Die moderne Schmerzforschung untersucht, wie Nervensystem, Kontext, Lernen und Erfahrungen das Schmerzerleben beeinflussen. Die Forschungsgruppe Body in Mind liefert wichtige Impulse für eine differenzierte Schmerzedukation.
Schmerz verstehen. Bewegung ermöglichen.
Wir betrachten Beschwerden nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit dem Menschen, seinen Erfahrungen, seiner Belastbarkeit und seinen Zielen.
Keine einfachen Antworten auf komplexe Beschwerden.
Schmerz ist real. Er kann mit Gewebeveränderungen zusammenhängen, wird aber nicht ausschließlich durch den Zustand einzelner Strukturen erklärt. Biologische, psychologische und soziale Einflüsse können gemeinsam bestimmen, wie Schmerzen entstehen, erlebt werden und sich entwickeln.
Deshalb betrachten wir Befunde, Symptome, Lebensumstände und persönliche Ziele im Zusammenhang. Wir vermeiden pauschale Erklärungen und richten die Behandlung an der individuellen Situation aus.
Wichtig: Ein biopsychosoziales Verständnis bedeutet weder, dass Schmerzen eingebildet sind, noch, dass körperliche Ursachen unwichtig wären. Bei Hinweisen auf ernsthafte Erkrankungen ist eine entsprechende medizinische Abklärung erforderlich.
Forschung, die unsere Arbeit prägt.
Die Neuro Orthopaedic Institute (NOI) Group vermittelt wissenschaftliche Konzepte rund um Schmerz, Neurodynamik und Schmerzedukation – mit dem Ziel, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen.
Ihre Arbeiten zur Cognitive Functional Therapy (CFT) betonen die individuelle Einordnung von Rückenschmerzen und das Zusammenspiel von Überzeugungen, Verhalten, Bewegung und Belastung.
Wissenschaftliche Erkenntnisse sind eine Grundlage klinischer Entscheidungen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt zusätzlich von Untersuchung, Präferenzen, Ressourcen und Verlauf ab.
Verstehen. Erproben. Belastbarkeit entwickeln.
Wir hören zu, untersuchen sorgfältig und entwickeln gemeinsam nachvollziehbare Ziele. Dazu können verständliche Informationen über Schmerz, eine schrittweise Rückkehr zu relevanten Bewegungen, gezieltes Krafttraining und Strategien zum eigenständigen Umgang mit Beschwerden gehören.
Ein Vorgehen, das einer Person hilft, ist nicht automatisch für eine andere geeignet. Auch bei ähnlichen Diagnosen können Beschwerden, Einflussfaktoren und Therapieziele erheblich voneinander abweichen. Wir überprüfen deshalb regelmäßig, ob der eingeschlagene Weg tatsächlich hilfreich ist.
Die Cognitive Functional Therapy wurde insbesondere für Menschen mit beeinträchtigenden chronischen Rückenschmerzen untersucht. Sie ist keine universelle Methode für jede Beschwerde. Unsere Orientierung an ihrer Forschung bedeutet nicht, dass wir eine formale CFT-Zertifizierung oder eine institutionelle Partnerschaft beanspruchen.
Wissenschaft & Initiativen
Die Links dienen der Information. Es besteht keine hiermit behauptete institutionelle Zusammenarbeit oder offizielle Anerkennung durch die genannten Organisationen.
Ihre Situation steht im Mittelpunkt.
Wir besprechen, welche Faktoren für Ihre Beschwerden relevant sein könnten und wie eine sinnvolle, individuell abgestimmte Therapie aussehen kann.