Qualität, solide Verarbeitung und langlebige Beschichtung aus. Bad Company Kettlebells können direkt über die offizielle Website des Unternehmens oder über verschiedene Fitnessgeräte-Händler erworben werden. <a href="https://www.badcompany.biz/">Homepage</a></li>



<li>Original Russian Kettlebells: Original Russian Kettlebells werden von verschiedenen Herstellern produziert und stehen für traditionelle Kettlebells, die den ursprünglichen russischen Spezifikationen entsprechen. Diese Kettlebells werden oft als besonders hochwertig angesehen und können über verschiedene Online-Shops, Fitnessgeräte-Händler oder spezialisierte Kettlebell-Händler bezogen werden. <a href="https://www.megafitness.shop/hanteln-scheiben/kettlebells.html?campaignid=726424680&amp;adgroupid=41661131407&amp;keyword=kettlebell&amp;device=c&amp;gclid=CjwKCAjwm4ukBhAuEiwA0zQxk8lic3k0sgIYEFzmH-_Ml0Aku_Rn91vmTsWMG-OToz5GBbTbuEmfZBoCliEQAvD_BwE">Homepage</a></li>
</ol>



<p>Bei Fragen kommen Sie gerne auf uns zu! Viel Spaß beim Trainieren! </p>
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		<title>Blood Flow Restriction Training</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Teil der Physiotherapie – Was ist es und was hat es für einen Nutzen? Was bedeutet denn eigentlich Blood Flow Restriction Training? Wörtlich übersetzt bedeutet Blood Flow Restriction (BFR) “Blutflusseinschränkungstraining”. Man schränkt mit einer Manschette, ähnlich einer Blutdruckmanschette, den Blutfluss in und aus einer Extremität kontrolliert ein. Während man diese Manschette trägt, übt man [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Ein Teil der Physiotherapie – Was ist es und was hat es für einen Nutzen?</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-08D2C13A-5B28-4772-8E69-4823BC33D397-scaled-1-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-375" srcset="https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-08D2C13A-5B28-4772-8E69-4823BC33D397-scaled-1-1024x1024.jpeg 1024w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-08D2C13A-5B28-4772-8E69-4823BC33D397-scaled-1-300x300.jpeg 300w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-08D2C13A-5B28-4772-8E69-4823BC33D397-scaled-1-150x150.jpeg 150w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-08D2C13A-5B28-4772-8E69-4823BC33D397-scaled-1-768x768.jpeg 768w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-08D2C13A-5B28-4772-8E69-4823BC33D397-scaled-1-1536x1536.jpeg 1536w, https://www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-08D2C13A-5B28-4772-8E69-4823BC33D397-scaled-1.jpeg 1919w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet denn eigentlich Blood Flow Restriction Training?</h2>



<p>Wörtlich übersetzt bedeutet Blood Flow Restriction (BFR) “Blutflusseinschränkungstraining”. Man schränkt mit einer Manschette, ähnlich einer Blutdruckmanschette, den Blutfluss in und aus einer Extremität kontrolliert ein. Während man diese Manschette trägt, übt man auf verschiedene Art und Weise mit dem eigenen Körper oder mit zusätzlichen Geräten. Das interessante ist, dass man nur leichte Gewichte benötigt und trotzdem nachgewiesene Effekte erzielt, die dem Training mit sehr schweren Gewichten gleichkommen oder sogar bessere Ergebnisse erreichen.<br><br>Was man ebenso oft liest, ist der Begriff Okklusionstraining. Mit Okklusionstraining meint man zwar dasselbe, allerdings verbirgt sich hier ein erster Fehler der zu Missverständnissen führen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Blutfluss wird nicht komplett unterbunden!</h2>



<p>Beim BFR Training wird die Blutzirkulation in eine Extremität, also den Arm oder ein Bein, nicht komplett unterbunden sondern <strong>kontrolliert eingeschränkt</strong>. Meistens wird dabei zwar der venöse Rückstrom komplett unterbunden, aber der arterielle Zufluss bleibt immer bestehen und läuft selbstverständlich weiter.</p>



<p>Hier liegt ein großer Unterschied in der Anwendung von BFR Training im Bodybuildingbereich zu der klinischen Anwendung zur Rehabilitation. Im Bodybuildingbereich wird sehr oft hochriskant mit einem Druck gearbeitet, der den Blutstrom fast gänzlich unterbindet.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://i0.wp.com/www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2021/11/F754511E-76F6-455E-9C15-A0ECE2E77B68.jpeg?resize=305%2C406&amp;ssl=1" alt="" class="wp-image-2057"/><figcaption class="wp-element-caption">Druckkontrolle während und vor der BFR-Trainingsanwendung durch den Therapeuten</figcaption></figure>



<p>Das heisst 100% LOP (Limb Occlusion Pressure=Extremitätenverschlussdruck). In der Physiotherapie kommen maximal LOP – Drücke von 80% zum Einsatz und dies nur bei Personen die schon sehr weit im Rehaprozess fortgeschritten sind. Häufig hält man sich bei Drücken um die 50 – 60% auf. Sogar 40% hatten in Studien bereits einen Effekt.</p>



<p>Zur Sicherheit des kontrollierten BFR Trainings lesen Sie aber später noch mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie “neuartig” ist diese Trainingsmethode?</h2>



<p><br>Bereits <strong>1966</strong> entwickelte Dr. Yoshiaki Sato in Japan die sogenannte KAATSU – Methode. Dies war und ist eine Übungs- und Rehabilitationsmodalität, bei der Widerstandsübungen, Aerobic-Übungen oder physikalische Therapiebewegungen durchgeführt werden, während eine BFR- Manschette am proximalen Aspekt, das bedeutet am Beginn einer Extremität angelegt wird. Also eben genau die Art der Anwendung wie sie heute im BFR Training verwendet wird.</p>



<p>Im Alter von 18 Jahren, als Yoshiaki Sato in seiner Heimat Japan an einer buddhistischen Zeremonie teilnahm, wurden seine Beine taub, als er in der traditionellen japanischen Haltung auf dem Boden saß. Er konnte den Schmerz kaum mehr ertragen, seine Beine waren unter ihm gebeugt. Aus Verzweiflung begann er, seine Waden zu massieren, um die Beschwerden während der langen Zeremonie zu lindern. Er bemerkte, dass seine Durchblutung in seinen Waden blockiert war, als er direkt auf seinen Füßen saß. Dies waren laut Erzählungen die ersten Ideengeber für die Entwicklung des BFR Trainings.</p>



<p>In den nächsten 7 Jahren experimentierte er an sich selbst, indem er verschiedene Fahrradschläuche, -seile und -bänder mit unterschiedlichem Druck auf verschiedene Körperteile anlegte. Er verfolgte methodisch, welche Art von Bändern und Drücke funktionierten und welche Experimente nicht funktionierten. Mit jahrelangem, detailliertem Versuch und Irrtum entwickelte Sato nach und nach effektive Protokolle, um den Blutfluss in seinen Gliedmaßen sicher zu verändern. 1973, im Alter von 25 Jahren, entwickelte Sato die Details von Kaatsu, wie es derzeit praktiziert wird. Damals brach er sich bei einem Skiausflug den Knöchel und verletzte sich die Bänder um sein Knie. Die Verletzungen wurden diagnostiziert und die Ärzte sagten Sato, dass die Heilung sechs Monate dauern würde.</p>



<p>Trotz einem Gips am Bein rehabilitierte sich Sato mit Kaatsu-Bändern am Oberschenkel. Er übte wiederholt mit BFR Manschetten während er isometrische Übungen 30 Sekunden lang und dreimal täglich einige Minuten lang ausführte. Die Ergebnisse seiner Behandlung schockierten angeblich seinen Arzt, denn seine Muskeln waren nicht wie erwartet atrophiert, so dass er sich relativ schnell und schneller als erwartet erholen konnte.</p>



<p>Zwischen 1973 und 1982 führte Sato das Kaatsu-Training weiter mit Patienten durch und entwickelte Protokolle, die für Menschen jeden Alters und mit verschiedenen Arten von Beschwerden am besten funktionierten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert nun eigentlich beim BFR Training?</h2>



<p>Beim regulären körperlichen Training entstehen im Muskel sogenannte Metaboliten, also Stoffe die durch Training im Körper entstehen. Diese ermüden unter anderem die Muskeln, wodurch der Muskel nach und nach gezwungen wird, härter zu arbeiten, als er normalerweise müsste, um Kontraktionen zu erzeugen. Sehr wichtig zu wissen ist hierbei, dass man beim BFR Training <strong>nur sehr leichte Gewichte verwendet</strong>, die 20-30% der maximal möglichen Gewichtsbelastung betragen sollen. Die zusätzliche Anstrengung, die zusammen mit der Einschränkung des Blutflusses entsteht, beschleunigt beispielsweise einige Prozesse des Muskelaufbaus und erhöht – so momentan der Stand der Wissenschaft – auch effektiv die Kraft im Bein oder im Arm.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://i0.wp.com/www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2021/11/KAATSU_Senior_Couple_Weights.jpg?resize=1024%2C682&amp;ssl=1" alt="" class="wp-image-2052"/><figcaption class="wp-element-caption">Kaatsublog.com all rights reserved</figcaption></figure>



<p><br>Laut dem Doktor für Physiotherapie <a href="https://www.instagram.com/thehpm/">DPT Nicholas Rolnick</a> aus USA – einer der Vorreiter dieser Trainingsmethode heutzutage – bleiben Stoffwechselnebenprodukte „länger im Muskel stecken” und “können ihn nicht verlassen“, während die Manschette anliegt. Man spricht beim BFR Training von einem <strong>venösen Pooling</strong>. Das bedeutet das Blut wird verstärkt angereichert mit sehr vielen Substanzen die:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Muskelaufbau begünstigen</li>



<li>Muskelabbauende Prozesse hemmen</li>



<li>Dem Körper auf neuronalem Weg signalisieren “Der Körper arbeitet absolut perfekt und 100%”</li>



<li>Muskelabbau verlangsamen können</li>
</ul>



<p>Diese Effekte können im Körper eine Situation herstellen, die hochintensivem Maximalkrafttraining gleichkommt, obwohl man nur 2kg Hanteln benutzt (Bspw.)</p>



<p>Dieses “aufgeladene Blut” verbleibt länger als ohne Manschette im Körperteil und im trainierten Muskel. Öffnet man nach der Trainingszeit die Manschette hat man wissenschaftlich beobachtet, dass sich das angereicherte Blut <strong>nicht nur in der “reduzierten” Extremität verstärkt im Muskel anreichert, sondern in allen Muskeln die bei der Übung verstärkt benutzt wurden.</strong> Patienten die mit BFR Manschetten Liegestützen durchführen bekommen bspw. auch im Brustbereich einen verstärkten Muskelkater, obwohl die Manschette bekanntlich am Arm anliegt.</p>



<p>https://www.youtube.com/embed/P9SfFB078gg?feature=oembedEinführungsvideo – Was ist BFR Training? licensed by <a href="https://bfrtraining.com">thebfrpros</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sicher ist BFR Training?</h2>



<p>Um diese Frage ganz kurz zu beantworten: “Bei vernünftiger Anwendung und Abwägung von Risikofaktoren ist BFR Training eine <strong>sehr sichere Methode</strong> um körperliche Leistung zu verbessern und sogar Schmerzzustände zu verbessern.”</p>



<p>Begründet sind selbstverständlich Fragen wie “Kann man durch BFR Training eine Thrombose bekommen?” “Kann es passieren, dass man durch BFR-Training Blutgerinnsel verursacht?”. Die folgenden Studien haben sich mit der Frage nach der Sicherheit des BFR Trainings befasst:</p>



<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26142277/">Waclawovsky G, Lehnen AM. Hemodynamics of aerobic and resistance blood<br>flow restriction exercise in young and older adults. <em>Eur J Appl Physiol </em>2016;116:859–60. 83</a></p>



<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22553103/">Fitzgibbons PG, Digiovanni C, Hares S, <em>et al</em>. Safe tourniquet use: a review of the<br>evidence. <em>J Am Acad Orthop Surg </em>2012;20:310–9. 84</a></p>



<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19305199/">Manini TM, Clark BC. Blood flow restricted exercise and skeletal muscle health. <em>Exerc<br>Sport Sci Rev </em>2009;37:78–85. 85</a></p>



<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23364292/">Pope ZK, Willardson JM, Schoenfeld BJ. Exercise and blood flow restriction.<br><em>J Strength Cond Res </em>2013;27:2914–26.</a></p>



<p>Es gibt noch weitere Studien zu diesem Thema, allerdings wurde in allen momentan verfügbaren Arbeiten herausgestellt, dass das <strong>Risiko gegenüber herkömmlichen Trainingsmethoden,</strong> also ohne BFR Manschetten, <strong>nicht erhöht ist.</strong></p>



<p><strong>Allerdings – und das ist der entscheidende Faktor – gilt dies nur wenn gründlich geprüft wird ob jemand für BFR Training geeignet ist oder nicht!</strong><br>In unserer Praxis haben wir hierfür eine standardisierte Checkliste und einen zusätzlichen erweiterten Fragebogen den jeder Klient/Patient vor der ersten Anwendung ausfüllen und unterschreiben muss.</p>



<p>In verschiedenen Studien werden übliche gesundheitliche Risiken mit ihrer prozentualen Wahrscheinlichkeit durch BFR Training angegeben.<br><br>Ein Beispiel hierfür ist die Arbeit von Nakajima, in der folgende Resultate gefunden wurden:</p>



<p>Das Risiko für eine Rhabdomyolyse (Schädigung des Muskels durch Druck und Sauerstoffmangel) liegt bei 0,008%, das für eine Lungenembolie ebenso bei 0,008%. Das Risiko für einen Hirninfarkt bei ebenso 0,008%, für eine Venenthrombose bei 0,055%.<br><a href="https://www.researchgate.net/publication/250276253_Use_and_safety_of_KAATSU_trainingResults_of_a_national_survey">Nakajima, T., Kurano, M., Iida, H., Takano, H., Oonuma, H., &amp; Morita, T. et al. (2006). Use and safety of KAATSU training:Results of a national survey. <em>International Journal Of KAATSU Training Research</em>, <em>2</em>(1), 5-13.</a></p>



<p><br>Um zu gewährleisten dass der Druck verwendet wird, der unbedenklich ist, gibt es mehrere Möglichkeiten. Wir verwenden in unserer Praxis den aktuellen Goldstandard – die Doppler-Methode. Mit ihr kann der maximale Verschlussdruck (LOP) sicher und zuverlässig ermittelt werden. Anschliessend kann man mit diesem Wert die nötigen Therapieeinstellungen berechnen.</p>



<p>Die Doppler-Methode gilt als die sicherste Methode zur Bestimmung der individuellen Drücke. Sie ist unter anderem in folgender Studie untersucht worden:</p>



<p><br><em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29912080/">Laurentino GC, Loenneke JP, Mouser JG, Buckner SL, Counts BR, Dankel SJ, Jessee MB, Mattocks KT, Iared W, Tavares LD, Teixeira EL, Tricoli V. Validity of the Handheld Doppler to Determine Lower-Limb Blood Flow Restriction Pressure for Exercise Protocols. J Strength Cond Res. 2020 Sep;34(9):2693-2696.</a></em></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://i0.wp.com/www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2021/11/sonotrax_vascular.png?resize=409%2C518&amp;ssl=1" alt="" class="wp-image-2049"/><figcaption class="wp-element-caption">Ultraschalldoppler zur Perfusionsbestimmung</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird nun mit der BFR Methode therapiert und trainiert?</h2>



<p>Es bietet sich an in 3 verschiedene Phasen oder Modalitäten der BFR Therapie zu unterscheiden:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zellschwellung in Ruheposition. Die passive Phase.</strong></li>
</ol>



<p>Hierbei wird die BFR-Manschette beispielsweise nach der Therapie angelegt um die Atrophie der Muskulatur zu bremsen. Dies kann sehr früh nach einer Operation oder einer Verletzung erfolgen.</p>



<p><em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30246555/">Barbalho M, Rocha AC, Seus TL, Raiol R, Del Vecchio FB, Coswig VS. Addition of blood flow restriction to passive mobilization reduces the rate of muscle wasting in elderly patients in the intensive care unit: a within-patient randomized trial. Clin Rehabil. 2019 Feb;33(2):233-240.</a></em></p>



<p><strong>2. Die aerobe Phase. Aktiv ohne externen Widerstand</strong></p>



<p>In der zweiten Phase trägt man die Manschette beim Gehen oder Fahrradfahren im aeroben Bereich, also Training im Zustand absoluter Sauerstoffversorgung. Geschehen in der ersten Phase nur muskelerhaltende Effekte, beobachtet man hier schon eine grössere Zahl an Aufbau-Effekten. Folgendes passiert als Ergebnis der Aeroben Phase:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dezente Vergrösserungen des Muskelquerschnitts</li>



<li>Leichter Kraftzuwachs bei dekonditionierten Menschen und untrainerten Personen</li>



<li>Die maximale Sauerstoffkapazität des Körpers zeigt Verbesserungen</li>



<li>Funktionelle Verbesserungen die zu positiven Veränderungen der Lebensqualität führen können</li>
</ul>



<p><em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16339340/">Abe T, Kearns CF, Sato Y. Muscle size and strength are increased following walk training with restricted venous blood flow from the leg muscle, Kaatsu-walk training. J Appl Physiol (1985). 2006 May;100(5):1460-6.</a></em></p>



<p><em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24149640/">Abe T, Fujita S, Nakajima T, Sakamaki M, Ozaki H, Ogasawara R, Sugaya M, Kudo M, Kurano M, Yasuda T, Sato Y, Ohshima H, Mukai C, Ishii N. Effects of Low-Intensity Cycle Training with Restricted Leg Blood Flow on Thigh Muscle Volume and VO2MAX in Young Men. J Sports Sci Med. 2010 Sep 1;9(3):452-8.</a></em></p>



<p><strong>3. Die anaerobe Phase. Aktives Training gegen externe Widerstände im Low-Load Bereich.</strong></p>



<p>Die letzte Phase wird im weiteren Fortschritt der Therapie angewendet. Hierfür sollte man die Reize des BFR Trainings bereits kennengelernt haben und mit der Anwendung vertraut sein.</p>



<p>Die Effekte die hierbei passieren sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Starker metabolischer Stressreiz</li>



<li>Muskelquerschnittszunahme</li>



<li>Kraftzuwachs</li>
</ul>



<p>Das Training gegen Widerstand mit BFR Manschetten kann durchaus schmerzhaft werden, da hierbei wie beim regulären Training Mikroverletzungen im Muskel gesetzt werden. Dies ist allerdings nicht mit einer Schädigung gleichzusetzen, da dieser Effekt beim normalen Krafttraining ebenso passiert. Wie allerdings schon erwähnt steigert das Training unter BFR Bedingungen allerdings die Reize und somit fallen die Reaktionen ebenso stärker aus.</p>



<p><em><a href="http://Spitz RW, Wong V, Bell ZW, Viana RB, Chatakondi RN, Abe T, Loenneke JP. Blood Flow Restricted Exercise and Discomfort: A Review. J Strength Cond Res. 2020 Feb 13. doi: 10.1519/JSC.0000000000003525. Epub ahead of print. PMID: 32058360.">Spitz RW, Wong V, Bell ZW, Viana RB, Chatakondi RN, Abe T, Loenneke JP. Blood Flow Restricted Exercise and Discomfort: A Review. J Strength Cond Res. 2020 Feb 13.</a></em></p>



<p><em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31288213/">Hughes L, Patterson SD, Haddad F, Rosenblatt B, Gissane C, McCarthy D, Clarke T, Ferris G, Dawes J, Paton B. Examination of the comfort and pain experienced with blood flow restriction training during post-surgery rehabilitation of anterior cruciate ligament reconstruction patients: A UK National Health Service trial. Phys Ther Sport. 2019 Sep;39:90-98.</a></em></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://i0.wp.com/www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2021/11/F2758799-14FF-42DB-9BA8-179D656D86FA.jpeg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1" alt="" class="wp-image-2056"/><figcaption class="wp-element-caption">Anlage einer BFR-Manschette am Oberarm</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Blood Flow Restriction Training ist ein Bereich der Physiotherapie der hier in Deutschland noch nicht sehr bekannt ist. Bisher fand die Anwendung hauptsächlich im Kraftsport statt.</p>



<p>Der große Vorteil liegt beim physiotherapeutischen BFR Training in der<strong> sicherheitsorientierten</strong> und <strong>individualisierten</strong> Anwendung in verschiedenen Modalitäten. Hierbei lassen sich bisher nicht zugängliche oder nur schwer erreichbare zusätzliche Ziele verfolgen und einige zusätzliche positive Effekte zur bestehenden Therapie verwirklichen.</p>



<p>Das A und O dieser Therapie ist das sorgfältige Abstimmen, ob BFR Training in Ihrem Fall sicher angewendet werden kann. Hierfür stehen wir als Ihre Profis bei Sporting Spine Regensburg bereit. Sprechen Sie uns einfach an und folgen Sie uns zu dieser neuen Trainingsmethode unter <a href="https://www.instagram.com/sportingspineregensburg/">Instagram</a>. Hierzu posten wir momentan immer wieder neue Posts unter folgendem <a href="https://www.instagram.com/stories/highlights/18263854465018088/">Link</a>. #bfrbysportingspine</p>



<p>Vielen Dank fürs Lesen! Ihr <a href="https://www.twitter.com/thomasnickl">Thomas Nickl</a></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://i0.wp.com/www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2021/11/BFR-Training-by-Sporting-Spine-Wann.png?resize=576%2C1024&amp;ssl=1" alt="" class="wp-image-2051"/><figcaption class="wp-element-caption">#bfrbysportingspine #sportingspinergb</figcaption></figure>
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		<title>Therapeuten beantworten Patientenfragen #1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Patientenfragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Videoaufzeichnung unserer ersten Diskussionsrunde Sie haben die Möglichkeit uns jederzeit unter info@sportingspine-regensburg.de Ihre Fragen zu körperlichen Problemen oder zur Gesundheit zu senden. Wir behandeln Ihre Anliegen anonym und Ihr Name oder weitere Daten werden nirgendwo genannt. Zum Video</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Videoaufzeichnung unserer ersten Diskussionsrunde</h3>



<p>Sie haben die Möglichkeit uns jederzeit unter <a href="mailto:info@sportingspine-regensburg.de">info@sportingspine-regensburg.de </a>Ihre Fragen zu körperlichen Problemen oder zur Gesundheit zu senden. Wir behandeln Ihre Anliegen anonym und Ihr Name oder weitere Daten werden nirgendwo genannt.</p>



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		<title>Skoliose – Was ist das?</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Rückengesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rückenschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schroth]]></category>
		<category><![CDATA[Skoliose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Skoliose. Eines dieser exotisch klingenden Wörter, deren Bedeutung man irgendwie erahnt, aber nicht wirklich kennt. Klingt „medizinisch“ und „ernst“, irgendwie nach einer „echt schlimmen Erkrankung“, assoziierten meine Bekannten. Ähnlich, aber noch wager wird es, wenn der Begriff Schroth- Therapie ins Spiel kommt, da denkt der ein oder andere doch, trotz orthographischer Unterschiede, schnell an die [&#8230;]</p>
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<p><em>Skoliose.</em></p>



<p>Eines dieser exotisch klingenden Wörter, deren Bedeutung man irgendwie erahnt, aber nicht wirklich kennt. Klingt „medizinisch“ und „ernst“, irgendwie nach einer „echt schlimmen Erkrankung“, assoziierten meine Bekannten. Ähnlich, aber noch wager wird es, wenn der Begriff Schroth- Therapie ins Spiel kommt, da denkt der ein oder andere doch, trotz orthographischer Unterschiede, schnell an die Fasanenjagd oder eine Fastenkur…</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://i0.wp.com/www.sportingspine-regensburg.de/wp-content/uploads/2021/03/kristaps-grundsteins-zDWoH7r-JsM-unsplash.jpg?resize=291%2C388&amp;ssl=1" alt="" class="wp-image-1528"/><figcaption class="wp-element-caption">Eine “gerade Wirbelsäule” ist sehr selten. Völlig normal ist hingegen, dass jeder Mensch leichte Abweichungen von der Norm hat.</figcaption></figure>



<p>Aber was genau ist denn jetzt Skoliose? Und, was kann ich tun, wenn ich selbst, oder mein Kind diese Diagnose bekommen haben? Gibt es eine Therapie, und wenn ja, an wen wende ich mich? Dieser Blogartikel soll Ihre wichtigsten Fragen beantworten, und die Skoliose-Therapie in der Praxis Sporting Spine vorstellen.</p>



<p><em>Skoliose- was ist das denn nun?</em></p>



<p>Skoliose bezeichnet die Seitverbiegung der Wirbelsäule; dabei sind die betroffenen Wirbelsäulenabschnitte seitlich verschoben und gleichzeitig nach hinten rotiert, was wiederum die Länge und die Form des Rumpfes beeinflusst. Gemessen wird der Grad der Skoliose unter anderem mit dem sogenannten Cobb Winkel, welcher anhand eines 2D- oder 3D-Röntgenbildes der Wirbelsäule bestimmt wird. Ist dieser Winkel &gt;10° und ist zusätzlich eine Rotationsstellung vorhanden stellt der Arzt die Diagnose Skoliose, &lt;10° spricht man von einer skoliotischen Fehlhaltung, eine regelmäßige Kontrolle möglicher Veränderungen ist besonders wichtig. Skoliose verändert die Wirbelsäule dreidimensional und erfordert daher einen dreidimensionalen Therapieansatz. Dazu später mehr.</p>



<p>Es gibt mehrere Arten der Skoliose, hier beschreibe ich die mit einem Anteil von ca. 90% häufigste Skolioseform, die idiopathische Skoliose, genauer die adoleszente idiopathische Skoliose (AIS, zwischen 10-17 Jahre). Dieses komplizierte i-Wort heißt: Die Ursache der Skoliose ist nicht eindeutig zu benennen, vielmehr gibt es einen multifaktoriellen Ursachenpool. Wie es zu der asymmetrischen Entwicklung der Wirbelsäule kommen kann, wird z.B. durch genetische oder hormonelle Aspekte versucht zu erklären. Das heißt auch, niemand ist „schuld“ an der Entwicklung der Skoliose, man kann sie nicht präventiv behandeln, keine schwere Schultasche oder die „schlechte Haltung“ ist ursächlich.</p>



<p>Was entscheidend ist, ist das Management, sobald die Skoliose entdeckt wird. Jetzt gilt es die Progredienz, also ein Fortschreiten der Skoliose zu vermeiden. Wachstumsphasen sind ein kritischer Zeitraum, da sich hier die Wirbelsäule am meisten verändern kann. So gibt es einige Faktoren, die eine Progredienz eher begünstigen, zum Beispiel ein junges Alter bei der Diagnosestellung, starke Wachstumsphasen (&lt;9cm/Jahr), bei Mädchen (übrigens viermal häufiger von der AIS betroffen als Jungen) der Zeitraum zwischen 1,5 -0,5 Jahre vor der Menarche oder ein Cobb Winkel &gt;30°, um nur einige zu nennen. Obwohl zahlreiche prognostische Faktoren berücksichtigt und beobachtet werden sollen- mit Sicherheit voraussagen lässt sich die Entwicklung der Skoliose nicht.</p>



<p><em>Klingt so, als ob die Skoliose macht, was wie will?</em></p>



<p>Ja, vielleicht. Aber jetzt kommt die gute Nachricht: Hilflos ausgeliefert sind betroffene Jugendliche, junge Erwachsene, deren Eltern und Familien nicht, denn es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie die Skoliose aktiv und selbstbestimmt therapiert werden kann. Neben der Betreuung durch den behandelnden Arzt oder Ärztin, stehen PhysiotherapeutInnen in ambulanten Praxen oder spezifischen Rehakliniken, OrthopädietechnikerInnen, PsychologInnen und Angehörige den PatientInnen zur Seite, um zusammen mit ihnen die Behandlung zu planen, Fragen zu klären, Therapieziele aufzustellen und an der Erreichung dieser Ziele zu arbeiten.</p>



<p><em>Ziele? Was gibt es denn da zu erreichen?</em></p>



<p>Die SOSORT (The International Scientific Society on Scoliosis Orthopaedic and Rehabilitation Treatment) engagiert sich für die konservative, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Skoliose-Therapie und stellt Aufklärungsmaterial, Leitlinien und Behandlungsoptionen für Patienten mit Skoliose zur Verfügung. Ziele der SOSORT beziehen sich nicht nur auf die Wirbelsäulenform, sondern betrachten den betroffenen Menschen unter einem psychosozialen Ansatz, wobei die Lebensqualität im Vordergrund steht.</p>



<p>In ihren Leitlinien zur konservativen Skoliose- Therapie sind die wichtigsten Ziele formuliert: Wie bereits oben genannt, soll die Progression der Skoliose gestoppt oder sogar reduziert werden, mögliche Einschränkungen der Lungenfunktion und das Entstehen von Rückenschmerzen (vor allem im Erwachsenenalter) sollen verhindert (oder behandelt) werden und zuletzt genannt, doch äußerst wichtig: ästhetische Aspekte sollen durch Haltungskorrektur verbessert werden. Damit verbunden ist es seelisches Wohlbefinden zu fördern, die Lebensqualität zu erhöhen und Beeinträchtigungen des alltäglichen Lebens zu vermeiden.</p>



<p><em>Therapie der Skoliose- was MUSS aus Sicht der Wissenschaft?</em></p>



<p>Zur konservativen Therapie gehört das Beobachten des Verlaufs, gegebenenfalls das Tragen eines Korsetts (bei einem Cobb Winkel von &gt;25° empfohlen, dies bestimmt der behandelnde Arzt oder Ärztin) und,&nbsp; jetzt kommen wir ins Spiel, die skoliose-spezifische Physiotherapie. ExpertInnen der SOSORT sind sich nach der aktuellen Studienlage einig, dass die Skoliose-spezifische Physiotherapie Folgendes beinhalten muss:</p>



<p>Die dreidimensionale Autokorrektur , Training der Aktivitäten des alltäglichen Lebens, Stabilisieren der korrigierten Haltung und Patientenedukation.</p>



<p>Die Bezeichnung PSSE (Physiotherapy Scoliosis Specific Exercise) benutzt die SOSORT für alle „Skoliose-Schulen“, die sich den Prinzipien der SOSORT verschrieben haben.</p>



<p><strong>In der Praxis Sporting Spine betreuen wir Skoliose PatientInnen mit einer davon, nämlich der „Dreidimensionalen Skoliose Therapie nach Katharina Schroth“, kurz die „Schroth- Therapie“.</strong></p>



<p>Unter den PSSE Schulen ist die Schroth Therapie die am meisten untersuchte Behandlungsform. Der Nutzen (Verbesserung des Cobb Winkels und des Winkels der Rotation des Rumpfes , Verbesserung des Schmerzens und der Lebensqualität) von PSSE für Patienten mit idiopathischer Skoliose ist in zahlreichen Studien bewiesen worden. Zuletzt brachten mehrere Studien höchster Qualitätsstufe belastbare Beweise, dass PSSE sehr wohl positive Effekte in der Behandlung der Skoliose aufweist. Man ist sich momentan aus klinischer Sicht sicher, dass PSSE die Progression der Wirbelsäulenkrümmung stabilisieren, den Cobb Winkel signifikant reduzieren und außerdem Rückenasymmetrie, Muskuläre Dysbalancen und Schmerz reduzieren kann.</p>



<p><strong>Uns ist es wichtig, Sie nach den Prinzipien der modernen Physiotherapie und unter Beachtung der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu versorgen.</strong></p>



<p><em>Schroth-Therapie- was ist das und was machen wir in der Praxis Sporting Spine?</em></p>



<p>Katharina Schroth (1894-1985) litt selbst an einer Skoliose und&nbsp; entwickelte 1920 mit den Prinzipien der aktiven 3D – Haltungskorrektur, Korrekturatmung und Korrektur der Körperwahrnehmung die Basis für die heute als Schroth Methode bekannte Behandlungsform. Diese Therapie befähigt die PatientInnen unserer Meinung nach ein eigenständiger, aktiv handelnder „Therapie-Experte“ ihrer Skoliose zu werden und selbstbestimmt mit der Diagnose umzugehen. Dies erachten wir in unserer Praxis auch in Bezug auf andere Erkrankungen als äußerst erstrebenswert.</p>



<p>Der Schroth- Therapie zugrunde liegt das bio-psycho-soziale Modell, welches neben den körperlichen Auswirkungen der veränderten Wirbelsäule auch den Einfluss anderer Faktoren aus der Lebens- und Gefühls- Umwelt des Patienten auf die Gesundheit mit einbezieht. Für uns in der modernen Physiotherapie unerlässliche Prinzipien.</p>



<p>Die Ziele der Schroth Therapie (und damit unsere) decken sich mit den Empfehlungen der SOSORT Leitlinien von 2016 und entsprechen somit dem aktuellen Wissenschaftsstand: Die Proaktive, dreidimensionale Wirbelsäulenkorrektur und das Haltungstraining, um eine Progression (und damit Operation) zu vermeiden oder zu verlangsamen, die Wissensvermittlung, das Einüben eines Hausaufgabenprogrammes zur reibungslosen Integrierung der Therapie in den Patientinnen Alltag, die Unterstützung des Prinzips „Hilfe zur Selbsthilfe“ und die Prävention und das Erlernen von Copingstrategien bei Schmerzen.</p>



<p><em>Was folgt daraus für den praktischen Ablauf in der Therapie?</em></p>



<p>Die PatientInnen lernen aktuelle Kenntnisse über den Pathomechanismus der Skoliose und erlangen &nbsp;so ein tiefes Verständnis über das Krankheitsbild und wie dieses ihre Körperhaltung und Bewegungsmuster beeinflusst. Durch die sensomotorischen Schroth Übungen, die mit Atemmechanik, Muskelaktivierung und Mobilisation arbeiten, wird das Körpergefühl geschult, und Korrekturmöglichkeiten der Wirbelsäule für jede Alltagssituation erlernt.</p>



<p>Für die individuelle Therapieplanung wird die Wirbelsäulenkrümmung des Patienten in ein spezifisches funktionelles Muster eingeteilt, welches auf einem einfachen Körperblockmodell beruht. Dieses individuelle Skoliosemuster, lernen die PatientInnen nun kennen, verstehen und fühlen. Alle aktiven körperliche Übungen werden nun nach diesem Muster ausgeführt und ein individuelles Hausaufgabenprogramm entwickelt.</p>



<p>Weiterhin beinhaltet die Therapie in der Praxis Sporting Spine die Beratung zu Themen wie Korsettversorgung oder Sport, oder auch Informationen zur Reha in einer der beiden Asklepios Katharina- Schroth- Kliniken, Bad Sobernheim und Bad Salzungen, in denen wir auch die Schroth Therapeuten Ausbildung absolviert haben.</p>



<p><em>Und wie läuft das jetzt ab?</em></p>



<p>&nbsp;Wenn Sie eine Verordnung von Ihrem Arzt oder Ärztin für sich oder Ihr Kind für die Krankengymnastik nach Schroth oder Krankengymnastik bei Vorhandensein einer Skoliose erhalten haben, eine Operation aufgrund einer Skoliose hinter sich haben, eine diagnostizierte Skoliose haben und jetzt im Erwachsenenalter Beschwerden entwickelt oder aktiv etwas für sich und Ihre Gesundheit tun wollen, oder sich einfach einmal zum Thema beraten lassen wollen, sind Sie bei uns genau richtig. Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei unseren zertifizierten Schroth Therapeutinnen.</p>



<p><strong>Wir besprechen in einem ausführlichen Befundtermin Ihre Ziele und nehmen uns Zeit für den körperlichen Befund. Danach planen wir nach den Prinzipien der Schroth Therapie und gegebenenfalls auch anderer Trainingstherapeutischer Aspekte (Zum Beispiel Training der Rumpfmuskulatur) Ihren individuellen Therapieplan.</strong></p>



<p>Selbstverständlich können Eltern, falls erwünscht ihr Kind in die Therapie begleiten.</p>



<p>Unser Ziel ist es unsere PatientInnen selbständig und vor allem aktiv im Umgang mit ihrer Skoliose zu machen – sprechen Sie uns an!</p>



<p>Autorin:<br><em><a href="https://twitter.com/katrinatausch">Katrina Tausch</a></em> BSc. Physiotherapeutin, Therapeutin für Skoliose nach Schroth</p>



<p><em>Quellen:</em></p>



<p>Anwer, S., Alghadir, A., Shaphe, M.S., Anwar, D. (2015). Effects of Exercise on Spinal Deformities and Quality of Life in Patients with Adolescent Idiopathic Scoliosis. <em>BioMed Research International. doi</em>: 10.1155/2015/123848</p>



<p>Berdishevsky , H., Lebel, V.A., Bettany-Saltikov, J., Rigo, M., Lebel, A., Hennes, A., Romano, M., … Durmala, J. (2016). Physiotherapy scoliosis-specific exercises –a comprehensive review of seven major schools. Scoliosis and Spinal Disorders, 11 (20). doi: 10.1186/s13013-016-0076-9</p>



<p>Negrini, S., Donzelli, S., Aulisa, A.G., Czaprowski, D., Schreiber, S., de Mauroy, J.C., … Zaina, F. (2018). 2016 SOSORT guidelines: orthopaedic and rehabilitation treatment of idiopathic scoliosis during growth.<em> Scoliosis and Spinal Disorders, 13 (</em>3<em>). doi: 10.1186/s13013-017-0145-8</em></p>



<p>Schreiber, S., Parent, E.C., Moez, E.K., Hedden, D.M., Hill, D.L., Moreau, M., … Southon, S. (2016). Schroth Physiotherapeutic Scoliosis-Specific Exercises Added to the Standard of Care Lead to Better Cobb Angle Outcomes in Adolescents with Idiopathic Scoliosis – an Assessor and Statistician Blinded Randomized Controlled Trial. <em>PLoS ONE, 11</em> (12). doi:10.1371/journal.pone.0168746&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Hilfe, ich bekomme ein neues Knie!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2020 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kniearthrose]]></category>
		<category><![CDATA[Knieprothese]]></category>
		<category><![CDATA[Knietep]]></category>
		<category><![CDATA[TEP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie haben schon seit längerer Zeit Probleme in Ihrem Kniegelenk, haben einen Arzt besucht und bekommen die Empfehlung, sich eine Prothese einbauen zu lassen? Wenn das auf Sie zutrifft, hoffe ich dass Ihnen der folgende Artikel etwas Klarheit verschafft. Ist eine Operation wirklich die letzte Möglichkeit? Wie so oft gibt es Fälle in denen eine [&#8230;]</p>
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<p>Sie haben schon seit längerer Zeit Probleme in Ihrem Kniegelenk, haben einen Arzt besucht und bekommen die Empfehlung, sich eine Prothese einbauen zu lassen? Wenn das auf Sie zutrifft, hoffe ich dass Ihnen der folgende Artikel etwas Klarheit verschafft.</p>



<p><strong>Ist eine Operation wirklich die letzte Möglichkeit?</strong></p>



<p>Wie so oft gibt es Fälle in denen eine Gelenkschädigung so weit fortgeschritten ist, dass eine Prothese die letzte Möglichkeit darstellt. Diese Fälle sind allerdings sehr selten. Vielmehr gibt es einige Kriterien, die dagegen sprechen können zu einem gewissen Zeitpunkt eine TEP (Totale Endoprothese) einzubauen.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Bewegungsausmaß</strong></li>
</ol>



<p>Wie gut ist Ihre Beuge- und Streckfähigkeit? Ist Ihr Kniegelenk über 100° beugefähig?</p>



<p>2. <strong>Schmerzen und Leidensdruck</strong></p>



<p>Haben Sie belastungsabhängige Schmerzen, die bei Ruhe fast ganz verschwinden, aber vorerst stärker auftreten nachdem Sie lange gesessen sind?</p>



<p>3. <strong>Schmerzen und Bewegung</strong></p>



<p>Haben Sie das Gefühl, dass Fahrradfahren und manchmal sogar Spazierengehen die Beschwerden eher verbessern?</p>



<p>Es gibt noch mehr Faktoren, aber wenn diese 3 Punkte auf Sie zutreffen und Sie diese Fragen mit JA beantworten können, dann denken Sie bitte daran dass eine Operation vielleicht noch gar nicht erforderlich ist.</p>



<p>Es gibt sogar noch mehrere Gesichtspunkte die man in die Entscheidung OP – ja/nein einbeziehen muss. Diese wären:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Alter</li>



<li>Anforderungsprofil der Belastung im Alltag</li>



<li>Anforderungsprofil der Belastung im Beruf</li>



<li>Nebenerkrankungen</li>



<li>Vorangegangene Erkrankungen und/oder Einschränkungen des Körpers</li>



<li>Allergien/Unverträglichkeiten</li>



<li>Ausreichend lange, konsequent durchgeführte konservative Therapie</li>



<li>Lebensstil</li>
</ul>



<p>Sie sehen – eine Operationsentscheidung ist und bleibt eine individuelle Entscheidung. Es gibt keine Standardrezepte, denn jeder Mensch ist einzigartig.</p>



<p><strong>Ich bin bereits operiert und habe eine TEP bekommen.</strong></p>



<p>Selbst wenn Sie eine Knieprothese bekommen haben, bedeutet das nicht das Ende konservativen Vorgehens – jetzt geht es erst los!</p>



<p>Ihre Prothese soll nun adäquat “einwachsen” und die Region um die Prothese muss, so zügig wie möglich, darauf vorbereitet werden, Alltagsbelastungen zu tolerieren.</p>



<p>Soll das operierte Knie im Alltag wieder funktionieren muss es mit den Anforderungen konfrontiert werden. Eine Therapie in der nur Weichteiltherapien oder Massagetechniken erfolgen, wird Ihnen wenig bis nichts in Hinsicht auf eine nachhaltige gesteigerte Lebensqualität bringen.</p>



<p>Ich habe zum aktuellen Stand der Knieprothesen-Nachbehandlung eine von Wissenschaftlern herausgebrachte Leitlinie aus dem Jahr 2020 vorliegen, deren Inhalt ich Ihnen hier einmal vorstellen möchte.</p>



<p>Welche Maßnahmen sind in Zusammenhang mit einer Knie-TEP – Operation am wichtigsten und wurden stark empfohlen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Training von motorischen Funktionen, Symmetrischer Belastung beim Gehen und von Gleichgewichtsfunktionen</li>



<li>Widerstandsübungen und Krafttraining</li>



<li>Moderates Kühlen (in den ersten 3-5 Tagen postoperativ)</li>



<li>Ein Trainingsprogramm muss bereits VOR der Knieoperation begonnen haben</li>
</ol>



<p>Jette, D., Hunter, S., Burkett, L., Langham, B., Logerstedt, D., &amp; Piuzzi, N. et al. (2020). Physical Therapist Management of Total Knee Arthroplasty.&nbsp;<em>Physical Therapy</em>.</p>



<p>Die physiotherapeutische Behandlung unter Beachtung der oben angegebenen Punkten soll innerhalb der ersten 24 Std. nach Operation beginnen.</p>



<p>Bei Fragen zu diesem Thema, melden Sie sich doch jederzeit bei uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.</p>



<p>Vielen Dank fürs Lesen,</p>



<p>Ihr Thomas Nickl</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Diagnose “Arthrose” – Was soll ich jetzt tun?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2020 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[Arthroseschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Knorpelproblem]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist Arthrose?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hintergrund Die warscheinlich am häufigsten gehörte Diagnose unserer Zeit. Sie als Patient fühlen sich womöglich verunsichert und wissen nicht, was sie jetzt noch tun dürfen oder sollen. Sehr oft wird dieser Begriff mit “Verschleiss” und ähnlichem kombiniert. Was ist Arthrose? Arthrose bezeichnet zunächst einmal nur die Veränderung von Knorpelgewebe. Knorpel stellt die Schicht dar, die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Hintergrund</strong></p>



<p>Die warscheinlich am häufigsten gehörte Diagnose unserer Zeit. Sie als Patient fühlen sich womöglich verunsichert und wissen nicht, was sie jetzt noch tun dürfen oder sollen. Sehr oft wird dieser Begriff mit “Verschleiss” und ähnlichem kombiniert.</p>



<p><strong>Was ist Arthrose?</strong></p>



<p>Arthrose bezeichnet zunächst einmal nur die Veränderung von Knorpelgewebe. Knorpel stellt die Schicht dar, die Ihre Gelenke überzieht. Arthrose kann in jedem Gelenk im Körper auftreten, ist aber am häufigsten in den Händen, Knien, Hüften und der Wirbelsäule zu finden. Die genauen Ursachen der Arthrose sind nicht vollständig bekannt, aber es gibt mehrere Risikofaktoren, die dazu beitragen können, einschließlich Alter, Geschlecht, Übergewicht, genetische Veranlagung, Gelenkverletzungen oder &#8211; ständige immer wiederholende Überlastungen und bestimmte Berufe, die wiederholte extreme Belastungen auf bestimmte Gelenke ausüben. Eine Arthrose tut im übrigen auch nicht weh. Aber dazu später.<br>Man geht davon aus das jeder Mensch “arthrotische Veränderungen” seiner Gelenke am ganzen Körper hat – ohne diese zu spüren. Man könnte sogar so weit gehen und sagen, <em>arthrotische Veränderungen sind normal!</em></p>



<p><strong>Wie wird daraus ein Krankheitsbild?</strong></p>



<p>Zunächst muss man natürlich erwähnen das es unterschiedliche Schweregrade von Arthrosen gibt und natürlich können manche Verläufe so schwer werden, das eine Injektion oder operative Therapie nötig wird. Diese Fälle stellen allerdings, Gott sei dank, die Ausnahme dar. Der Zustand des Gelenks, wie er auf einem Röntgenbild oder MRT dargestellt wird, korreliert nicht immer mit dem Grad des Schmerzes oder der Behinderung, den eine Person erlebt. Einige Menschen mit deutlichen Zeichen von Arthrose haben wenig bis gar keine Schmerzen, während andere mit geringeren strukturellen Veränderungen erhebliche Schmerzen haben können. <br><br>Schmerzhaft wird eine Arthrose immer dann, wenn das arthrotische Gelenk nach längerer Zeit in der Aktivität und Belastung reduziert waren, wieder verstärkt belastet oder aktiviert wird. Sicherlich haben Sie schon einmal davon gehört “Wer rastet, der rostet.” In gewisser Weise kann man das vergleichen.<br>Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie haben lange Zeit keine Gartenarbeit verrichtet und leiden schon länger an einer Einschränkung in Ihrem Schultergelenk. Vielleicht schmerzt die Schulter etwas wenn Sie den Arm beim Liegen auf der Couch länger über dem Kopf halten.<br>Nun beginnt die Gartensaison und Sie starten wieder, Ihre Flächen anzupflanzen. Nachdem Sie 3 Tage Säcke mit Erde getragen haben, können Sie früh morgens auf einmal nicht mehr auf der Schulter liegen und alle Bewegungen des Arms tun weh. Besuchen Sie daraufhin in den ersten Tagen einen Arzt, lautet die Diagnose sehr oft “Arthritis”. Das bedeutet das arthrotische Gelenk hat sich entzündet.</p>



<p>Sie haben nun eine akute Entzündung. Warum?</p>



<p>Am warscheinlichsten ist, dass Sie Ihr Schultergelenk und seine Strukturen überlastet haben. Häufig ist nicht sofort etwas verletzt oder gerissen. Ihr zentrales Nervensystem teilt Ihnen dies durch Schmerzen und eine vorübergehende Einschränkung der Bewegung mit. Es versucht mit dieser Überlastung klarzukommen, indem es momentan versucht Sie von weiterer Überlastung abzuhalten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>“Nicht die Belastung ist das Problem, sondern die Belastung auf die Sie nicht vorbereitet sind.” (Tim Gabbett)</p>
</blockquote>



<p>Lesen Sie sich diesen Satz am Besten noch einmal durch und denken Sie darüber nach.</p>



<p><strong>Wie gehe ich gegen eine erneute Überlastung vor?</strong></p>



<p>Die Antwort erscheint sehr simpel. Sie müssen versuchen sich auf eine erneute Belastung eines Gelenks vorzubereiten, das momentan sehr sensibel auf Belastungsreize reagiert. Natürlich ist es wichtig, gerade durch die Rehabilitation Ihrer Schmerzen, nicht neue Schmerzen zu provozieren.<br>Eine Behandlung <em>die langfristig mehr Schmerzen als vorher verursacht</em>, sollte mit dem Therapeuten offen diskutiert werden. <em>Dies ist nämlich nicht die Regel und sollte vermieden werden</em>.</p>



<p>Was gut funktioniert ist, Übungen zu finden die Sie an eine Grenze heranführen. Zum Beispiel eine Übung die Ihnen sehr schwer erscheint, die aber keine Schmerzen verstärkt und gerade so ausführbar ist. Diese Übungen haben oft eine gewisse Magie in sich, denn sie sind oft der Schlüssel für Verbesserungen.</p>



<p><strong>Das Auffinden von Schlüsselfaktoren</strong></p>



<p>In der Praxis <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine</a> sind wir genau auf diese Problematiken spezialisiert, wie jeder Physiotherapeut. Was wir als essenziell sehen, ist <strong>das Festlegen von Zielen – GEMEINSAM mit Ihnen. </strong>Oder wie wir diese Ziele in unserer Praxis bezeichnen – <strong>Key Performance Indicators (KPIs)</strong>. (Schlüssel-Leistungs-Indikatoren – frei übersetzt).</p>



<p>Was diese KPIs sind oder sein können, ist extrem individuell. Wir differenzieren in unterschiedliche Ebenen in denen sich Ziele und Fortschrittsindikatoren finden lassen.<br>Beispiele hierfür sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Biologische/Mechanische Ebene</li>



<li>Psychologische Ebene</li>



<li>Soziale Ebene</li>
</ul>



<p>Diese Ebenen stellen grosse und allgemeine Bereiche dar, die wir in viele Unterpunkte zerlegen können.</p>



<p><strong>Was tut man also konkret gegen die Beschwerden und ein erneutes Auftreten von Gelenkschmerzen?</strong></p>



<p>Zunächst müssen wir einiges herausfinden. Dies sind folgende Dinge:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Wodurch wird Ihr Problem wie beeinflusst?</li>



<li>Was haben Sie bereits getan um es zu verbessern?</li>



<li>Wie stellt sich Ihr persönliches Bewegungs- und Belastungsprofil dar?</li>



<li>Welche beruflichen Belastungen bestehen?</li>



<li>Welche Ziele (KPIs) verfolgen Sie?</li>
</ol>



<p>um nur einiges zu nennen……</p>



<p>Anschliessend beginnen wir “von Klein nach Groß”. Zuerst verfolgen wir das was Sie gut können und später versuchen wir gemeinsam, anspruchsvollere Aufgaben zu meistern.</p>



<p>Stellen Sie sich das vor, wie einen Kuchen den wir beginnen, von aussen zu essen, bis wir zum Kern der Geschichte kommen.</p>



<p>Was wir konkret tun, ist <strong>Aktivität und Funktion </strong>zu verbessern. Der positive Effekt ist, das auf dem Weg dorthin Schmerzen meistens ebenfalls erträglicher werden.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Alles in Allem, lässt sich sagen das wir in den meisten Fällen in denen es um die Folgen oder Probleme die durch Arthrose bestehen geht, sehr gute Chancen haben, konservative Lösungen zu finden.</p>



<p>Das A und O ist eine gezielte Anamnese und ein ausführliches Gespräch, worauf wir besonderen Wert legen.</p>



<p>Sie sehen, die Diagnose Arthrose heisst nicht, das jetzt alles beendet ist – im Gegenteil. Es ist eine Chance auf Verbesserung. Es kann alles besser werden als es bisher für Sie war.</p>



<p>Danke fürs Lesen!<br>– Ihr Thomas Nickl</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2020/05/05/diagnose-arthrose-was-soll-ich-jetzt-tun/">Diagnose “Arthrose” – Was soll ich jetzt tun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was sind eigentlich die Aufgaben eines Physiotherapeuten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Physio]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Physiotherapeutische Kompetenzen. Was ist das? In Deutschland wo sehr vieles im Bereich der Physiotherapie in Grauzonen und unklaren Grenzen abläuft sind diese Kompetenzen leider nicht eindeutig definiert. Der ZVK hat unter anderem einmal 2010 versucht eine Definition zu erstellen – diese ist allerdings schwammig und unbrauchbar. Im internationalen Standard sieht das gott sei Dank anders [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Physiotherapeutische Kompetenzen. Was ist das?</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://educationandresearchprivatmedberatung.files.wordpress.com/2019/03/1kkssqn7m3.jpg?w=199&amp;h=300&amp;resize=199%2C300" alt="1KKSSQN7M3" class="wp-image-214"/></figure>
</div>


<p>In Deutschland wo sehr vieles im Bereich der Physiotherapie in Grauzonen und unklaren Grenzen abläuft sind diese Kompetenzen leider nicht eindeutig definiert. Der ZVK hat unter anderem einmal 2010 versucht eine Definition zu erstellen – diese ist allerdings schwammig und unbrauchbar.</p>



<p>Im internationalen Standard sieht das gott sei Dank anders aus. Hier findet man die klaren Aufgaben eines Physiotherapeuten wie folgt:</p>



<p>Die Kernkompetenzen eines Physiotherapeuten umfassen die Oberpunkte:</p>



<p><strong>Physiotherapeutisches Handeln</strong></p>



<p><strong>Kommunizieren</strong></p>



<p><strong>Zusammenarbeiten</strong></p>



<p><strong>Wissenschaftlich forschen</strong></p>



<p><strong>Beraten</strong></p>



<p><strong>Organisieren</strong></p>



<p><strong>Professionelles Handeln</strong></p>



<p><strong>Physiotherapeutisches Handeln</strong></p>



<p>Unter diesem Punkt versteht man die Aufgabenbereiche Screening, Physiotherapeutische Diagnostik, Physiotherapeutisches Behandeln sowie das Abschließen der physiotherapeutischen Behandlung</p>



<p><strong>Kommunizieren</strong></p>



<p>Bestandteile hierbei sind Erhalt von Informationen unter Beachtung der Privatsphäre, Informationen bezüglich Zielen und Behandlung mit dem Klienten besprechen, Aufbau wirkungsvoller Behandlungsbeziehungen sowie die Berichterstattung in mündlicher und schriftlicher Form über den Klienten</p>



<p><strong>Zusammenarbeiten</strong></p>



<p>Hierzu gehört die Zusammenarbeit mit Krankenversicherungen, Zusammenarbeit mit staatlichen und sozialen Instanzen oder Fachverbänden, &nbsp;Zusammenarbeit mit beteiligten professionellen Hilfeleistern sowie die interkollegiale Beratung und Besprechung in regelmässigen Abständen.</p>



<p><strong>Wissenschaftlich forschen</strong></p>



<p>Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung, Kenntnisse des Klienten fördern, Kritisches Anwenden wissenschaftlicher Informationen, Ausführen eines persönlichen Entwicklungsplanes</p>



<p><strong>Beraten</strong></p>



<p>Erkennen von Determinanten für Krankheit und Gesundheit, Bei negativen Effekten der Hilfeleistung und Zwischenfällen in der Gesundheitsfürsorge handeln, Fördern von Patienten- und Volksgesundheit, Handeln gemäß relevanter Gesetzgebungen und spezifisch berufsbezogener Regelungen.</p>



<p><strong>Organisieren</strong></p>



<p>Zweckmässige Zusammenarbeit mit professionellen Netzwerken, Planen und Organisieren der eigenen Arbeit in Abstimmung mit Kollegen, Zweckmässig innerhalb der Gesundheitsfürsorge arbeiten.</p>



<p><strong>Professionell Handeln</strong></p>



<p>Stets als professioneller Hilfeleistender gegenüber dem Klienten verhalten, Ausüben des Berufes nach den üblichen Normen, Auf persönlicher und interpersönlicher Ebene angemessen verhalten, Innerhalb interprofessioneller Beziehungen als professioneller Hilfeleistender verhalten.</p>



<p><strong>Anmerkungen</strong></p>



<p>Die beschriebenen Punkte und deren Unterpunkte stellen die Voraussetzung für ein berufliches Selbstverständnis dar und sollen Therapeuten als Orientierungshilfe beim Abstecken der Kompetenzbereiche dienen. Wir sollten uns stets an unseren Kompetenzen orientieren und klar definieren, wann wir nicht mehr zuständig sind und die Hilfe anderer Berufsgruppen benötigen.</p>



<p>Ebenso kann man nicht oft genug die Wichtigkeit von intra-und interprofessionellen Gesprächen hervorheben. Gespräche und gemeinsames Diskutieren mit einem offenen und unvoreingenommenen Verhalten aller Parteien, können der effektivste Weg zu neuen Erkenntnissen und persönlicher Weiterentwicklung sein.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg</p>



<p><em>– Henry Ford-</em></p>
</blockquote>



<p>Wir ertappen uns oft dabei, aufgrund eigener Überzeugungen keine differenzierte Meinung zuzulassen. Will man effektiv zusammenarbeiten ist es Notwendig liebgewonnenes loszulassen und das neue und unbekannte zu Erforschen.</p>



<p>Offen für neues zu sein heisst nicht, seine eigenen Überzeugungen aufzugeben. Wir müssen uns bereitwillig neue Meinungen anhören und sie allerdings kritisch analysieren.</p>



<p><strong>Die physiotherapeutische Diagnose</strong></p>



<p>Zur eigenen Wahrnehmung vieler Physiotherapeuten:</p>



<p>Der Unterschied einer physiotherapeutischen Diagnose und einer ärztlichen Diagnose ist vielen Therapeuten nicht bekannt. Anhand eines Beispiels lässt sich dies verdeutlichen.</p>



<p>Epicondylitis radialis humeri. Ist dies das Ergebnis unserer Untersuchung als Physiotherapeut, müssen wir uns darüber im klaren sein, dass wir keine Ärzte sind und auch nicht als solche fungieren dürfen. Es ist uns untersagt, Diagnosen zu stellen. Es macht darüberhinaus in fast allen Fällen <strong>keinen Sinn</strong> solche Begriffe im Gespräch mit dem Patienten und in Übergabegesprächen mit Kollegen zu verwenden.</p>



<p>Denken Sie doch mal über den Informationsgehalt dieser Diagnose nach. Wissen Sie welches konkrete Problem dieser Patient hat? Wissen Sie was er gut kann und was er momentan nicht kann? Auf welches Ziel arbeiten Sie mit ihm hin?</p>



<p>Radialer Schmerz der max. Stärke NRS 6 am linken Ellenbogen, der seit 7 Wochen bei Flexion des Ellenbogens auftritt. Der Schmerz tritt belastungsabhängig auf und ist nachts nicht vorhanden. Er erschwert allerdings Überkopfarbeit und tritt parallel zu Halswirbelsäulenschmerzen bei Rotation des Kopfes nach links auf.</p>



<p>Dies ist ein Beispiel für eine <strong>Physiotherapeutische Diagnose</strong> und enthält sehr viel mehr relevante Informationen über das momentane Problem eines Patienten. Aus dieser Beschreibung ist eine sofortige Behandlungsplanung ableitbar und Meßparameter für ein weiteres Vorgehen ebenfalls. Aus der eingangs erwähnten Formulierung “Epicondylitis” ist dies nicht möglich.</p>



<p>Viele Konzepte wie die verschiedenen Arten von Manuellen Therapie – Fortbildungen versuchen als Ergebnis einer körperlichen Untersuchung eine genaue Diagnose zu stellen.</p>



<p>Als Physiotherapeuten arbeiten wir mit 2 konkret zu beeinflussenden Faktoren:</p>



<p><strong>FUNKTION</strong></p>



<p><strong>AKTIVITÄT</strong></p>



<p>Das sind ebenso die Faktoren warum uns Patienten aufsuchen. Sie haben Probleme mit Funktion und Aktivität.</p>



<p>Alle anderen Faktoren können wir mit konservativer Therapie nicht beeinflussen. Viele werden jetzt an Formulierungen denken wie “Mein Ziel ist Schmerzlinderung”. Können wir Schmerz beeinflussen? Ja, aber es ist etwas komplexer…</p>



<p>Vielen Dank fürs Lesen! Ich freue mich auf Euere Kommentare!</p>



<p>– Thomas Nickl –</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tribalismus, PT’s, Trainer und die effektive Zusammenarbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://test-sporting.de/?p=572</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das folgende Interview ist für mich persönlich ein ganz besonderes. Ich hatte die Möglichkeit den Trainer Dan Pfaff, derzeit Headcoach bei ALTIS zu interviewen. Alle Engagements von Dan Pfaff aufzulisten sprengt diesen Blogartikel, aber hier einige Facts zu ihm und für die, die noch nie etwas über ihn gehört haben. Auszug aus der offiziellen Biographie: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das folgende Interview ist für mich persönlich ein ganz besonderes. Ich hatte die Möglichkeit den Trainer <strong>Dan Pfaff</strong>, derzeit Headcoach bei <strong><a href="https://altis.world/">ALTIS</a> </strong>zu interviewen. Alle Engagements von Dan Pfaff aufzulisten sprengt diesen Blogartikel, aber hier einige Facts zu ihm und für die, die noch nie etwas über ihn gehört haben.</p>



<figure class="wp-block-image" id="attachment_223"><img decoding="async" src="https://educationandresearchprivatmedberatung.files.wordpress.com/2019/04/img_7452.jpg?w=391&amp;h=296&amp;resize=391%2C296" alt="IMG_7452.JPG" class="wp-image-223"/><figcaption class="wp-element-caption">(courtesy of Dan A. Pfaff, used with permission)</figcaption></figure>



<p><em>Auszug aus der offiziellen Biographie:</em></p>



<p>Dan Pfaff ist ein international erfahrener und anerkannter Ausbilder / Trainer mit 45 Jahren Erfahrung im Leistungsport und Trainingsbereich. Er besitzt einen reichen Erfahrungsschatz als ehemaliger Direktor von internationalen Trainingszentren, Coachingprogrammen in &nbsp;persönlicher Entwicklung, Division I Track and Field als Cheftrainer, sowie zahlreiche Assistententrainerengagements und Lehraufträgen. Er bietet langjährige Erfahrung als Dozent und Lehrplanentwickler für internationale, nationale, regionale, staatliche und kommunale Sport-Symposien und Hochschulen. Er ist hochqualifiziert mit nachgewiesenen Fähigkeiten im integrierten Teammanagement, Coaching und dem Support von Personal Trainern / im Mentoring und Community Relations. Er ist sehr aktiv in der Beratertätigkeit für eine Reihe von professionellen Sportteams weltweit, arbeitet mit Support-Mitarbeitern bei Sportteams und einzelnen Sportlern in verschiedenen Sportarten im In- und Ausland.</p>



<p><em>Seine grössten bisherigen Erfolge waren unter anderem:</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Coach von Dreiundfünfzig Olympioniken (zehn Medaillengewinner), achtundfünfzig WM-Teilnehmer (elf Medaillengewinner) und fünf Weltrekordhalter.</p>



<p>57 Sportler mit nationalen Rekorden. Dazu gehören zwei Goldmedaillengewinner in den Paralympics und zwei Weltrekorde in den Paralympics.</p>



<p>Bei 10 Olympischen Sommerspielen als Trainer aktiv, bei fünf Olympischen Spielen (fünf Länder) und zehn Weltmeisterschaftswettwerben (sechs Länder) als Coach im Dienst.</p>



<p>Vorträge in siebenunddreißig Ländern</p>



<p>Ernennung zum Leitenden Autor für Coaching-Lehrplanerstellung sowohl für die Ausbildungsschulen der Vereinigten Staaten als auch für das NACAC Caribbean Basin Project. Leitender Ausbilder für jede Organisation an den Schulen der Stufen I, II und III.</p>



<p>Beratung von Spielern und Teams der NFL-, MLB-, NHL-, PGA-, Canadian Winter Olympic-Programme, WTA-, AFL- und europäischen Fußball-Ligen.</p>



<p>29 nationale NCAA-Nationalsieger und einhundertfünfzig All-Americans.</p>



<p>Leitender Angestellter in Teams, die siebzehn NCAA-Nationalmannschafts-Meisterschaften gewonnen haben (fünfzehn Frauen, zwei Männer).</p>
</blockquote>



<p>INTERVIEW:</p>



<p><strong>TN (Thomas Nickl): Hallo Dan. Ich möchte mich nochmals bei Dir bedanken, dass ich ein Interview mit Dir führen darf. Ich fühle mich sehr geehrt, dass Du die Zeit gefunden hast mir kurz auf meine Fragen zu antworten.</strong></p>



<p><strong>1.</strong> <strong>TN: Könntest Du kurz beschreiben, was Dein derzeitiges Aufgabengebiet ist und was jemand, der noch nie von Dan Pfaff gehört hat, sich vorstellen kann, wer Du bist?</strong></p>



<p><strong>Dan Pfaff:</strong> Ich arbeite derzeit als Berater in einer Vielzahl von Engagements weltweit. Ich mache strategische Audits von Hochleistungsteams in allen Sportarten und Bereichen der körperlichen Aktivität um das allgemein zu beschreiben. Ich arbeite mit zahlreichen Athleten und Teams im Bereich Geschwindigkeitstraining, Return to play – Projekten und an verschiedenen anderen schwierigen Problemlösungen bei Athleten im Hochleistungssportbereich.</p>



<p><strong>2. TN: Ob Physiotherapeut oder Trainer, wir arbeiten alle mit Menschen zusammen, die uns wegen komplexer Probleme und Leistungseinschränkungen besuchen, um es allgemein zu beschreiben. Hast Du das Gefühl, dass alle Trainer und Gesundheitsdienstleister an einem Strang ziehen oder gibt es Dinge, die Dich gelegentlich stören?</strong></p>



<p><strong>Dan Pfaff:</strong> Ich denke, als Gesellschaft sind wir dem binären Denken, stammesartigen (Tribalismus) Verhalten, Siloartigen Denkmustern (ie. ggü. anderen Meinungen isolierte Einflüsse), wissenschaftlicher Bias, kurzsichtigem Denken und Reduktionismus ausgeliefert und zum Opfer gefallen und versuchen, die komplexen Probleme menschlicher Systeme mit linearen, reduktionistischen Schemata zu lösen. Auf der anderen Seite sehe ich Gruppen, die sehr gut auf einer Ebene zusammenarbeiten und die Fähigkeiten von Generalisten in vielen Bereichen fördern.</p>



<p><strong>3. TN: Was sind Deiner Meinung nach die häufigsten Probleme, wenn es um Ärzte, Physiotherapeuten und Trainer geht, die eine Einheit in der Betreuung der Patienten bilden sollten?</strong></p>



<p><strong>Dan Pfaff:</strong> Ignoranz und Egoismus sind aus meiner Erfahrung zwei große Limitierungsfaktoren. Wie viele Ärzte / Trainer haben direkte persönliche Erfahrung in der Sportart, mit der sie arbeiten, oder verfügen über biomechanische Fachkenntnisse, ein grundlegendes Verständnis verschiedener sportwissenschaftlicher Disziplinen, Soft-Skill-Fähigkeiten, echte Begleitung- und Betreuungskapazitäten, pädagogische Fähigkeiten, Triage-gesteuerte Management-Methoden etc. ? Sind es wirklich viele…….?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright" id="attachment_224"><img decoding="async" src="https://educationandresearchprivatmedberatung.files.wordpress.com/2019/04/img_7495.jpeg?w=225&amp;h=300&amp;resize=225%2C300" alt="IMG_7495" class="wp-image-224"/><figcaption class="wp-element-caption">Dan Pfaff (courtesy of Dan A. Pfaff, used with permission)</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>4. TN: Aus meiner persönlichen Erfahrung der letzten Jahre vermisse ich sehr stark die Fähigkeit, kritisch zu denken, insbesondere bei jungen und neu ausgebildeten Therapeuten und Trainern. Hast Du einen Tipp, wie jemand aus Deiner Sicht kritisches Denken lernen kann?</strong></p>



<p><strong>Dan Pfaff:</strong> Wir sind oft zu bequem in Bezug auf Weiterbildung, kontinuierliche Nachbesprechungen, Diskussionsrunden mit Kollegen, vielfältigen und ungewohnten neuen Auseinandersetzungen mit sehr unterschiedlichen Herangehensweisen an Probleme. Wir verschliessen uns manchmal vor praktischen Praxiserfahrungen anderer, Problemlösungserfahrungen und Arbeitserfahrungen unserer Mentoren oder erfahrenerer Kollegen.</p>



<p>Wir sollten von uns selbst verstärkt Pflichten einfordern. Zum Beispiel:</p>



<p>• Analysieren. Trennen oder Brechen eines Ganzen in Teile, um deren Natur, Funktion und Beziehungen zueinander zu entdecken.<br>• Anwenden von Standards. …<br>• Effektive Auswahlverfahren. …<br>• Informationssuche. …<br>• Logisches Denken. …<br>• Vorhersagen und Prognostizieren. …<br>• Wissenstransfer. …</p>



<p><strong>5. TN: Für viele Kollegen ist es sehr schwierig, bei allen aktuellen und aufkommenden Trends und offensichtlichen Allheilmittel einen Überblick zu behalten. Was würdest Du jemandem raten, der Dich frägt, wie er das Beste oder die Best Practice für einen Kunden oder Patienten anwendet, ohne auf zweifelhafte Methoden hereinzufallen?</strong></p>



<p><strong>Dan Pfaff:</strong> Eine sehr schwierige Frage heutzutage. Wie bereits erwähnt, würde ich empfehlen man sollte in verschiedenen Ebenen und Denkweisen suchen, Trends und Muster beleuchten und hinterfragen und bitte gebt die Idee auf, jemandem schnell helfen zu können bzw. den berühmten Quick-Fix zu vollziehen. Es ist in Wahrheit ein Management-Paradigma. Suche am Besten nach vielfältigen Mentoren in verschiedenen Bereichen, die Deine Leidenschaft beeinflussen. Suche nach langfristigen Ergebnissen mit unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Studiere und lerne die Basics, denn sie sind die Grundlage für aktuelle Therapie-Trends und Gurus. Sie werden auch dafür gut sein Deinen Bullshit-Detektor zu verbessern.</p>



<p><strong>6. TN: In Deinen Artikeln und Vorträgen sprichst Du häufig über Key Performance Indicators (KPIs). Viele Kollegen haben noch nie davon gehört. Kannst du kurz ein paar Sätze darüber sagen, was sie sind und wie man sie sinnvoll verwendet?</strong></p>



<p><strong>Dan Pfaff:</strong> KPIs sind sich ständig ändernde, fluide, dynamische Punkte, um Faktoren zu identifizieren, die die Leistung fördern oder beeinflussen. Sie werden normalerweise in der Reihenfolge ihres Einflusses eingestuft und können sich bei Beherrschen der gewünschten Fähigkeit oder aber auch bei einer neuen Verletzung oder Komplikationen schnell ändern. Der erste Schritt besteht darin, Faktoren zu identifizieren, die die Leistung verbessern oder hemmen. Wir ordnen sie dann so an, dass die Kapazitäten und/oder der Zeitraum innerhalb einer Zeitspanne in einer bestimmten Konstellation berücksichtigt werden, d.h. für eine Woche, einen Tag, einen Monat, ein Jahr usw.</p>



<p>Grobe Kategorien für KPIs sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Technik</li>



<li>Physiologie / Genetikorientiert</li>



<li>Wellness</li>



<li>Lebensstil</li>



<li>Mental</li>



<li>Emotional</li>



<li>Soziale Faktoren</li>



<li>Sportwissenschaftlich geprägte Faktoren</li>
</ul>



<p><strong>7. TN: Euere Arbeit bei <a href="https://altis.world/">ALTIS</a> ist eine Inspiration für Trainer und meiner Meinung nach auch für Physiotherapeuten. Ich habe in Euerem Foundation Course viel gelernt und kann das gelernte sehr gut anwenden. In Euerem neuen Performance Therapy Course möchtet Ihr insbesondere Physiotherapeuten erreichen. Was hat Euch dazu bewegt, den Kurs zu erstellen, und kannst Du kurz beschreiben, was ein Teilnehmer von diesem neuen Kurs erwarten kann?</strong></p>



<p><strong>Dan Pfaff:</strong> Wir sehen eine Lücke im konkret angewendeten Common-Sense-Management bei Sportverletzungen. Wir entwickelten den Kurs als:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>“Einen fortlaufenden kollaborativen Prozess, an dem Sportler, Trainer und Therapeuten beteiligt sind und die gemeinsam daran arbeiten, die Funktion des Athleten zu normalisieren, indem sie therapeutische Eingriffe in die sportliche Bewegungspraxis des Athleten integrieren, was zu einer Leistungsverbesserung führt und die schlussendlich verbesserte technische Leistungsfähigkeit und eine Steigerung der mechanischen Effizienz bewirkt.”</p>
</blockquote>



<p><strong>8. TN: Mir gefällt besonders an Euerem Konzept, dass Ihr bei ALTIS kein Rezeptdenken oder vorgefertigte Anweisungen gebt. Dadurch werden Teilnehmer und interessierte Kollegen immer dazu ermutigt, durch ihr eigenes Engagement zu lernen und selbst Konzepte zu entwickeln. Hast Du bereits erlebt, dass einige Kollegen das nicht wollen, oder wurde das auch schon kritisiert?</strong></p>



<p><strong>Dan Pfaff:</strong> Ich denke, dass im Zeitalter des Internets sofortiger Zugang zu Informationsquellen besteht und ein gewisser Tribalismus offensichtlich wird, was sich stark bei Social-Media-Debatten oder Wortgefechten zeigt. Es wird sehr deutlich dass viele Menschen ein Plug-and-Play-Kochbuch für sofortige Ergebnisse wünschen. Es impliziert lineare Lösungen für einen komplexen Organismus und komplexe Probleme und meiner Erfahrung nach geht das nicht so einfach wie man denkt. Ein vertieftes Studium und der Aufbau diverser Mentoren- und Expertennetzwerke ist ein sehr langwieriger Prozess und nicht jedermanns Sache. Es ist das, was das “Großartige” vom “Guten”, meiner Meinung nach, unterscheidet.</p>



<p><strong>9. Dan, Du bist seit über 40 Jahren als Trainer tätig. Was gibt Dir die Kraft, jeden Tag Deinen Job zu erledigen und was war Deine größte Motivation in den letzten Jahren?</strong></p>



<p><strong>Dan Pfaff:</strong> Ich war schon immer fasziniert von Bewegung und vor allem von hervorragender Ausführung von sportbezogenen Bewegungen, dem Unterrichten, den Interessierten Hilfe und Hoffnung zu bieten und schwierige Aufgaben zu lösen. Ich habe immer versucht, eine offene Art zu leben und Türöffner für Kollegen und interessierte zu sein, wo immer ich arbeitete. Egal bei welchen Engagements, waren mir stets Transparenz, Kritikfähigkeit, aber auch die Bereitschaft für Misserfolge vor Gleichgesinnten wichtig. Denn nur so lernen wir dazu und entwickeln wir uns wirklich weiter. Coaching ermöglicht es mir, all diese Aspekte zu erforschen, und die Beziehungen, Erfahrungen, Reisen, Kulturen usw. haben meine Lernkurve wirklich exponentiell beschleunigt. Engstirnige Einstellungen und kurzsichtige Denkweisen interessieren mich nicht. Engstirnige Konzepte, die damit werben „das ultimative Geheimnis haben“, verstecken normalerweise immer etwas ungutes.</p>



<p><strong>10. Faszien sind heutzutage ein großes Thema. Gibt es Deiner Meinung nach so etwas wie Faszientraining? Was sind Deiner Meinung nach die größten Probleme, wenn es darum geht, Erkentnnisse aus der Faszienforschung in die therapeutische Arbeit umzusetzen?</strong></p>



<p><strong>Dan Pfaff:</strong> Meiner Meinung nach ein relativ junger Wissenschaftszweig, aber Leute wie Voyer in Frankreich, die Steccos in Italien, Schleip in Deutschland usw. bringen tatsächlich mehr und mehr Licht in das Dunkel in dem dieses einst als Müll für viele Chirurgen angesehene Gewebe wirklich ein entscheidender Faktor im Leben, für Bewegung und auch für den Sport sein könnte. Langsam wird auch deutlich welche Kräfte in diesem Gewebe herrschen, welchem Zweck sie zugeordnet werden können und welchen Einfluss Faszien auf Flüssigkeitsdynamik haben und vor allem wie diese Faktoren bisher in Sporttherapieeinrichtungen völlig ignoriert wurden. Die Materialeigenschaften von Kollagenstrukturen, die beteiligten Kommunikationssysteme, die Mechanotransduktion und die Beeinflussung dieser Faktoren sind wirklich die nächste Stufe in Sachen Erkundung und experimenteller Forschung. Meiner Erfahrung nach beeinflussen viele der Weichteilinterventionen, die wir in der Vergangenheit gelernt haben, nicht immer die Faszienmerkmale in der erhofften Art und Weise … … es scheint ein anderes Paradigma zu geben.</p>



<p><strong>11. TN: Wenn Du nur kurz Zeit für ein Gespräch hättest, was würdest Du einem jungen Trainer oder Therapeuten mit auf den Weg geben wollen?</strong></p>



<p><strong>Dan Pfaff:</strong> Bleib neugierig. Lerne das Fehler-machen zu lieben! Mach Dir Deine Hände schmutzig. Vernetze Dich in allen möglichen Bereichen, die Deinen Beruf direkt und indirekt beeinflussen! Reise! Lerne, Fragen zu stellen. Entwickle Deine manuellen- und persönlichen Fähigkeiten. Entwickle Dein therapeutisches Auge und Deine Ohren. Höre zu um zu Verstehen! Verehre nicht blind den Altar der Wissenschaft. Vertraue immer wieder der Intuition von Sportlern, Trainern, Patienten und Dir selbst. Finde eine Kultur, die fördert und Herausforderung zugleich ist. Sei darauf vorbereitet, Dich jeden Tag zu beweisen, egal wie gut Du bist oder welche Ergebnisse Du erzielst. Bereite Dich darauf vor, einige Stationen mit schlechter Bezahlung oder in schlechter Umgebung in Kauf nehmen zu müssen, um zur nächsten und vielleicht irgendwann der besten Station zu gelangen. Lerne von allen Altersgruppen, Fähigkeiten und Einstellungen, … …um ein bisschen etwas zu nennen.</p>



<p>– VIELEN DANK, Dan Pfaff!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues Podcastprojekt – Das Physiotherapeuten – Sonntagsgespräch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sporting Spine Artikel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://test-sporting.de/?p=570</guid>

					<description><![CDATA[<p>Thomas Nickl, der Inhaber der Praxis Sporting Spine, betreibt mit weiteren Kollegen schon seit 2014 das private Schulungsunternehmen PMBOS in Regensburg. Hier werden Fortbildungen für Physiotherapeuten geboten, sowie privates Training und die professionelle private Betreuung von Sportlern. Ein kleineres Betätigungsfeld der PMBOS ist der PMBOS-Podcast. Aktuell startet dort ein neues Projekt, welches sich “Das Physiotherapeuten-Sonntagsgespräch” [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Thomas Nickl, der Inhaber der Praxis Sporting Spine, betreibt mit weiteren Kollegen schon seit 2014 das private Schulungsunternehmen <a href="https://www.pmbos.de">PMBOS</a> in Regensburg. Hier werden Fortbildungen für Physiotherapeuten geboten, sowie privates Training und die professionelle private Betreuung von Sportlern.</p>



<p>Ein kleineres Betätigungsfeld der PMBOS ist der <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/pmbos-podcast/id1460815525?ign-mpt=uo%3D4">PMBOS-Podcast</a>. Aktuell startet dort ein neues Projekt, welches sich “Das Physiotherapeuten-Sonntagsgespräch” nennt. Hier diskutieren regionale und überregionale Physiotherapeuten und Gesundheitsdienstleister über Themen für Fachpublikum, aber auch für Patienten.</p>



<p>Hören Sie gerne <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/3-physio-sonntagsgespr%C3%A4ch-20-minuten-ersttermin-qualit%C3%A4t/id1460815525?i=1000469888553">HIER</a> die aktuelle Folge.</p>



<p>– Thomas Nickl</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Koichi Sato</title>
		<link>https://www.sportingspine-regensburg.de/2019/04/21/interview-mit-koichi-sato/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=interview-mit-koichi-sato</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sporting Spine Regensburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://test-sporting.de/?p=557</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir freuten uns sehr darauf, ein Interview mit einem hierzulande zwar unbekannteren, aber äusserst innovativen Trainer und einer grossen Inspirationsquelle für die aktive Patientenarbeit führen zu dürfen. Sein Name ist Koichi Sato. Letztes Monat war es dann soweit. Lest selbst. Wir freuen uns auf Kommentare. K: Hallo allerseits. Ich bin Sportdirektor der Japan Basketball Association [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir freuten uns sehr darauf, ein Interview mit einem hierzulande zwar unbekannteren, aber äusserst innovativen Trainer und einer grossen Inspirationsquelle für die aktive Patientenarbeit führen zu dürfen. Sein Name ist <strong>Koichi Sato</strong>. Letztes Monat war es dann soweit. Lest selbst. Wir freuen uns auf Kommentare.</p>


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<figure class="aligncenter" id="attachment_196"><img decoding="async" src="https://educationandresearchprivatmedberatung.files.wordpress.com/2019/02/49813210_218326272450098_973729722351484928_n.jpg?w=1200" alt="49813210_218326272450098_973729722351484928_n" class="wp-image-196"/><figcaption class="wp-element-caption">Koichi Sato (All rights reserved)</figcaption></figure>
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<li><strong>Koichi, vielen Dank für Deine Zeit! Kannst Du unseren Lesern kurz erzählen wer Du bist?</strong></li>
</ol>



<p><strong>K:</strong> Hallo allerseits. Ich bin Sportdirektor der Japan Basketball Association (JBA). Ich betreue dort das Athletentraining und die gesamte Sport und S&amp;C-Abteilung für Nationalmannschaften, Jugend- und Trainerentwicklung. Ich wollte schon immer eine Gruppe zusammenstellen, in der Athletiktrainer und Sport- / &nbsp; &nbsp; &nbsp;S &amp; C-Trainer nahtlos zusammenarbeiten. Daher ist es großartig, dies mit JBA zu tun.</p>



<p>Nach dem Abitur in Japan, wo ich ein Studium der Sowjet- und Osteuropastudien absolvierte, zog ich in die USA, um meine Karriere als Trainer zu verfolgen. Ich besuchte die Eastern Illinois University und absolvierte dann meinen Master in Biomechanik an der Arizona State University (ASU). Ich war 9 Jahre lang bei ASU und habe mit so ziemlich allen Sportarten gearbeitet, bis ich nach Kalifornien gezogen bin, um für Athletes ‘Performance (jetzt EXOS) zu arbeiten. Anschliessend war ich mit Levi Jones von den Cincinnati Bengals für ein Jahr als Personal Trainer aktiv. Dann erhielt ich einen Anruf der Washington Wizards für ihre Position als Rehabilitationskoordinator. Ich verbrachte 5 Jahre bei den Wizards, bevor ich bei den Minnesota Timberwolves, bei denen ich 3 Jahre war, eine Position als Direktor für Sport und Training antrat. Dann bin ich nach Japan zurückgekehrt.</p>



<p>2. <strong>Wie hast Du Dich in Deiner Laufbahn zum Trainer entwickelt?&nbsp;Kannst Du etwas über Schlüsselerlebnisse oder große&nbsp;Einflüsse auf Dich erzählen?</strong></p>



<p><strong>K:</strong> Meine Erfahrungen bei EXOS mit <a href="https://www.linkedin.com/in/vassochronis/">Vasso Chronis</a> und <a href="https://www.linkedin.com/in/omi-iwasaki-40821514/">Omi Iwasaki</a> bildeten mein Fundament als S&amp;C Trainer. Ich hatte die Chance über eine Internship bei den Chicago White Sox (Minor League), sehr eng mit deren Trainern zu arbeiten während ich an der ASU war. Ich lerne immer noch konstant im Bereich des Athletiktrainings und des Kraft-und Konditionstrainings weiter und fühle mich sehr stark von Athleten und Trainern umgeben, was essenziell für meine Aufgaben bei der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Japan_Basketball_Association">JBA</a> ist.</p>



<p>3. <strong>Was ist Deiner Meinung nach denn die Aufgabe eines Trainers bei Semiprofessionellen oder Professionellen Sportmannschaften?</strong></p>



<p><strong>K:</strong> Anpassungsfähig auf die Sportler und Athleten zu reagieren. Das arbeiten ‘mit’, nicht ‘für’ Athleten. Anpassungsfähigkeit ist Deine Fähigkeit, mit unterschiedlichen Charakteren und Athleten mit unterschiedlichem Trainingshintergrund arbeiten zu können, was nicht immer mit Deinem persönlichen Glauben oder Deiner Trainingsphilosophie einhergeht. Wenn Du mit einer Jugendgruppe oder jungen Profisportlern zusammen bist, ist es vielleicht in Ordnung, wenn Du eine Mentalität wie “Ich sage ihnen was sie tun sollen” benutzt. Wenn Du jedoch mit Elitesportlern oder Erwachsenen zusammenarbeitest, arbeitest Du “mit ihnen” zusammen. Der Aufbau einer Partnerschaft ist nicht nur für Athleten von Vorteil, sondern auch für Dich, damit Du aus dieser Partnerschaft etwas lernen kannst. Du musst vorsichtig sein, um nicht “für” Sportler zu arbeiten. Einige haben Angst, von Athleten “nicht gemocht” zu werden, so dass sie sich quasi zu besseren Dienern degradieren und im Grunde „dem Sportler den ***** küssen“. Du musst anpassungsfähig sein, aber du darfst Dein Fundament und Deinen Glauben nicht verlieren oder verbiegen lassen, sonst wirst du es definitiv bereuen.</p>



<p>4. <strong>Menschen die Dir auf sozialen Medien folgen, können viele Videos von Übungen mit Dir sehen. Arbeitest Du denn mit “Patienten” und was beschreibt Deine Art dabei am Besten?</strong></p>



<p><strong>K:</strong> Ich denke, die Leute interessieren sich oft für meine Übungen in Lateral/Transversalen Ebenen, d. H. beispielsweise Lateral- und Rotationskniebeugen. Diese Übungen eignen sich nicht nur bei der sportlichen Vorbereitung, sondern auch zur Schmerzlinderung. Ich habe die Hintergründe von Rotationskniebeugen z.B. von Vasso Chronis gelernt. Seitliche Kniebeugen sind keine neue Übung, aber ich benutze laterale verschiedene Belastungen mit einem Seilzug oder Gummiband als Vorbereitung für die seitliche Bewegung im Sport. Als ich mit Craig Liebenson und einem Klienten mit einer Knöchelverletzung zusammenarbeitete, entschied ich mich ebenfalls nach der körperlichen Untersuchung, diese Übungen als erste Option der Schmerzbehandlung zu verwenden, anstatt den Knöchel des Klienten zu berühren, so arbeitet Craig ja bekanntlich auch mit seinen Patienten. In meinem Kopf dachte ich zwar: “Ich würde jetzt eigentlich zuerst seine Knöchel manuell mobilisieren, aber ich bin in Craigs Büro, also lass uns zuerst eine Übung machen und sehen, was dann passiert.” Ich führte den Patienten durch die Übungen, und der Schmerz war quasi weg. Ich war wirklich überrascht, tat aber so, als hätte ich das genau so erwartet.</p>



<p>Ich nenne meinen Ansatz “reflexives Training”, da mein Ziel darin besteht, die Funktion des Körpers reflexiv wiederherzustellen, ohne den Klienten zu sagen, was sie tun sollen, bspw. verwende ich zum Auslösen von Reflexen eben Belastung. Das Belasten der frontalen- und transversalen Ebenen sowie das Verbinden von Händen und Füßen durch den Rumpf sind hierbei Schlüsselfaktoren für mich.</p>



<p>5. <strong>Viele Übungen die Du in Deinen Videos zeigst, erinnern mich an Elemente aus dynamischer neuromuskulärer Stabilisation (DNS). Was ist Deine Meinung über diese Behandlungsphilosophie und was sind Deine Erfahrungen damit?</strong></p>



<p><strong>K: </strong>Ja, ich bin sehr stark von <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3578435/">DNS</a> beeinflusst aber lasse mich dadurch nicht limitieren. Einige Schlüsselpunkte bei DNS sind Atmung und thorakale Mobilität, Gelenkstellungen, und die Beziehungen der Unterstützungsfläche darauf. Interessanterweise überschneiden sich hier viele Therapiekonzepte. Atme vollumfänglich, Positioniere Gelenke sinnvoll und versuch soliden Kontakt mit dem Boden herzustellen – Dann bewege Dich. Wenn Du das kannst, bewege entweder schwerere Lasten oder steigere die Geschwindigkeit. Für gewöhnlich macht Dich das besser.</p>



<p><strong>6. Viele Trainer sprechen von der Wichtigkeit das der Rumpf eine stabile Basis für die mobilen Extremitäten bilden muss. Verwendest Du solch grundlegende Ansichten, vor&nbsp;allem wenn es um die Analyse von Patienten oder Athleten mit Schmerzen geht?</strong></p>



<p><strong>K: </strong>Ja. Diesen Ansatz verfolge ich ebenso, allerdings befürworte ich stark das eine flexible Wirbelsäule und ein beweglich/robuster Rumpf wichtiger ist als ein steifer. Für gewöhnlich kategorisiere ich Rumpfstabilität in Hart und Weich. Harter Rumpf bedeutet für mich das was z.B. Stuart McGill fordert. Den Rumpf mit dementsprechenden Übungen und Hilfestellungen steifer zu machen. Weicher Rumpf bedeutet für mich den DNS – Weg zu gehen. Eben reflexiv die Rumpffunktion trainieren.</p>



<p><strong>7. Hast Du zum Abschluss noch Wünsche, was sich Deiner Meinung nach beim Athletentraining oder der Behandlung von Menschen die an Schmerzen leiden, ändern muss?</strong></p>



<p><strong>K: </strong>Weniger passive Maßnahmen und sehr viel mehr aktive Arbeit. Klar, manche Gelenke benötigen vielleicht etwas manuelle Techniken um sie beweglich zu machen, aber der Körper ist für Bewegung gemacht – also soll er sich selbst bewegen. Ebenso ist mir wichtig, das das gesamte Spektrum von früher Rehabilitation über die Rückkehr zu leichter Aktivität bis zu athletischen Meisterleistungen&nbsp;&nbsp;zu verfolgen. Es ist nichts falsch daran schwere Gewichte zu heben, selbst wenn Du das im täglichen Leben nicht sehr oft mit vergleichbaren Kg machst.</p>



<p><strong>Vielen Dank, Koichi!</strong></p>



<p>Koichi bei den Minnesota Timberwolves – <a href="https://www.nba.com/timberwolves/video/2014/03/28/SotoTrainersFeature1Finalmp4-3216461">LINK</a></p>



<p>Koichi Sato bei <a href="https://www.facebook.com/koichi.sato.184">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de/2019/04/21/interview-mit-koichi-sato/">Interview mit Koichi Sato</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sportingspine-regensburg.de">Sporting Spine Regensburg</a>.</p>
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